Infos zu Girokonten sind zu "fachchinesisch"

16. Juli 2012, 14:46

Die Arbeiterkammer kritisiert fehlende Information und Transparenz, Spesen für einzelne teure Transaktionen würden oft nicht angeführt

Wien - Laut Arbeiterkammer Wien (AK) müsste man "bankchinesisch" beherrschen, um die oft löchrigen Informationen auf den Banken-Websites über Girokonten zu verstehen. Es mangele an Verständlichkeit, Vergleichbarkeit und Transparenz. Während Werbebotschaften gerne günstige und oftmals gratis Konten versprechen, würden Spesen für einzelne teure Transaktionen online oft nicht angeführt.

Bei einem Test von sieben Banken-Websites (Bank Austria, BAWAG PSK, Erste Bank, Hypo NÖ Wien, RLB NÖ Wien, Volksbank Wien und WSK Bank) fand die AK Unklarheiten bei Konto-Preisen und Spesen. Wichtige Begriffe bezüglich des Zahlungsverkehrs wurden unverständlich oder schlichtweg nicht erklärt.

Keine Transparenz

Auch bei Preisen für Girokonten fehle Transparenz. Vier der sieben Banken (Bank Austria, BAWAG PSK, Erste Bank, Raiffeisen NÖ Wien) führen im AK Test nur teilweise Preise an, bei der Hypo NÖ Landesbank waren erst gar keine vorzufinden. "Das macht einen Preisvergleich praktisch unmöglich", kritisiert Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik, in einer Aussendung am Montag. Die AK warnt auch vor der Zinsfalle Überziehungszinsen. So schreibe eine Bank einen eindeutigen Zinssatz an, obwohl dieser an den Euribor gekoppelt ist und somit die Verzinsung schwankt. "Der Euribor ist derzeit auf einem Tiefstand. Sollte er ansteigen, steigen auch die Minuszinsen empfindlich", warnt Zgubic.

Die AK fordert mehr Klarheit auf Banken-Websites, wie zum Beispiel die Einführung eines standardisierten Speseninformationsblattes für Girokonten, das alle Kosten und Preise auf einen Blick verdeutlichen soll. Auch ein verpflichtendes Glossar zur Begriffserklärung soll zu mehr Verständlichkeit führen. Konsumenten wäre geholfen, wenn Banken die Kosten für nicht inkludierte Leistungen anführen, um die Konsumenten im Voraus ausreichend zu informieren und die Vergleichbarkeit zwischen Girokonten zu vereinfachen. (APA, 16.7.2012)

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13 Postings

.. bitte was ist unverständlich. Easybank: Kontoname Easy-Gratis: Gratis Kontoführung, Gratis Bankomatkarte, Gratis Kreditkarte. Also alles gratis - mehr braucht kein Mensch, Überweisungen tätigt sowieso jeder am PC heute und Einzahlen kann man gratis bei PSK & BAWAG Filialen.

Mario Sedlak
Mario Sedlak
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16.7.2012, 20:02
Gar nicht so easy!

Wehe, sollten Sie sich entschließen, eine Zeitlang nicht zu arbeiten oder selbstständig zu werden! Dann schlägt die Gebührenfalle zu - aus für mich nicht nachvollziehbarem Grund.

Und finden Sie diese Info mal auf der Website der EasyBank! Ich hab's erst im angeforderten Infopaket im Kleingedruckten gefunden.

das konto nennt sich easy gratis gehaltskonto - für selbstständige gibt es eine andere kontoform. das konto ist jedoch auch bei arbeitslosigkeit kostenlos, einzig die einkaufsrahmen werden reduziert bzw. haben sie keinen anspruch auf eine kreditkarte (bonitätsabhängig).

Nämliches (ohne Kreditkarte) bei P.S.K.-Konten. (Einlage im Quartalsdurchschnitt glaublich 800,- vorausgesetzt.)

bei der Easybank mit Kreditkarte aber ohne Durchschnittseinlage. Klar, eine Filialbank hat auch einen anderen Kostensatz..

lassen sie mich raten, wo sie arbeiten... ;-)

.. nein, nicht bei der easybank bzw. bei einer bank - banker wäre mir zu trocken :-)

Ja eh, ...

... wobei "Filialbank" bei der P.S.K. in vielen Fällen heißt, dass ein Postler, statt auf eine Frage zu antworten, eine Telephonnummer auf einen Zettel fetzt und diesen mit den Worten "Ruafens duat å!" über die Budel schiebt.

Kontoführungsgebühr pro Quartal ist wie hoch?

Und einzahlen können Sie "gratis" nur bis maximal 15.000,- Euro. Wenn Sie mehr einzahlen wollen, sind die automatisch ein Verbrecher und werden angezeigt. Denn es gilt dann die Schuldvermutung.

Eigenartig

Wurde noch nie angezeigt, obwohl ich schon des öfteren Beträge weit über 15.000 als Eigenerlag auf mein Konto, oder oder ein Sparbuch, eingezahlt habe.
Dass derartige Transaktionen automatisch an die Geldwäschemeldestelle gehen ist mir wurscht. Bisher hat sich nie niemand von einer Behörde diesbezüglich gemeldet.

...eine höhere Bareinzahlung wird bankintern kontrolliert und dann ggf. automatisiert der FMA gemeldet ;)

Man wird nicht automatisch angezeigt und es wird auch nicht automatisch in der Früh die Cobra anklopfn (und wenn Sie wirklich Geldwäsche im großen Stil machen, wird man das wohl anders - stillschweigend - lösen ;)

es gibt keine Kontoführungsgebühr. Dieses Konto ist komplett kostenlos. Ich bin seit 1996 bei der Bank und bisher zufrieden. Damals war zur Bankomatkarte die Mastercard kostenlos dabei - heute kann man sichs schon aussuchen ob Visa oder Mastercard. Wozu soll ich für ein Konto bezahlen, wenn ich dort eine Super Hotline hab wenn ich einmal was brauch und ansonsten mach ich mir sowieso alles übers Onlinebanking.

Bin auch schon seit 2001 bei der easybank

und wüsste nicht was mir im Vergleich zu einem Konto bei einer "realen" Bank abgehen sollte. Hab auch schon 4 Freunde angeworben und dafür die "Keilerprämie" kassiert.

Pro Jahr ca 100 Euro gespart, immerhin 1100 Euro in Elf Jahren, ein schöner Kurzurlaub.
Hab die dortige Hotline bisher vielleicht 5x kontaktiert und die rufen, auf Wunsch, wirklich innerhalb kurzer Zeit zurück.

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