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vergrößern 445x500Wien - Mit der am Montag veröffentlichten ATP-Weltrangliste hat Roger Federer einen weiteren Meilenstein für die Statistik seines Sports gesetzt: Nach mehr als zwei Jahren Pause hatte der 30-jährige Schweizer mit seinem siebenten Wimbledonsieg vergangene Woche wieder auf dem Tennisthron Platz genommen, eine Woche später kann er mit ausgeruhtem Blick eine neue Bestmarke betrachten. Federer ist nunmehr insgesamt 287 Wochen an der Spitze der Weltrangliste und hat Pete Sampras (286) überholt.
Nur Ivan Lendl (270 Wochen) und Jimmy Connors (268) sind in dieser Wertung noch ähnlich erfolgreich gewesen. Federer könnte auch noch einige Zeit ganz oben bleiben, hat er doch im Vergleich zu seinen unmittelbaren Verfolgern weit weniger Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen. Auch in einer reinen Preisgeld-Wertung ist Federer, freilich auch aufgrund stark gestiegener Preisgeldsummen, klarer Allzeit-Leader.
Ohne Werbe-Einnahmen, Sponsoren und sonstigen Erfolgsprämien hat Federer in seiner bisherigen Karriere laut ATP nicht weniger als 72,918 Mio. US-Dollar (59,8 Mio. Euro) verdient, auf Rang zwei liegt mittlerweile schon Rafael Nadal mit 50,061 Mio. (41,1 Mio. Euro) vor Pete Sampras (43,28 Mio. USD/35,5 Mio. Euro) und Novak Djokovic (38,12/31,3 Mio.).
Einen Rekord wird Federer hingegen wohl kaum noch erreichen können: Die 109 Turniersiege von US-Legende Jimmy Connors scheinen in Stein gemeißelt. Federer hat zuletzt in Wimbledon Titel Nummer 75 eingeheimst. Mit 17 Major-Titeln und 24 Grand-Slam-Einzel-Finali führt er auch diese Wertungen an. (APA; 16.7.2012)
Weitere Federer-Rekorde:
Meiste Grand-Slam-Siege bei den Herren: 1. Federer 17 Titel - 2. Pete Sampras (USA) 14 - 3. Roy Emerson (AUS) 12 - 4. Rod Laver (AUS), Björn Borg (SWE) und Rafael Nadal (ESP) je 11
Meiste Grand-Slam-Finali im Einzel: 1. Federer 24 (17 gewonnen) - 2. Lendl 19 (8) - 3. Sampras 18 (14) - 4. Laver 17 (11) - 5. Borg und Nadal je 16 (11) sowie Ken Rosewall (AUS) 16 (8) - 8. Emerson 15 (12), Bill Tilden (USA) 15 (10), Andre Agassi und Jimmy Connors (beide USA) je 15 (8)
Meiste Grand-Slam-Einzel-Siege: 1. Federer 244 Siege:36 Niederlagen - 2. Jimmy Connors (USA) 233:49 - 3. Andre Agassi (USA) 224:53 - 4. Ivan Lendl (CZE/USA) 222:49 - 5. Roy Emerson (AUS) 217:48
Die Spieler mit den meisten ATP-Turniersiegen: 1. Jimmy Connors (USA) 109 - 2. Ivan Lendl (CZE/USA) 94 - 3. John McEnroe (USA) 77 - 4. Roger Federer (SUI) 75 - 5. Pete Sampras (USA) 64 - 6. Björn Borg (SWE) und Guillermo Villas (ARG) je 62 - 8. Andre Agassi (USA) 60 - 9. Ilie Nastase (ROM) 57 - 10. Rafael Nadal (ESP) 50 - 11. Boris Becker (GER) 49 - 12. Rod Laver (AUS) 47 - 13. Thomas Muster (AUT) 44. Weiter u.a.: Novak Djokovic (SRB) 30 - Andy Murray (GBR) 22
Glatte Niederlage gegen Wildcard-Spielerin Razzano in Straßburg
Spanier setzt sich im Finale von Rom gegen Roger Federer mit 6:1, 6:3 durch und fährt als Favorit nach Paris. Serena Williams ebenfalls erfolgreich
Klassiker im Finale in der ewigen Stadt - Williams trifft auf Asarenka
Die Nummer eins der Welt scheitert im Viertelfinale von Rom am Tschechen Tomas Berdych und zeigt sich kurz vor den French Open weiter nicht in Bestform
Österreichs Tennis-Ikone agiert weiter als kritischer Geist und fordert "Bekenntnis zum Sport"
Peya in Doppel-Jahreswertung bereits Zweiter - Melzer 35., Paszek 29.
Mit seinem 40. Sandplatz-Titel zog der Spanier mit Thomas Muster gleich
Nur drei Games im Masters für Deutsch-Wagramer gegen Südafrikaner Anderson
Erster Triumph in München 13 Jahre nach seinem ersten Endspiel in der bayrischen Hauptstadt
Italienerinnen entthronen Tschechien - Australien siegt im "Montag-Fed Cup" in der Schweiz
Erste Turniersieg in Monaco für Serben - Nadals unglaubliche Serie gestoppt
Späte Reaktion auf Leitgeb-Kritik - "Für mich stets eine Ehre, im Fed Cup für Österreich anzutreten"
Im September steht für Melzer und Co. die Zugehörigkeit zur Weltgruppe auf dem Spiel
Der spanische Weltranglisten-Fünfte musste im Viertelfinale gegen Österreichs Nummer eins nur den ersten Satz abgeben
Ex-Tennisspielerin muss vor Gericht, sie soll am Valentinstag auf ihren Ex-Freund eingeschlagen haben
Titelgewinn in Indian Wells mit Dreisatz-Sieg über Del Potro - Scharapowa ohne Satzverlust zum ersten Titel seit French Open 2012
Jürgen Melzer gewinnt das Finale gegen den US-Amerikaner Denis Kudla 6:4, 2:6, 6:1
Auch Ion Tiriac, Indian-Wells-Veranstalter Charlie Pasarell, der erste ATP-Chef Cliff Drysdale und die 94-jährige Australierin Thelma Coyne Long offiziell aufgenommen
Trainer von Österreichs Nummer eins lässt nichts unversucht, um den Niederösterreicher wieder in höhere Sphären zu führen
Vorarlbergerin hatte Teilnahme 2012 fix zugesagt - ÖTV-Präsident Leitgeb: "Das Schlimmste, die Teamkameradinnen so im Stich zu lassen"
Serbe feiert seinen dritten Sieg in Folge mit einem Tänzchen - Vier-Satz-Sieg über Olympiasieger Andy Murray
Nur vier Games in 66 Minuten für Melzer gegen die Nr. 12 der Welt - Großer Ärger über Linienrichter
Die Giganten werden auch heuer ihre Trophäenschränke füllen. Hinter ihnen tummeln sich aber einige Kandidaten, die 2013 für Furore sorgen könnten
Rang 309 bisher beste Platzierung für 19-Jährigen - Nur der Tscheche Jiri Vesely und der Japaner Taro Daniel sind besser platziert
verspricht sehr viel Spannung, denn wenn man die zu verteidigenden Punkte von den aktuellen Punkten abzieht, liegen Federer, Djokovic und Nadal innerhalb von 160 Pkt. (RF 11.075-3.990=7.085 / ND 11.000-3.960=7.040 / RN 8.905-1.980=6.925).
Aufgrund der derzeitigen Form und seiner Stärke in der Halle stehen die Chancen für Federer also nicht schlecht, dass Jahr erneut als Nr. 1 zu beenden.
Für Nadal hoffe ich, dass er für die nächsten Masters Turniere sowie die US Open wieder rechtzeitig fit ist.
auf der ATP seite stehen bei jedem Spieler unter "Rankings Breakdown" die aktuellen punkte und wann sie hinaus fallen.
hier der link zu RF:
http://www.atpworldtour.com/Tennis/Pl... .aspx?t=rb
Wird wohl auch gleich einen Bericht im Online-Standard geben: http://sport.orf.at/stories/2... 4/2131746/
hm, das is aber schön langsam wirklich beunruhigend, wie oft er wegen seiner Knieprobleme pausieren muss. Wenn das so weitergeht, befürchte ich auch, dass seine Karriere nicht mehr ewig dauern wird. Das is wirklich schade für ihn, aber er spielt natürlich nicht wirklich das ideale Tennis, um seine Knie zu schonen.
Nachdem das mittlerweile chronisch ist, schaut es nicht unbedingt so aus, als könnte das auf lange Sicht beseitigt werden. Ich drück die Daumen, dass er bald wieder da ist.
Ich habe diverse Diskussionen und Wortgefechte zu diesem Artikel interessiert verfolgt und würde auch gern meinen Senf dazugeben.
Ich finde die Diskussion, ob Federer jetzt der Beste aller Zeiten ist oder nicht ziemlich überflüssig, da es dafür keine definierten Kriterien gibt.
Aus meiner Sicht ist er der beste aller Zeiten, weil er meiner "persönlichen" Wahrnehmung dieses Titels einfach mit Abstand am besten entspricht. Ob er nun in seinen besten Jahren entsprechend gute Konkurrenz hatte oder nicht, ist ebenfalls eine subjektive Wahrnehmung und kann so oder so gesehen werden. Für mich ist seine elegante, ästhetische (und obendrein höcht erfolgreiche) Art Tennis zu spielen einfach unerreicht...
Einen Besten aller Zeiten kann es nie geben, denn niemand weiss, was die Zukunft noch bringen wird. In 100 Jahren spielt man wahrscheinlich auch noch Tennis.
Vielmehr sollte man vom Besten der Geschichte sprechen, so wie das Nadal tut. Das ist der "Titel" über den man diskutieren kann.
So ist es! Das ist eine absolut müßige Diskussion, weil es keine fixen Maßstäbe hat, nach welchen die Stärke von Gegnern gemessen werden kann. Auf Grund des Zeitbezuges - Tennis ist ein Sport der sich ständig weiterentwickelt - und des sich laufend verändernden spielerischen Umfeldes kann es solche Maßstäbe aber gar nicht geben.
Richtig: Es gibt keine objektiven Massstäbe um die Stärke eines Gegners zu messen.
Aber die Erfolge eines Federers auf die Schwäche der Gegener zurückzuführen (so wie das hier einige im Forum versuchen) ist einfach ein Unding und zeugt von Respektlosigkeit gegenüber diesen Sportlern.
Ich bin mit Roland Garros & Captain Smoker zumindest insofern d'accord, als dass Roddick & Co in Höchstform von der Qualität her nicht mit Nadal & Co in Höchtform zu vergleichen sind. Ist zumindest meine bescheidene Meinung. Und ich bin glühender Federer-Fan!
Allerdings kann man sich dann auch wieder die Frage stellen, ob Federer 2006 oder 2007 vielleicht aufgrund seiner "Jugend" stärker bzw. konstanter war als heute und sich zu diesem Zeitpunkt mit Nadal & Djoker vielleicht leichter getan hätte. Aber das ist alles - mit Verlaub - Hirnwixerei und führt zu nix. Fakt ist, dass er mehr gewonnen hat als alle anderen und gewinnen kann man nur gegen die, die da sind. Und das hat er in beeindruckender Manier immer wieder getan.
Ich behaupte ja auch nicht, dass Roddick & Co dieselbe Klasse wie ein Nadal oder Djokovic haben. Ich sage, nur dass jeder Spieler in einem Turnier oder nur in einem Match dasselbe Niveau erreichen kann wie Nadal, Federer oder Djokovic. Darum kann man mMn nicht von schwachen Gegnern sprechen.
Das jüngste Beispiel dazu lieferte Nadal selbst als er gegen Rosol die Nr. 100 der Welt ausgeschieden ist.
sagen wir mal so...federer wäre sicher der erste kandidat für den titel "bester aller zeiten"!
die meisten majors - die meisten wochen an der spitze, hätte er dafür mMn gar nicht mehr benötigt!;)
ein wichtiger u oft erwähnter aspekt ist natürlich auch die art u weise, wie er diese erfolge errang:
eleganz gepaart mit perfekter technik - wie aus dem lehrbuch.
elegante spieler gab's auch schon davor, aber die meisten mit zumindest einem "unschlag"! (edbergs & stichs vorhand? mcenroes vorhand u aufschlag? sampras riesenausholschleife bei der vorhand? meistens war's eigentlich die vorhand! ;)
punkto technik kommt vielleicht lendl noch am ehesten ran, aber dieser hatte wieder nicht die leichtigkeit von RF.
…aber wie gesagt: ist natürlich nur mein persönliches Empfinden und kann mit keinerlei Fakten begründet werden. Wenn das jemand anders sieht, dann wird er auch Gründe dafür haben – soll so sein!
Deshalb würde ich vorschlagen, die Diskussion sein zu lassen und sich zu freuen (sowohl RF- als auch RN, ND, oder sonstige Fans), dass wir Zeugen dieses momentan existierenden Qualitätstennis sein dürfen, dass es in der Häufigkeit noch nicht oft gegeben hat und wer weiß wie lange noch existieren wird. Ich ziehe meinen Hut vor allen diesen Leistungen – ohne Einschränkung!
Also ich kenne schon noch ein paar Ziele für Federer:
1. 6x am Jahresende die Nr. 1
2. Alle GS-Turniere in einer Reihe zu gewinnen.
3. noch je 1x Wimbledon, US-Open, AO gewinnen.
4. MonteCarlo und Rom-Masters gewinnen.
Es verbleiben also noch genügend Ziele um Federers Spiel noch ein paar Jahre zu geniessen.
ganz deiner meinung! man muss jetzt schon mit der lupe nach echten neuen herausforderungen suchen! das ganz große hoffen und bangen, dass er dies oder jenes schafft ist eigentlich weg.
einzel-olympiasieg?
weitere majortitel? vielleicht in new york den nächsten rekord brechen?
hoffentlich spielt er noch lange weiter, denn sein tennis ist einmalig, aber irgendwie ist jetzt die luft raus!
dieser majortitel (nach über 2 jahren) u die neuerliche bestätigung verbunden mit den fehlenden wochen an der eins war wohl das letzte große ding, das noch ausstehend war.
Einen gibt es noch: er könnte auch sechsmal am Jahresende die Nummer 1 sein. Dann hat er es zwar nicht so oft hintereinander geschafft wie Sampras, aber er hat diese Position dann zweimal wieder zurückerobert. Bisher haben es nur Lendl, Nadal und Federer je einmal geschafft, am Jahresende wieder auf die Spitzenposition zurückzukehren.
einzel-gold bei olympia und der davis-cup, der mit wawrinka sogar möglich sein könnte, würden mir schon noch einfallen. für zweiteres darf man aber nicht daheim auf sand in der halle gegen isner verlieren.
federer-fans haben wenigstens noch was, was noch nicht erreicht wurde.
nadal-fans warten höchstens auf einen sieg bei den world tour finals. die anderen rekorde von federer wird er sowieso nicht mehr brechen (vielleicht die 17 grand slams, die wochen als nr. 1 sicher nicht).
Natürlich sind Nadals Slice und seine Entwicklung auf Hartplatz äußerst wichtig und müssen ausgiebig diskutiert werden, der Mann der Stunde heißt aber Roger Federer ;-)
Congratulations Roger http://www.atpworldtour.com/News/DEUC... r-No1.aspx
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