Neues Jobportal finanziert NGO-Praktika

16. Juli 2012, 14:56
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NGO-Verzeichnis mit speziellen Infos zu Jobs, Praktika und Freiwilligenarbeit

Wie und wo kann ich mich engagieren? Welche Jobs und Praktika gibt es in Nonprofit-Organisationen? Das neue soziale Online-Portal www.NGOjobs.at gibt die Antwort auf diese Fragen. Das besondere an dieser Plattform: lukrierte Einnahmen werden gespendet, um NGO-Praktikanten finanziell zu unterstützen.

"NGOjobs.at ist ein Jobportal für engagierte Menschen", erklärt Ferdinand Lischka, Initiator der Webseite, in einer Aussendung. "Ob Umweltschutz, Flüchtlingsbetreuung, Tierschutz oder Suchtberatung, der Nonprofit-Sektor ist ein spannender Arbeitsmarkt mit vielen sinnvollen Beschäftigungsmöglichkeiten." Die Webseite ist seit Anfang 2012 online und bietet als einzige ein NGO-Verzeichnis mit speziellen Infos zu Jobs, Praktika und Freiwilligenarbeit. Derzeit sind mehr als 320 gemeinnützige Organisationen aus rund 60 unterschiedlichen Aktionsbereichen gelistet. Das eigentliche Herzstück der Plattform, die soziale Jobbörse, startet kommenden Oktober.

Inserate für kleines Budget

Die Motivation hinter der Gründung des Portals beschreibt Lischka so: "Viele gemeinnützige Organisationen können es sich nicht leisten, Stelleninserate im Internet zu buchen." Job-Ausschreibungen würden häufig nur über E-Mailverteiler und Mundpropaganda verbreitet werden und seien so nur einem geschlossenen Kreis von Menschen überhaupt zugänglich. NGOjobs.at hat die Inserate für bezahlte Stellen an die Branche mit wenig Budget angepasst. Praktika, Volontariate und ehrenamtliche Stellen können kostenlos inseriert werden. Zusätzlich kooperiert die Plattform in Form von Kombi-Inseraten mit derStandard.at/Karriere.

Die Jobbörse befindet sich derzeit in der Betaphase - derzeit können noch keine Inserate geschaltet werden. "Jobsuchende finden aber durch die Kooperation mit derStandard.at/Karriere bereits jetzt täglich neue Ausschreibungen aus dem NGO-Bereich", so Lischka. Die Vollversion der Börse startet im Oktober 2012. (red, derStandard.at, 16.7.2012)

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