3.000 "Blüten" 2012 in Österreich entdeckt

  • Diese Blüte ging der Deutschen Bundesbank ins Netz. Besonderheit sind die kyrillischen 
Schriftzeichen, die sinngemäß bedeuten: nicht als Zahlungsmittel 
einsetzen.
    foto: apa/andreas arnold

    Diese Blüte ging der Deutschen Bundesbank ins Netz. Besonderheit sind die kyrillischen Schriftzeichen, die sinngemäß bedeuten: nicht als Zahlungsmittel einsetzen.

Wien - In Österreich sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2.951 Euro-Fälschungen aus dem Verkehr gezogen worden, knapp 300 mehr als im ersten Halbjahr 2011. Der dadurch verursachte Schaden beträgt 202.310 Euro, 7,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Das gab die Nationalbank (OeNB) am Montag im einer Aussendung bekannt.

89 Prozent der Fälschungen waren 50-, 100- und 20-Euro-Banknoten. Fast die Hälfte der "Blüten" wurden in Wien und Tirol sichergestellt. Trotz des Anstiegs bleibe Österreich eines der Länder mit dem geringsten Falschgeldaufkommen im Euroraum, erklärte die OeNB. Der heimische Anteil an den Fälschungen liegt demnach bei 1,2 Prozent. Im gesamten Euroraum wurden im ersten Halbjahr 251.000 Euro-Imitationen aus dem Umlauf sichergestellt, rund 15 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2011. (APA, 16.7.2012)

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