30-Jähriger nach Hochwasser in Obersteiermark vermisst

16. Juli 2012, 11:49
  • Im Raum Knittelfeld drohen nach schweren Regenfällen Hangrutschungen.
    foto: apa/thomas zeiler/bfvkf

    Im Raum Knittelfeld drohen nach schweren Regenfällen Hangrutschungen.

Mann dürfte abgetrieben worden sein, Suchaktion im Gange

Graz - Ein 30-jähriger Obersteirer wird nach den neuerlichen heftigen Regenfällen im Bezirk Murau in der Obersteiermark vermisst. Die Polizei befürchtet, dass der Mann nach einem Fest in den Hochwasser führenden Einachbach gestürzt und ertrunken ist. Die Suche nach ihm war Montagvormittag noch im Gange. Auch im übrigen Bezirk Murau bzw. im östlich gelegenen Bezirk Murtal waren die Feuerwehren am Wochenende wegen Hangrutschungen und Verklausungen im Dauereinsatz.

Der 30-Jährige aus Stadl an der Mur besuchte am Samstag das Landjugendfest in Einach (Bezirk Murau) und rief am Sonntag gegen 2.30 Uhr seine Mutter mit dem Mobiltelefon an, damit sie ihn abholen komme. Als zum vereinbarten Zeitpunkt jedoch keine Spur von dem Obersteirer war und die Mutter ihren Sohn vergeblich suchte, erstattete sie gegen 6.30 Uhr eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Noch am Sonntag suchte die Feuerwehr sowie die Exekutive mit Suchhunden nach dem 30-Jährigen, jedoch ohne Erfolg. Die Exekutive schloss nicht aus, dass der Mann in den Einachbach gestürzt sein könnte und vom Hochwasser mitgerissen wurde. Am Montag soll ein mit Treibgut verlegtes Durchlassrohr ausgebaggert werden. Die Suche gestalte sich wegen der hohen Wasserstände schwierig, hieß es von der Polizei.

Hangrutsch in Ranten

In der Gemeinde Ranten hatten die Feuerwehren mit einem Hangrutsch zu kämpfen, der zwei Wohnhäuser bedroht. Die Bewohner mussten vorübergehend die Gebäude räumen. 30 Helfer deckten die Risse im Hang mit Planen ab. In Niederwölz, wo erst vor einem Jahr schwere Unwetter die Region verwüstet hatten, weckten die sintflutartigen Regenfälle in der Nacht auf Sonntag schlimme Erinnerungen in den Bewohnern. Doch die Feuerwehren ergriffen vorbeugende Maßnahmen und konnten Schäden an den Gebäuden durch den über die Ufer getretenen Wölzerbach großteils verhindern.

Die Feuerwehr im Raum Knittelfeld musste am Sonntag die Schwimmbrücke über die Mur zwischen St. Margarethen und Kobenz (Bezirk Murtal) um einige Zentimeter anheben, da das Wasser so hoch stand, dass sich Verklausungen an der Brücke gebildet hatten. (APA, 16.7.2012)

Ärmste Mutter....

Man kann nur den Kopf schütteln, auf welchen steilen Hängen Baubewilligungen erteilt wurden.

jajaja die macht der bürgermeister!

Ja, der Mensch sollte den Zentralalpenraum wieder verlassen. Es ist einfach zu gefährlich dort. Infrastruktur wird sowieso immer weiter runter gefahren, Krankenhäuser und Schulen werden zugesperrt, die Straßen sind mittlerweile Feldwege...

Dort zu bauen wo 200 Jahre niemand gebaut hat

Ist aber eher Dummheit als den Alpenraum geschuldet

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