Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Für den chinesischen Mobilfunkausrüster und Handy-Hersteller Huawei laufen die Geschäfte rund. 2011 erzielte das 1988 gegründete Unternehmen einen stattlichen Gewinn von 1,8 Milliarden Dollar, zu den Kunden zählt der Mobilfunkriese Vodafone ebenso wie A1 und T-Mobile Austria.
Spionage
Allerdings kämpft das Unternehmen mit einem Image-Problem: Huawei steht im Verdacht, dass seine Technologie im Auftrag der chinesischen Regierung für Industriespionage oder militärische Zwecke genutzt wird.
"Die Tatsache, dass kritische Infrastruktur gegen uns genutzt werden kann, ist besorgniserregend"
Besonders in den USA hat das Unternehmen einen schweren Stand. So sieht der Geheimdienstausschluss des Repräsentantenhauses Aktivitäten chinesischer Telekommunikationskonzerne in den USA als Bedrohung für die nationale Sicherheit. "Die Tatsache, dass kritische Infrastruktur gegen uns genutzt werden kann, ist besorgniserregend", erklärte der Ausschuss im vergangenen Jahr.
Veto
Dementsprechend kommt Huawei bei der Auftragsvergabe für milliardenschwere Netzwerk-Projekte nicht zum Zug. So legten US-Regierungsstellen ihr Veto ein, als das Unternehmen das Netz des Mobilfunkers Sprint Nextel ausbauen sollte. Ergänzend führte die Skepsis der Behörden dazu, dass geplante Übernahmen von US-Firmen oder Kooperationen nicht zustande kamen.
Tatsächlich wurde bisher keine Belege öffentlich, dass der Netzwerkspezialist Spionage betreibt oder militärische Ziele verfolgt.
"Leider wollen die Amerikaner nicht mit uns reden. Wir würden gerne einige Dinge klarstellen."
„Wenn wir spionieren oder Hintertüren einbauen würden, dann wäre unsere Firma tot", sagt Huawei-Manager Reinhard Waehlen zum WebStandard. "Leider wollen die Amerikaner nicht mit uns reden. Wir würden gerne einige Dinge klarstellen."
Für die Armee tätig
Waehlen bestätigt, dass Firmengründer Ren Zhengfei lange Jahre für die chinesische Armee tätig war. "Allerdings nur als ziviler Mitarbeiter", betont der gebürtige Deutsche, der seit zwei Jahren für die PR-Abteilung des Konzerns tätig ist. Auch sei man in keiner Weise für das Militär tätig und es gebe nur wenige Regierungsaufträge.
Einfluss der Kommunistischen Partei
Überhaupt sei Huawei ein Privatunternehmen, das weit von staatlichen Einrichtungen entfernt sei. So gehört das Unternehmen ausschließlich seinen Beschäftigten. "Ähnlich einer Kooperative. Ren Zhengfei hält 1,4 Prozent der Anteile." Da Huawei eines der Vorzeigeunternehmen Chinas ist, hat das Unternehmen einen großen Spielraum; so hält sich auch der Einfluss der Kommunistischen Partei in Grenzen. Dieser sei nicht stärker als jener, den sie auch auf westliche Firmen, die in China produzieren lassen, ausübe, so Waehlen. (Markus Sulzbacher aus Shenzhen, derStandard.at, 16.7.2012)
Link
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy!
Debatte über Steuerverschiebungen von Großkonzernen entflammt
Das Unternehmen verspricht, Tumblr als eigenständige Plattform weiterzuführen
Kurs des Unternehmenspapiers durchbrach erstmals 900-Dollar-Marke
Adobe will das Modell "Mieten statt kaufen" durchsetzen - Kunden wollen das aber nicht, wie eine Umfrage zeigt
Künftig nur mehr per Abo-Modell erhältlich - "Creative Cloud" ersetzt "Creative Suite"
Deutscher Wirtschaftsminister besucht Silicon Valley
Pläne würden Tausende Arbeitsplätze in Gefahr bringen
Alle Filialen der Supermarktkette werden mit NFC-Terminals ausgerüstet
- Microsoft-Gründer überholte mexikanischen Telekom-Tycoon Carlos Slim (56,51 Mrd. Euro)
Tipps, wie man mit minimalem Risiko ein funktionierendes Unternehmen aufbaut
Nach Schätzungen 68 bis 70 Millionen Smartphones in den ersten drei Monaten ausgeliefert
18-Jähriger tätigte Onlinebestellungen im Wert von 9.000 Euro
Umsatz sackte im Jahresvergleich um 31 Prozent ab - Hoffnung auf neue Produkte wie Playstation 4
Zuckerberg auf Bloomberg-Rangliste auf Platz 77 mit momentan 12,8 Milliarden Dollar
Im Falle einer positiven Ermittlung droht Samsung eine Geldstrafe in Taiwan
Produktivere Arbeitsweise durch gezielte Eliminierung von Störfaktoren
Aktuelle Studie zeigt: In immer mehr Bereichen angewandt - Qualitätsvorteile und nicht mehr Kostenreduktion im Vordergrund
Obsoleszenz-Strategie von Intel und Microsoft funktioniert nicht mehr - aber kein Absturz von PCs in die Bedeutungslosigkeit
Pleite überrascht ihn nicht - "Man müsste bei Niedermeyer bei Null beginnen"
Schon im April wurden Hintertüren in integrierten Schaltkreisen aus China gefunden:
http://www.heise.de/security/... 58825.html
Entschuldigung, falsches Lesezeichen kopiert. Hier zur Hardware mit Hintertür:
http://www.heise.de/security/... 85737.html
da sollte man aber dazusagen das die weitaus meisten backdoors von den usa selbst implementiert wurden.
natürlich haben die jetzt angst das andere das auch so machen.
Hardware ist nicht das Problem, Software ist es.
Kein anderer als der Hersteller weiß was geheime proprietäre SW wirklich macht.
Das betrifft Microsoft, Apple, Huwei, SAP und und und.
Die Welt begibt sich in völlige Abhängigkeit der proprietären Softwareindustrie und der jeweiligen Regierungen die da dahinterstehen.
Die einzige sinnvolle Alternative ist freie Software die das Recht die SW vollständig zu verstehen per Lizenz garantiert.
http://fsfe.org/about/bas... re.de.html
... haben ja auch nie-nie-nie was für die US-Armee gemacht... GAAANZ sicher nicht...
Eines muss man der Argumentation lassen: Sie stimmt. Es gibt auch genug andere Billig-Anbieter und -Schienen, sodass die Abhängigkeit von China dann doch nicht so hoch wäre, dass man sich so etwas erlauben könnte.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.