Nach Einbruch in Klestil-Villa in Wien: Keine offensichtlichen Spuren

  • Die Villa in Wien-Hietzing war von den Klestils  im Jahr 2003 um 1,17 Millionen Euro gekauft worden.
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    foto: apa/barbara gindl

    Die Villa in Wien-Hietzing war von den Klestils im Jahr 2003 um 1,17 Millionen Euro gekauft worden.

In das Anwesen von Botschafterin Margot Klestil-Löffler war am Sonntag eingebrochen worden

Wien - Keine offensichtlichen Einbruchsspuren waren nach dem sonntäglichen Einbruch in die Villa der österreichischen Botschafterin in Moskau, Margot Klestil-Löffler, in Wien-Hietzing zu bemerken. Laut "Kurier"-Bericht (Montag) gab es weder an den Fenstern noch an den Türen Auffälligkeiten. Das Landeskriminalamt Wien tätigte laut Polizei bereits Ermittlungen, nähere Details zu dem Vorfall wurden am Montagvormittag keine bekanntgegeben. Meldungen, wonach das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in diesem Fall eingeschalten wäre, wurden dementiert.

Klestil-Löffler, Witwe des 2004 verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil, befindet sich derzeit im Ausland. Ende Jänner 2003 haben der damalige Bundespräsident und seine Frau die Altbau-Villa in Hietzing gemeinsam erworben. Vorheriger Besitzer waren die Vereinigten Staaten. Der Kaufpreis lag bei 1,17 Millionen Euro. Das Grundstück hat eine Größe von 1.472 Quadratmetern, die Wohnfläche wurde mit 594 Quadratmetern angegeben. (APA, 16.7.2012)

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