Sommerklamotten bleiben in Läden hängen

16. Juli 2012, 08:47
  • Alles muss raus.
    foto: apa/martin gerten

    Alles muss raus.

Deutsche Modehändler sind nicht zufrieden, die Sommerware wird nicht verkauft, Rabattschlachten sollen helfen

Berlin - Die deutschen Modehändler werden angesichts des kalten Wetters ihre Sommerware nicht los. "Die Geschäfte laufen schlecht", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE), Siegfried Jacobs, der "Welt" vom Montag. Die Folge sei eine verschärfte Rabattschlacht: "Mode ist derzeit extrem günstig. Die Nachlässe sind schon deutlich höher als zum gleichen Zeitraum des Vorjahres", sagte Jacobs. Mit Beginn des Sommerschlussverkaufs am kommenden Montag sei mit weiteren Nachlässen zu rechnen.

Die Lager der Textilhändler sind dem Verband zufolge derzeit zu voll. Die Unternehmen müssten die Ware aber schnell verkaufen - denn bei den meisten träfen die Herbst- und Winterkollektionen bereits ein. "Der Lagerdruck ist sehr hoch", sagte Jacobs. Er verwies darauf, dass die Händler zudem mit guten Geschäften gerechnet und für den Sommer entsprechend viel eingekauft hatten. (APA, 16.7.2012)

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das ist eine internationale wirtschaftsmeldung

betrifft ja Deutschland, in (Ost)Österreich war der bisherige Sommer ja eher zu heiss...von dem her ist "Klamotten" schon richtig, das Sommergwand zieh ich mir ja hier in Wien gern an :-)
Aber ein kleiner Hinweis darauf, dass es sich um eine von der APA offenbar direkt aus Deutschland übernommene Meldung handelt, würde (nicht nur hier) nicht schaden...

Klamotten ist in einer österreichischen Zeitung NIE richtig, außer in direkten Zitaten.

Im übrigen hat die APA die gesamte Meldung 1:1 von der AFP übernommen:

http://de.finance.yahoo.com/nachricht... 11979.html

Und dort ist in der Überschrift neutral von "Sommerware" die Rede, obwohl es um Deutschland geht.

Im übrigen dürfen Agenturmeldungen sehr wohl bearbeitet werden, also besteht wirklich kein Grund heimische Leser mit Piefkezismen zu nerven.

.. wenn man den Leuten täglich sagt wir haben eine Krise und es kommt noch schlimmer.. erwartet man sich dann, dass die Leute Geld in die Hand nehmen und investieren. Dabei ist gerade der private Konsum so extrem wichtig - da nützt es auch nichts wenn man die Zinsen gegen 0% senkt. Wenn die Leute Angst haben, dann geben sie kein Geld aus. Da sieht man wie dumm die Politik & die Medien sind - anstatt die Leute zu motivieren bringt man alles zum erliegen.

Klamotten,

damit man sich schon über die Überschriften ärgern kann.

Sandalenkauf im Sommer

Letztes Jahr wollte ich mir Ende August an einem Samstag mit 32 Grad Sandalen kaufen. Ich wurde mitleidig belächelt, da es im ganzen Einkaufszentrum keine Sommerware mehr gab. Was mir da wohl eingefallen ist, nach dem Sommerschlussverkauf noch Sommersachen zu kaufen!

Drei Tage unter 35°C und der Fetzenhandel jammert.

Selber schuld, wenn man wieder mit dem 80er Jahre Mist kommt.

Und wieder einmal:

Kann man in einer österreichsichen Zeitung, die sich noch dazu etwas auf ihre "Qualität" einbildet, auf Ausdrücke wie "Klamotten" verzichten?

Wenn es schon ein umgangssprachlicher Ausdruck sein soll, dann gibt es auch Heimisches wie "Fetzen", da braucht man nicht auf den Thesaurus eines großflächigen Nachbarlandes zurückgreifen.

(APA, 16.7.2012)

Wobei bei

Sommerfetzen auch Rauschkonsum verstanden
werden könnte ;-).

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