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vergrößern 689x459Die Analyse von Magnetfeldern soll eine exakte Positionierung innerhalb von Gebäuden ermöglichen.
Während aktuelle Smartphones mittlerweile die eigene Position im Freien recht exakt bestimmen können, tun sie sich innerhalb von Gebäuden schon wesentlich schwerer. GPS lässt sich in diesem Umfeld nicht nutzen, also greifen die Hersteller vor allem auf WLANs als Infoquelle zurück. Dies ist aber von einer recht dichten Versorgung mit drahtlosen Netzen abhängig, zudem ergibt sich selbst dann keine sonderlich exakte Positionierung.
IPS
Seit Jahren gibt es unterschiedliche Versuche "Indoor Positioning Systeme" (IPS) zu etablieren, die alle versuchen aus einer Vielzahl von Informationen eine exakte Position zu ermitteln. Auf einen gemeinsamen Standard konnten sich die diversen Hersteller dabei allerdings bislang nicht einigen, dies obwohl der Chip-Hersteller Broadcom erst unlängst bereits einen eigenen Chip für diese Aufgaben veröffentlicht hat.
Eine Gruppe von finnischen ForscherInnen zeigt nun, dass es auch ganz ohne irgendeine zusätzliche Hardware gehen kann. Dabei bedient man sich des Umstands, dass jedes Gebäude durch seine Konstruktion und die verbauten Elemente ein sehr eindeutiges Magnetfeld hat, das mit den diversen Sensoren gebräuchlicher Smartphones ermittelt werden kann - und zwar bis auf einen Zehntel Meter exakt.
Ablauf
In einem Video demonstriert man, wie dies alles konkret funktioniert: Zuerst wird eine magnetische Karte eines Gebäudes erstellt, die später von einer eigenen App zur Positionierung genutzt wird. Weiter Details zum verwendeten Verfahren hält man in einer Studie fest, zudem haben einige der ForscherInnen basierend auf diesen Erkenntnissen mit IndoorAtlas eine Firma ins Leben gerufen. Diese bietet mittlerweile Programmierschnittstellen und Tools an, um diese Informationen in eigenen Anwendungen zu nutzen - fürs erste auf Android beschränkt, andere Systeme sollen später unterstützt werden. (red, derStandard.at, 16.07.12)
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Ein magnetisches Wechselfeld, das 100-mal pro Sekunde die Polarität ändert (z.B. Trafo für 50-Hz-Wechselstrom), bringt eine Kompassnadel nicht zum Rotieren. Ich denke, dieser Aspekt wäre nicht so gravierend.
Aber jedesmal, wenn man z.B. Eisenteile im Lager entfernt oder umlagert, ändert man damit die lokale Verzerrung des Erdmagnetfeldes und man müsste das Gerät neu programmieren.
Museen, Parks, Tiefgaragen, Einkaufszentren, Flughäfen, und dergleichen eignen sich hierfür exzellent. ( Von Ministerien und Amtsgebäuden mal zu schweigen ;) )
Jedoch macht mir die "Überall - Ortbarkeit" auch in gewissem Maße Sorgen....
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