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Madrid - Aus Protest gegen die neuen Sparpläne der Regierung sind am Sonntagabend tausende Menschen in Madrid spontan auf die Straße gegangen. Unter den Demonstranten waren zahlreiche Polizisten, Feuerwehrleute in Uniform, Lehrer und andere Staatsbedienstete. Zu der Spontan-Demonstration wurde über soziale Internet-Netzwerke und SMS aufgerufen. Die Demonstranten versammelten sich vor der Zentrale der konservativen Regierungspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy und zogen zu dem bekannten Platz Puerta del Sol im Stadtzentrum und von dort vor das Parlament.
"Seit zwei Jahren nehmen sie uns unseren Lohn weg", sagte ein demonstrierender Polizist. Am Freitag hatte das Kabinett ein neues Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem die Regierung den Staatshaushalt bis Ende 2014 um 65 Milliarden Euro entlasten will. Unter anderem sollen die Mehrwertsteuer von 18 auf 21 Prozent angehoben, das Weihnachtsgeld für Staatsbedienstete gestrichen und die Arbeitslosenhilfe gekürzt werden. Für kommenden Donnerstag haben die wichtigsten Gewerkschaften des Landes landesweit zu Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen aufgerufen. (APA, 16.7.2012)
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wird dann der gedrehte Strick am Ende sein. Man lasst einfach das vermeintlich unvermeidliche Blutlassen bis zur Aufgabe der Sovereinitaet auslaufen. Dann kommt die NEUE BANK IN EUROPA und Alles ist wieder gut! Die Zentralregieurng wird dann jedem sagen was er tun muss um wirklich ein Guter Buerger zu sein. Erinnert an die USSR und das Glecihe Spiel ist im Gange in den USA wo das dann USUSA heissen wird. Wartet nur bis der RFID chip Euch transplantiert wird so wie es Obamacare in USA bis 2013 beginnt.
Auch die Spanier haben geglaubt mit der Einführung des Euros kommt das Geld einfach ins Haus geflogen und haben letztlich eine Dauerparty auf dem Vulkan veranstaltet. Jetzt ist natürlich Ernüchterung angesagt. Die Deutschen im Gegenzug haben sehr deutlich ihren Gürtel seit der Einführung des Euro enger schnallen müssen und über das gesamte Jahrzehnt Reallohnverluste in Kauf genommen.
Ich habe wenig Verständnis für Spanier/Griechen/Italiener. Ein wenig Selbstreflexion wäre schon angesagt.
dabei die Industrie nicht nur vernachlässigt, sondern mit hohen Energiepreisen geradezu bestrafte (Stahl --> S-Afrika, Google --> Kanada), weil man sich ein zwar hochsubventioniertes, aber trotzdem nicht konkurrenzfähiges Prestige-Energiekonzept leistete.
Die Sparkassen haben noch bis zum Schluß wie wild auf die Immobilien gesetzt, damit die lokalen Politiker ihren pol. Einfluß ausweiten konnten, statt vernünftige Regelungen für die Sparkassen zu erarbeiten.
Wer die Schuld alleine den Banken/Sparkassen gibt, sollte erst die Politiker (ganz gleich in welchem Land) am Kragen packen und kräftig durchschütteln, denn sie sind es die überall für die Misere an 1. Stelle verantwortlich sind.
Es ist eine Dauerparty, wenn jeder glaubt, er habe ein Recht auf eine Eigentumswohung (bzw. Haus, siehe USA), die er/sie sich eigentlich nicht leisten kann. Dazu neue Autos, Urlaube etc. und als das böse Erwachen kam, waren es natürlich ausschließlich die bösen Banken. Keiner dieser Demonstranten geht her und sagt: ich/wir habe(n) über unsere Verhältnisse gelebt. Natürlich brach dann der gesamte innerspanische Konsummarkt zusammen, das brachte noch mehr Arbeitslose. Aber das passierte noch vor den Sparmaßnahmen, die allerdings jetzt die Situation verschärfen.
das kommt schon eher hin, hat aber mit dem ersten posting eher wenig zu tun :D
(von wegen "dauerparty" "selbstreflexion" "ui die armen deutschen")
wussten sie dass viele spanier einfach nur so hin und wieder ihren gehalt nicht ausgezahlt bekommen? und wer aufmuckt fliegt raus.
die leute protestieren genau deswegen: den kleinen leuten wird geld weggenommen, und die politiker haben weiterhin zu viel !
PS auf schulden baut nicht nur spanien, sondern die ganze westlich welt auf.
stimmt nicht ganz: wer aufmuckt fliegt nicht raus, denn dann müsste die jeweilige firma eine (meist saftige) abfertigung zahlen.
das schlimme ist, dass man in spanien erst nach 3 monaten ohne lohn (!!) die möglichkeit hat, diesen gerichtlich einzufordern. dann vergehen noch mal mindestens 2 monate, bis sich ein richter um die angelegenheit kümmert. in der zwischenzeit ist man verplichtet, am arbeitsplatz zu erscheinen. tut man das nicht, handelt es sich um eine freiwillige kündigung seitens des arbeitnehmers und man verliert den anspruch auf arbeitslosengeld.
das betrifft mittlerweile auch viele beamte.
jaja abfertigung. das erzaehlen sie mal meinem nachbarn :D
wer aufmuckt fliegt raus. so isses dort leider.
es geht sogar noch schlimer: damit firmen keinen urlaub zahlen muessen, werden die leute rausgehaut (also zb im Juni) und dann im September wieder eingstellt !
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