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Hitze, Gelsen, Hagelstürme: nichts als Launen einer grantigen Natur. Wann der Sommer wirklich da ist, lesen aufmerksame Beobachter deshalb längst an einem anderen periodisch wiederkehrenden Ereignis ab: Irgendwann um die Jahresmitte meldet sich nämlich stets ein Wissenschafter mit Theorien zum möglichen Aussehen von Außerirdischen zu Wort. Und dann ist sie da, die Saure-Gurken-Zeit.
Vergangene Woche war es so weit. Maggie Aderin-Pocock, Forscherin beim führenden europäischen Raumfahrtunternehmen Astrium, erklärte dem Wissenschaftssender Eden bis ins Detail, warum Außerirdische keineswegs als grüne Männchen auftreten und auch Faltglatzen in Klingonen-Manier unwahrscheinlich sind. Vielmehr würde fremdes Leben unweigerlich eine Form finden, die "nichts mit dem zu tun hat, was wir bislang darunter subsumieren".
So könnte etwa Silizium statt Kohlenstoff als Grundstoff des Lebens hergehalten haben. In einer Umgebung wie dem Saturnmond Titan müssten Lebewesen im Methannebel schwebend überleben. Aderin-Pocock stellt sie sich als quallenähnliche Wesen vor, die locker die Größe eines Fußballfelds haben. Keine verlockende Vorstellung? Ganz ruhig: Auf der Erde könnten die Dinger keine Sekunde überleben - die Atmosphäre hier wäre nämlich "viel zu feucht und warm" für sie. Worunter jetzt explizit nicht nur der Sommer gemeint war. (Severin Corti, DER STANDARD, 16.7.2012)
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dass nämlich manche Organe bzw. Baupläne quasi zwingend evolutionär entstehen (und das allein auf der Erde).
Ein Beispiel dazu ist (wenn ich mich recht erinnere), dass sich das Auge vier- oder fünfmal (bei verschiedenen Spezies, natürlich :)) isoliert voneinander entwickelt hat und trotzdem nahezu ident gebaut ist.
wie frisch leuchtest du mir entgegen
wie glatt deine haut
wie schlank und rank dein körper
wie sanft und mild dein duft
der kühle verheißt an unerträglich heißen tagen
aber du, die so viel genuss bereiten und schönheit schenken kann
wie schrecklich dein name
g.u.r.k.e
wie grausam und hart sein klang
wie lächerlich seine verwendung
was, mit dieser alten gurke fährst du noch
ach, ich bin heut herumgegurkt
und habe alles nur vermurkst
und was für armseliges leben musst du manchmal fristen
ertrinkst in unwürdigem essig
gehst unter in sahnigen soßen
wirst erstickt von grausamen gewürzen...
drum komm in meine hand du schöne
damit dich niemand mehr verhöhne
entführe mich unter die andalusische sonne
und erfülle meinen mund mit wonne
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