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Foix - Am Sonntag hat auf der 14. Etappe der Tour de France in den Pyrenäen bei Regen- und Hagelschauern die Stunde von Luis-Leon Sanchez geschlagen. Der Spanier gewann nach 191 Kilometern von Limoux nach Foix und bescherte seinem niederländischen Team Rabobank den ersten Erfolg. Während der Brite Bradley Wiggins das Gelbe Trikot verteidigte, sorgte eine beinahe fatale Reißnägel-Attacke auf der letzten Abfahrt für Aufregung.
Glück im Unglück hatte dabei Vorjahressieger Cadel Evans. Nach einem Reifendefekt musste er auf den schmalen Straßen am Gipfel der Mur de Peguere lange auf seinen Teamwagen warten. Auch sein Teamkollege Marcus Burghardt konnte nicht helfen - dessen Hinterradreifen war ebenfalls platt. Die chaotische Situation kostete den Australier zunächst rund zwei Minuten Rückstand.
In einer Solidaritäts-Aktion drosselten die anderen Favoriten aber ihr Tempo auf der Abfahrt, was auch Wiggins und Vincenzo Nibali zu Gute kam, die ihrerseits Defekte zu beklagen hatten. Ausgestreute Reißnägel waren verantwortlich für die Pannen-Serie. Renn-Direktor Jean-Francois Pecheux bestätigte den Vorfall: "Es gab etwa 30 Defekte auf der Abfahrt. Es lagen Nägel auf der Straße. Wir werden die Gendarmerie einschalten."
Sportlich gesehen war das Rennen am Sonntag gekennzeichnet von einer elfköpfigen Ausreißergruppe, in der der bisher dreifache Etappensieger Peter Sagan auch auf den steilsten Abschnitten nicht abzuschütteln war. Die Leistungen des Tour-Debütanten aus der Slowakei, der 46 Sekunden hinter Sanchez Zweiter wurde, muten geradezu unheimlich an. Sanchez hatte 11 Kilometer vor dem Ziel aus einer Ausreißergruppe attackiert und erreichte Foix als Solist. Insgesamt ist es sein vierter Tageserfolg auf der "Großen Schleife".
Wiggins jedenfalls ist weiter auf bestem Weg, die Frankreich-Rundfahrt als erster Brite zu gewinnen. Auch den Vorgeschmack auf zwei heftige Pyrenäen-Etappen am Mittwoch und Donnerstag absolvierte er mit gewohnter Coolness. Der dreifache Bahn-Olympiasieger geht mit beruhigenden 2:05 Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann und Teamkollegen Christopher Froome und den Italiener Nibali (+2:23) in die 15. Etappe. (APA, 15.7.2012)
14. Etappe, Limoux - Foix (191 km): 1. Luis-Leon Sanchez (ESP) Rabobank 4:50:29 Std. - 2. Peter Sagan (SVK) Liquigas-Cannondale +0:47 Min. - 3. Sandy Casar (FRA) FDJ - 4. Philippe Gilbert (BEL) BMC - 5. Gorka Izaguirre (ESP) Euskaltel alle gleiche Zeit - 6. Sergio Miguel Moreira (POR) Saxo 2:51 - 7. Sebastien Minard (FRA) Ag2r gl. Zeit - 8. Martin Velits (SVK) Omega-Quick Step 3:49 - 9. Eduard Worganow (RUS) Katjuscha 4:51 - 10. Steven Kruijswijk (NED) Rabobank 4:53. Weiter: 15. Bradley Wiggins (GBR) Sky 18:15 - 16. Cadel Evans (AUS) BMC - 17. Vincenzo Nibali (ITA) Liquigas-Cannondale alle gl. Zeit - 158. Bernhard Eisel (AUT) Sky 28:30
Gesamtwertung: 1. Wiggins 64:41:16 Std. - 2. Christopher Froome (GBR) Sky +2:05 Min. - 3. Nibali 2:23 - 4. Evans 3:19 - 5. Jurgen van den Broeck (BEL) Lotto 4:48 - 6. Haimar Zubeldia (ESP) RadioShack 6:15 - 7. Tejay Van Garderen (USA) BMC 6:57 - 8. Janez Brajkovic (SLO) Astana 7:30 - 9. Pierre Rolland (FRA) Europcar 8:31 - 10. Thibaut Pinot (FRA) FDJ 8:51. Weiter: 148. Eisel 2:24:38 Std.
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Bradley Wiggins ist sich schon vor dem Zeitfahren am Samstag sicher, dass er am Sonntag auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Elysees als erster Brite die Tour de France gewinnen wird. Großen Anteil daran hat auch Christopher Froome, sein Edelhelfer bei Sky.
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Auch abseits der Tour-de-France-Strecke bietet sich dem Zuschauer ein sehenswertes Bild. Jedes Jahr versuchen Fans mit ausgefallenen Kostümen die Blicke auf sich zu ziehen. Vielen gelingt es auch.
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1974 sprengten unbekannte Täter vier Begleitfahrzeuge und einen Pressebus in die Luft: http://www.arbeiter-zeitung.at/archiv_bi... 17_A11.jpg
anzumerken ist aber, im peloton gibts es zumindest keine abnehmer für die verschiedenen fett-oder kohlenhydratblocker und diversen diätpillen, wie sie eigenartiger weise sogar in nicht nur geringen mengen in apotheken oder sonstigen "bioläden" angeboten werden.
Ich frage mich wieso sich alle auf den Radsport stürzen, wo es in anderen Sporarten genauso oder schlimmer zugeht.
Leichtathletik, Schwimmen, Biathlon, Skisport...
Beim Reitsport kommt neben Doping auch noch dazu dass die Tiere die Leidtragenden sind, oftmals ist das pure Tierquälerei. Es ist nicht natürlich dass ein Pferd über dutzende Hindernisse springt, das macht es nur wenn es nicht anders geht.
oder glauben sie es ist zufall, dass die alle jetzt doppelt so viel laufen bei der doppelten anzahl von spielen als frueher.
und vor allem die dopinghochburg spanien nun alles gewinnt...
sicherlich, alles reinster zufall bzw. besseres trianing...
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