Wetter bleibt unbeständig

15. Juli 2012, 13:31
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Sommer gibt nur kurzes Gastspiel: Bis 33 Grad am Donnerstag

Wien - Der Sommer gibt in der kommenden Woche ein vorübergehendes Gastspiel. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) kann es am Donnerstag bis zu 33 Grad heiß werden, bevor am Freitag die nächste Kaltfront das Land überquert. Generell dominiert weiter der unbeständige Wettercharakter.

Die Details: Am Montag ist es an der Alpennordseite sowie inneralpin wechselnd bewölkt, zeitweise ziehen Regenschauer durch, zwischendurch gibt es aber auch etwas Sonne. Erst im Laufe des Nachmittages werden die sonnigen Abschnitte häufiger und länger, die Schauerneigung geht zurück. Im übrigen Österreich ist es weitgehend trocken und länger sonnig. Im Donauraum und im östlichen Flachland frischt lebhafter West- bis Nordwestwind auf, sonst weht der Wind schwach bis mäßig. Die Frühtemperaturen liegen bei zehn bis 17 Grad, die Nachmittagstemperaturen erreichen 18 bis 25 Grad.

Sonne nur zwischendurch

Am Dienstag ziehen im Westen und Norden ausgedehnte Schichtwolken über den Himmel, die Sonne zeigt sich höchstens kurz zwischendurch. Zudem sind zeitweise auch ein paar Regentropfen möglich. Überall sonst scheint die Sonne häufiger und länger, hier bleibt es auch weitgehend trocken. Der Wind weht im Donauraum und am Alpenostrand lebhaft bis stark aus West bis Nordwest, im Süden ist es nur schwach windig. In der Früh hat es neun bis 16 Grad, tagsüber steigt das Thermometer auf 19 bis 25 Grad.

Am Mittwoch startet der Tag im Großteil des Landes mit viel Sonnenschein, einzelne Dunst- und Nebelfelder in manchen Alpentälern lösen sich rasch auf und die Sonne setzt sich durch. Deutlich mehr Wolken zeigen sich hingegen in Ober- und Niederösterreich. In den nördlichsten Bezirken des Mühl- und Waldviertels kann die Wolkendecke vor allem am Vormittag auch ein paar Regentropfen auslassen. Meist bleibt es aber trocken. Zum Nachmittag und Abend hin werden die Wolken dann auch hier immer dünner und zumindest ein paar Sonnenstunden gehen sich noch aus. Dazu weht im Donauraum mäßiger West- bis Nordwestwind, sonst bleibt der Wind schwach. Es wird deutlich wärmer bei zwölf bis 19 Grad in der Früh und 23 bis 29 Grad am Nachmittag.

Kaum Wolken am Himmel

Am Donnerstag beginnt der Tag meist strahlend sonnig, es zeigen sich kaum Wolken am Himmel. Von Westen her greift am Nachmittag aber eine Kaltfront auf Österreich über. Damit beginnen sich ausgehend vom westlichen Bergland vermehrt Quellwolken zu bilden, die bis zum Abend alpennordseitig in Regenschauern und Gewittern enden können. Der Süden bleibt dabei weitgehend wetterbegünstigt und störungsfrei. Vor Eintreffen der Gewitter steigen die Temperaturen von morgendlichen Werten zwischen 13 und 19 Grad auf hochsommerliches Niveau, 26 bis 33 Grad zeigt das Thermometer am Nachmittag. Der Wind kommt anfangs noch aus Südost und weht schwach bis mäßig, dreht dann bis zum Abend auf Nordwest und frischt zeitweise lebhaft auf.

Am Freitag hat sich die Kaltfront quer über Österreich ausgebreitet. Vor allem entlang der Alpen bis ins östliche Flachland halten sich damit den ganzen Tag über dichte Wolken, aus denen immer wieder Regenschauer niedergehen, die Sonne zeigt sich nur zwischendurch. Im Süden sind zudem auch Gewitter eingelagert. Insgesamt gehen die Temperaturen wieder deutlich zurück, von 14 bis 19 Grad in der Früh steigen die Werte bis zum Nachmittag auf 18 bis 25 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. (APA, 15.7.2012)

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    Prognose für die nächsten Tage: Viel Regen, wenig Sonne.

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