Lehrerdienstrecht: Lösung bis Ende der Legislaturperiode

  • Heinisch-Hosek stellt den Lehrern höhere Einstiegsgehälter und
Unterstützungspersonal in Aussicht.
    foto: apa/neubauer

    Heinisch-Hosek stellt den Lehrern höhere Einstiegsgehälter und Unterstützungspersonal in Aussicht.

Beamtenministerin Heinisch-Hosek: Riesenprojekt, das Zeit braucht

Wien - Beamtenministerin Gabriele Heinsch-Hosek (SPÖ) ist optimistisch, dass es in naher Zukunft eine Einigung beim Lehrerdienstrecht gibt. "Das ist ein Riesenprojekt und braucht sicher Zeit", sagte sie am Sonntag zu den aktuell laufenden Verhandlungen. "Ich bin aber überzeugt, dass es bis Ende der Legislaturperiode eine Lösung gibt." Die Lösung hänge jedoch auch von der Gegenseite - den Gewerkschaften - ab, die aus Heinisch-Hoseks Sicht verständlicherweise die Interessen ihrer Klientel vertreten. Die einzelnen Gewerkschaften müssen zu einer gemeinsamen Haltung kommen, forderte sie und räumte ein, dass dies eine Herausforderung sei.

Konkret soll es für die Lehrer höhere Einstiegsgehälter und Unterstützungspersonal geben. Details zu den von der Politik vorgelegten Verteilungsschlüsseln nannte sie nicht. "Die Angebote liegen auf dem Tisch. Letztendlich geht's ums Geld", so Heinisch-Hosek. Über den Sommer laufen Gespräche auf Beamtenebene, im Herbst wird es wieder eine Runde mit den Politikerinnen geben, kündigte die Ministerin an. (APA, 15.7.2012)

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