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Fast 160 Milliarden Euro landeten bei Geldhäusern und Kapitalanlegern
Nach dem geplatzten Verkauf des Gasversorgers Depa wird die Notwendigkeit eines neuen Schuldenschnitts befürchtet
Der Finanzmarkt entspricht laut dem Index-Anbieter MSCI nicht mehr Standards eines Industrielandes
Geldgeber-"Troika" setzt Kontrollen in Athen fort - Freigabe von weiteren 3,3 Milliarden Euro steht an
Zu optimistische Annahmen und Koordinationsprobleme in der Troika hätten zu "bedeutenden Misserfolgen" geführt
2,3 Milliarden Dollar Hilfsgelder
Experten überprüfen den Fortschritt des Reformprogramms in Griechenland. Es geht um die Freigabe von 3,3 Milliarden Euro
Rekordarbeitslosigkeit und Sparmaßnahmen bestimmen das Leben. Es wiederholt sich, was sich in den 1960ern abspielte
Große Institute werden Stresstest unterzogen - Rekapitalisierung soll bis Mitte Juni abgeschlossen sein
Aristoteles Onassis liebte die Insel. Dort heiratete er Jackie Kennedy. Nun soll Skorpios an eine Russin gehen, die Behörden prüfen
Die Lage der Kinder in Griechenland wird wegen der schweren Finanzkrise immer schlimmer
Spekulative Fonds setzen auf griechische Banken. Sie ziehen bei der Rekapitalisierung mit und erhalten dafür gehebelte Wertpapiere
Die Gewerkschaft hatte angekündigt, gegen geplante Entlassungen, Personalmangel und Lohnkürzungen zu streiken
Seit Jahren taumelt Griechenland am Abgrund, als erstes Euroland erhielt der Krisenstaat ein Rettungspaket - ein Rückblick
Zwar gibt es immer mehr Hoffnungszeichen, dass Griechenland langsam aus der Krise kommt, doch die wahre Bewährungsprobe steht noch aus
Die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen schnellt auf 64 Prozent hoch. Anreize, Junge anzustellen, bleiben erfolglos
Die Sanierung der Staatsfinanzen ist teuer erkauft, die Wirtschaft schrumpft das sechste Jahr in Folge
http://www.24hgold.com/english/n... than+Lewis
Staatseinnahmen und Staatsausgaben
in Mrd. € für jeweils Jänner bis Mai
2012 18.173 29.243
2011 18.358 27.747
2010 19.757 25.815
2009 18.240 28.850
Was sagen uns diese Zahlen:
Obwohl die Steursätze massiv erhöht wurden blieben die Steuereinnahmen genau so wie die angeblich so drastisch reduzierten Staatsausgaben praktisch konstant.
Es können also nicht die in Wirklichkeit gar nicht reduzierten Staatsausgaben am Niedergang der Wirtschaft schuld sein sondern die stark erhöhten Steuersätze und die Furcht vor einem Staatsbankrott haben 6000 Unternehmen ins benachbarte Bulgarien vertrieben.
wenn sie jedesmal ein drittel wegverhandeln, dann beginnen sie nach der dritten verhandlungsrunde mit der umsetzung. bei der ersten verhandlungsrunde wurde ihnen ohnehin schon die hälfte geschenkt.
wenn die europäischen nettozahler denen weiterhin geld überweisen, obwohl von den griechen noch immer keine reformen angegangen worden sind, dann ist das unverantwortlich.
während u.a. das Gesundheitssystem zugrunde gerichtet wird. Ich empfehle jedem, der hier großkotzig "ja die Griechen müssen halt sparen" postet, sich zu überlegen wie das ist wenn man schwer krank wird und einem gesagt wird dass leider kein Geld für die teuren Medikamente da ist und man deshalb krepieren gehen kann.
Ich finde die allgemeine Mentalität in diesem Forum echt zum speiben...
im wesentlichen geht es ja darum, dass griechenland geld ausgiebt, das es nicht hat. andere länder müssen für die ausgaben der griechen aufkommen. auch sie, falls sie steurn zahlen. die griechen haben nie gespart und sparen auch jetzt nicht. sie geben weit mehr aus als sie einnehmen. sie versprechen alles und jedem. nur handeln sie nicht. sie lehnen sich zurück und jammern. und wir sollen weiterhin bezahlen. es ist nicht nachvollziehbar, wie jemand so ein verhalten für gut befinden kann.
ich kann das schon nicht mehr hören. Sind für Sie auch "die Amerikaner" an der Bankenkrise schuld?
Sie sollten dringen lernen zwischen einfacher Bevölkerung, Politikern und den 1% zu differenzieren.
Übrigens, wie gesagt - überlegen Sie sich mal, wie das ist wenn Sie Krebs bekommen und ihnen gesagt wird das kein Geld für die Chemotherapie da ist und sie deshalb leider in den nächsten Jahren elendig krepieren werden.
Das hat niemand verdient, und es ist eine Schande für die EU dass sowas in einem Mitgliedsland möglich ist, noch dazu weil man das Geld lieber den Banken in den Hintern stopft.
soviele jahrelang sinnlos unterbeschäftigte Beamte, Soldaten etc. entlassen, dass sich die Chemotherapie wieder ausgeht.
Und die Entlassenene haben sich schleunigst hinter die Bücher oder sonstwas zu klemmen, damit sie am Arbeitsmarkt wieder einsatzfähig sind.
Nur wenn das genug machen, wirrds wieder aufwärts gehen. So einfach, so bitter, so wahr!
Oder genauer gesagt, die von der griechischen Bevölkerung schon mehrmals in unterschiedlicher Zusammensetzung legitimierte Regierung verfolgt seit Jahrzehnten die Strategie den europäischen Gremien/Behörenden Versprechungen zu machen, gefälschte Ergebnisberichte zu liefern, und dann doch das genaue Gegenteil von dem was vertraglich vereinbart wurde zu machen.
Diese Mentalität die auf dem selben mangelnden Identifikation mit "denen in Europa" fußt, die auch hier im Forum überall zu lesen ist, muss erst einmal abgelegt werden, was wohl hart ist.
Sicher "krepiert" niemand elendiglich, und jetzt müssen DIE GRIECHEN eben die Suppe auslöffeln die sie sich eingebrockt haben. Platon: Wenn die Ebbe kommt sieht man wer ohne Badehose schwimmt
Nein, die Griechische REGIERUNG hat das getan. Oder haben "die Österreicher" sich durch Korruption bereichert, das Bildungssystem kaputtregiert, die Vorratsdatenspeicherung eingeführt?
Übrigens, das mit den fehlenden Medikamenten für Chemotherapien ist ein Faktum. Ich wünsche ihnen nicht selbst in so eine Situation zu kommen, würde mich aber sehr wundern wenn Sie dann noch so große Töne spucken würden.
weil eine regierung eines landes für eben dieses land steht. genau diese vertreter einer regierung werden von den abgeordneten gewählt. diese wiederum sind die vertreter des volkes. in griechenland ist die anzahl dieser vertreter im verhältnis zum volk übrigens sehr groß. 300 sind es, bei etwa gleicher größe wie österreich. also fast um 50% mehr. diese damen und herren volksvertreter zahlen auch wir - zum teil zumindest.
Die Griechen haben ihre Regierung gewählt. Dasselbe gilt natürlich auch für uns, auch wir haben die Leute, die sich bei uns Politiker nennen und sich zu einer sog. Regierung zusammengerafft haben, gewählt. Wer damit nicht einverstanden ist hat nicht viele Möglichkeiten => auswandern, schimpfen/nörgeln oder auf neue Wahlen und steigende Intelligenz anderer Wähler hoffen.
Wobei man zugeben muss, dass da wie dort das Spektrum wählbarer Politiker stark eingeschränkt ist.
Die von der Mehrheit gewählte Regierung, ja, genau. So ist das nun einmal in einer Demokratie: Mitgehangen – mitgefangen.
Und um auf Ihre äußerst hypothetische, von jeglicher Realität fern ab liegende rhetorische Frage zu antworten: Es ist ziemlich sicher, dass man wenn man gerade an einer Krankheit schmerzvoll zu Grunde geht kleinlauter wird als zuvor, aber worin liegt hier die Erkenntnis?
sich um die eigenen probleme zu kümmern. so wie die portugiesen oder die iren. dort funktioniert es auch. und warum soll zb ein durchschnittlich verdienender slowake, der weniger bekommt als ein grieche, einen teil seiner steuern dafür ablilefern, damit es sich die griechen in der sonne des südens unter den olivenbäumen bequem machen können?
es fehlt nicht am können, es fehlt am wollen. solange wir ihnen das geld überweisen, werden die noch lange nicht wollen.
Hören Sie bitte auf Lügen zu verbreiten. Gehen Sie nach GR, versuchen Sie einen Job zu bekommen von dem Sie eine Familie ernähren könnten.
Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit liegt in GR übrigens höher als in Österreich, soviel dazu...
Wenn sich Leute selbst mit HIV anstecken um eine besser soziale Versorgung zu bekommen, dann sagt das wohl einiges über die Verzweiflung vieler Griechen aus.
Ich gebe Ihnen grün, möchte trotzdem darauf verweisen, dass GR auf das Sparen nicht verzichten wird können. Es soll kein Freibrief dafür sein, die Staatsausgaben weiter hoch zu halten. Wo gespart wird hat allerdings die griechische Politik entschieden. (Miltiätausgaben scheinen wichtiger zu sein als die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung)
Die Deutschen und Franzosen haben den Griechen vorgeschrieben, wo sie das Geld zuerst "investieren" müssen: in die Rückzahlung der Schulden, die sie bei deutschen und französischen Waffenfirmen gemacht haben. Das ganze Geld, das die Griechen angeblich bekommen haben, fließt zurück in die Geberstaaten. Der kleine Mann auf der Straße hat nichts von dem ganzen Geldgeschäft.
ist leicht zu erklären: D und F wollen es so, um ihre Rüstungsindustrie zu stützen. Deswegen werden z.B. U-Boot-Käufe (ca. 4 Mrd. Euro an die deutsche Rüstungsindustrie, siehe auch http://www.heise.de/tp/artike... 961/1.html ) oder der Kauf von 6 französischen Fregatten um 3,5 Mrd. Euro nicht storniert. Ein weiterer Grund ist vermutlich, dass das Militär so mächtig ist dass ein Putsch durchaus vorstellbar wäre, und man das Militär ruhig halten möchte.
Ganz klar, die Militärausgaben gehören sofort stark gekürzt - es ist aber leider nicht so dass die Griechische Regierung da wahnsinnig viel Spielraum hat.
Auch sind nicht die AMIS schuld sondern die Gier auf den Finanzmärkten, weiters ist der Euro um 10 Jahre zu früh gekommen. Zuerst eine "Fiskalunion" und dann eine EURO einführen und nicht wie jetzt umgekehrt.
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