Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Damaskus - Der Angriff in der Kleinstadt Tremseh (Treimsa) hat nach Einschätzung der UN-Beobachter gezielt syrischen Aufständischen und Oppositionellen gegolten. Allem Anschein nach seien vor allem Häuser von "Deserteuren und Aktivisten" attackiert worden, erklärte eine UN-Sprecherin am Samstag nach einem Besuch von Beobachtern in Tremseh. Die syrische Regierung wies den Vorwurf zurück, dort Panzer, Artillerie und Helikopter eingesetzt zu haben.
Bei den Kämpfen um die mehrheitlich sunnitische Kleinstadt im Westen der Provinz Hama seien am Donnerstag zahlreiche Waffentypen eingesetzt worden, darunter Artillerie, Granatwerfer und leichte Schusswaffen, erklärte UN-Sprecherin Sausan Ghosheh. Ein Schulgebäude sei ausgebrannt und fünf weitere Häuser durch Brände beschädigt worden. "Es gab Blutlachen und Blutflecken in den Räumen mehrerer Häuser sowie Patronenhülsen", sagte die Sprecherin.
Nur leichte Waffen benutzt
Mit der Einschätzung, dass sich die Angriffe gezielt gegen Aufständische gerichtet hätten, widersprach Ghosheh der Darstellung der Opposition, wonach die Armee die Kleinstadt wahllos bombardierte und fliehende Zivilisten erschoss. Die Beobachter sollten am Sonntag zu weiteren Erkundungen nach Tremseh zurückkehren. Nach Angaben der Beobachter war die Zahl der Toten noch unklar.
Syriens Außenamtssprecher Jihad Makdissi wies den Vorwurf zurück, die Armee habe in Tremseh Panzer, Helikopter und Artillerie eingesetzt. Es seien nur Truppentransporter und leichte Waffen benutzt worden, sagte der Sprecher. Er wies auch erneut den Vorwurf der Opposition zurück, in dem Ort sei ein Massaker verübt worden. "Es war kein Angriff der Armee auf Zivilisten, sondern Kämpfe zwischen der regulären Armee und bewaffneten Gruppen."
Unter Berufung auf eine anonyme Quelle, die bei der Beisetzung der Toten in Tremseh zugegen gewesen sei, sagte Makdissi, es seien 37 Bewaffnete und zwei Zivilisten getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte dagegen die Opferzahl mit mindestens 150 Toten angegeben, darunter zahlreiche Aufständische. Damit wäre es das blutigste Massaker seit Beginn des Aufstands gegen Staatschef Bashar al-Assad im März 2011.
Die Gewalt hielt unterdessen unvermindert an. Armee und Milizen stürmten laut Aktivisten am Samstag die Ortschaft Cherbet Ghasale in der südlichen Provinz Daraa. Westlich der nordsyrischen Stadt Aleppo waren am Samstagabend über sechs Stunden Explosionen und Schüsse zu hören. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden am Samstag 115 Menschen getötet, unter ihnen 50 Zivilisten. Am Sonntag starben 15 weitere Menschen.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte Peking bei einem Telefongespräch mit dem chinesischen Außenminister Yang Jiechi auf, seinen Einfluss zur Umsetzung des Friedensplans des Sondergesandten Kofi Annan einzusetzen. Ban hatte zuvor gewarnt, sollte der UN-Sicherheitsrat den Druck auf die Führung in Damaskus nicht erhöhen, wäre dies eine "Lizenz für weitere Massaker". China und Russland haben bisher im Sicherheitsrat jede Androhung von Sanktionen verhindert. Ban reist in den kommenden Tagen nach China, während Annan am Montag in Moskau erwartet wird.
Irans Außenminister Ali Akbar Salehi erklärte am Sonntag die Bereitschaft seines Landes, ein Treffen zwischen Regierung und Opposition zur Lösung des Konflikts auszurichten. Der Iran ist der engste Verbündete Syriens. (APA, 15.7.2012)
Qusayr liegt in strategisch wichtigem Korridor zwischen Damaskus, dem Mittelmeer und dem Nachbarland Libanon
Präsident lehnt Gespräche mit Aufständischen weiter ab: "Kein Dialog mit Terroristen" - Assad befürchtet Militäreinsatz des Westens in Syrien
Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
Experte: "Sunday-Times"-Bericht über syrische Raketen in Angriffstellung auf Israel jedoch "unglaubwürdig"
Tatsächliche Zahl der Flüchtlinge weit höher
Bericht: Entsprechende Vorbereitungen von Überwachungssatelliten registriert
Weiteres Video am Mittwoch veröffentlicht
Außenminister Lawrow weist Kritik zurück: "Wir liefern in erster Linie Verteidigungswaffen"
Rebell der Opposition hat auf Video festgehalten, wie er einem Soldaten das Herz herausreißt
Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Nach israelischen Armeeangaben keine Verletzten oder Schäden
Lawrow weist Kritik an Waffendeal mit Assad zurück – Schon 1,5 Millionen Flüchtlinge
Libanons Präsident kritisiert indirekt Hisbollah
Putin will Vereinbarung mit Syrien einhalten - Blauhelme auf dem Golan wieder frei
Asiatisches Land stellt ein Drittel des Kontingents - Österreicher bald alleine in Pufferzone
Philippinische Soldaten wurden nach Israel gebracht
Bisher lagen Washington und Moskau in der Bewertung des Krieges in Syrien weit auseinander. Noch einmal soll bei einer multilateralen Konferenz versucht werden, den Konflikt möglichst unblutig zu beenden
Auch Manila wird die Situation in Syrien langsam zu heiß: Nach einer weiteren Entführung von Soldaten hat die Regierung dort den Abzug der philippinischen Truppe empfohlen - ein Schritt, der die gesamte Mission gefährden würde. Wien wartet einmal ab
Verteidigungsminister besucht auch Truppen im Libanon
Chemische Waffen als Rote Linie, die, so die USA, nicht überschritten werden darf
US-Außenminister treibt Vorbereitungen für Syrien-Konferenz voran
Syrien wollte schon seit Jahren das Raketensystem S-300 kaufen
Bisher keine Hinweise auf Verwendung durch Assad-Regime - Kommission relativiert
Kaum habe ich zwei dreimal meine Meinung frei geäußert kommt ein vernackthonzter Moderatordarsteller und sperrt meinen nick!
Nicht ohne mir höhnisch vorzuwerfen, dass ich ein multinicker wäre...
So ist da in den "freien" Propagandablattln!
Sie hängen's also daran auf, ob nun 10, 50 oder 100 ermordet wurden ? Bis 10: "eh wurscht", 10 bis 50: "naja, die werden's schon irgendwie verdient haben"; 50 bis 100: "waren doch eh alle nur Terroristen"; ab 100 aufwärts: "... alle Syrer stehen hinter Assad und die, die nicht hinter ihm stehen, um die ist's eh nicht schad..."
und den "Überfall" der Armee "mit Panzern und schwerem Gerät" trotz völliger Unkenntnis der Lage einfach mal so in den Raum stelle, oder?
Tote gib's in jedem Krieg (tragisch). In einem vom Ausland gesponserten Söldnerkampf braucht man aber nicht so zimperlich sein und für jeden erschossenen Aufständischen Staatstrauer erhoffen.
http://www.sana.sy/eng/22/20... 431861.htm
http://derstandard.at/133963858... e-Rebellen
Die Mittel, mit denen "der Westen" seine Interessen durchzusetzen versucht sind alles andere als menschlich und wer sich wissentlich zwischen diese Fronten begibt muss mit dem Schlimmsten rechnen.
Wenn schon die UNO bestaetigt dass in den haeusern sich freischaerler/marodeure verschanzt hatten, dann haben die loyalen regierungstruppen wohl das recht auch schwerere waffen einzusetzten um diese banden auszuraeuchern, denn mit kleinwaffen ist dies wohl nicht moeglich.
Die opposition widerspricht den UNO darstellungen. Gut so, denn nun wissen auch die gutmuetigsten wie meldungen der opposition zu bewerten sind. Maerchen aus 1001 nacht.
Und die syrische beoachtungsstelle sets noch was zu den 1001 naechten dazu. Dagegen ist muenchhausen noch ehrlicher.
Da man schon, allah sei dank, laenger nichts mehr von opfern unter frauen und kindern gelesen hat, duerften die wohl gefluechtet sein und nun ist kampf bloss nur noch unter combattanten.
http://www.youtube.com/watch?v=htG7Y2qPTZ8
http://www.youtube.com/watch?v=D... e=youtu.be
Lesen sie den Text, den Kommentar.
http://www.sana.sy/eng/21/20... 431489.htm
...mir völlig unverständlich, wie man als "Massenmedium" den Unterschied zwischen 250 Toten (Zivilisten) und 50 Toten (bewaffnete Rebellen) geflissentlich negieren kann.
jemanden zu töten wenn es unbedingt erforderlich ist um einen Aufstand niederzuschlagen.
Ja, man darf bewaffnete Terroristen ermorden.
Ich bin mir ziemlich sicher dass es nach Syrischen Gesetz auch legitim ist.
Die von den Rebellen angeheuerte PR-Firma hat die Sache nicht mehr unter Kontrolle. Zwar kann sie viele (falsche) Behauptungen bei den Agenturen unterbringen (xxx erklaert ....), doch die Wahrheit kommt mehr und mehr durch.
Beipiel: "Jaafar, an activist with the opposition Sham News Network (SNN), told the AFP news agency most of those killed had been FSA fighters.
"At this stage, though we do not yet have the final count, the number of civilians killed by shelling is not more than seven," he said."
http://www.bbc.co.uk/news/worl... t-18832286
Frueher (selbst in Libyen) hat es viel besser geklappt. Jede Luege der Rebellen wurde publiziert und Regierungsangaben denunziert ("Reporter koennen es nicht verifizieren").
alle das angebliche Massaker emnpört dem Assad in die Schuhe geschoben haben, darf ja endlich langsam geklärt werden, was tatsächlich geschehen ist. Aber das interessiert ja niemand mehr aus dem Mainstream. Die haben die Schlagzeilen schon längst als Empörungsfutter abgespeichert und heulen nach Intervention, wenn man es ihnen vorsagt.
AHSU-zeitgeschichte: vor einem jahr fand in hama eine bemerkenswert gut besuchte anti-assad-kundgebung statt
http://www.youtube.com/watch?v=u... r_embedded
PS. in dieser zeit vollzog sich offensichtlich gerade der "fahnenwechsel"; während in homs bereits mit der grün-weiß-schwarzen revolutionsfahne demonstriert wurde, war in den meisten anderen landesteilen noch die baath'sche rot-weiß-schwarze fahne bei den aufständischen en vogue
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.