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London - Hürdensprinterin Beate Schrott (Union St. Pölten) ist die Generalprobe für die Olympischen Sommerspiele in London gelungen. Die EM-Vierte aus Niederösterreich lief am Samstag im Diamond-League-Meeting in der britischen Hauptstadt mit 12,96 Sekunden Saisonbestzeit und verfehlte ihren ÖLV-Rekord nur um eine Hundertstel. Schrott belegte damit in ihrem Lauf, den Olympia-Favortin Sally Pearson aus Australien in 12,53 gewann, Rang sechs und insgesamt Platz zwölf unter 18 Athletinnen.
Schrott startet vor Olympia noch am Dienstag in Luzern sowie am kommenden Wochenende bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften am 21./22. Juli in Klagenfurt.
Tolle Zeit für Europameister
Sprint-Europameister Christophe Lemaitre bot eine starke Leistung über 200 m. In 19,91 Sekunden erreichte der Franzose die drittschnellste Zeit des Jahres. Nur die Jamaikaner Yohan Blake (19,80) und Usain Bolt (19,83) waren bisher im Olympia-Jahr schneller. Hinter Lemaitre wurde der Niederländer Churandy Martina in 19,95 Zweiter.
"Natürlich bin ich glücklich. Ich wusste, dass ich unter 20 Sekunden laufen kann. Es aber zwei Wochen vor den Olympischen Spielen hier geschafft zu haben, ist sehr gut", betonte Lemaitre nach seinem Erfolg. "Ich muss aber noch schneller wegen Bolt, Blake und den anderen Sprintern werden, wenn ich eine Olympia-Medaille gewinnen will."
Bei den Damen strauchelten über 100 m die Topfavoritinnen. Die Nigerianerin Blessing Okagbare siegte in 11,01 Sekunden vor Weltmeisterin Carmelita Jeter aus den USA (11,03). Und Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce aus Jamaika trabte nach einem total verschlafenen Start in 11,82 Sekunden gar nur als Achte und Letzte der Finalteilnehmerinnen ins Ziel. Im Juni hatte sie in 10,70 Sekunden Jahresweltbestzeit aufgestellt und war noch mehr als eine Sekunde schneller gewesen. (APA, 14.7. 2012)
Samstag-Ergebnisse vom Diamond-League-Meeting:
Männer:
Frauen:
2. Vorlauf (+0,5 m/s): 1. Pearson 12,53 Sek. - 2. Wells 12,54. Weiter: 6. Beate Schrott (AUT) 12,96
Speerwurf (DL): 1. Goldie Sayers (GBR) 66,17 - 2. Barbora Spotakova (CZE) 64,19 - 3. Wira Rebryk (UKR) 63,80
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Den österreichischen Leichtathleten werde ich sicher für London die Daumen drücken, da ihre Leistungen wirklich hervorragend sind. Ohne Doping, ohne große Sponsoren, trotzdem gut aufgestellt, bringen sie als Amateure tolle Leistungen. Das soll mal einer nachmachen !
Alles Gute !
Sind Sie vielleicht eine Art Hellseher?
Nur weil die österreichischen Spitzenleistung nicht gerade Weltklassetauglich sind, kann man ja nicht gleich davon ausgehen, dass da nicht medizinisch etwas nachgeholfen wird...
Es gibt ja genügend Beispiele österreichischer (Leicht)athleten, welche da ins Straucheln gekommen sind....
Sie kann ganz offensichtlich ihr Potential hervorragend abrufen und läuft in jedem Rennen innerhalb von 5/100 die gleiche Zeit.
Was bei ihr fehlt, ist zumindest 1x ein kleiner Sprung nach vorne. Die Weltklasse beginnt halt bei 12,6 oder 12,7 und nicht bei 12,9>.
Aufgrund ihrer Beständigkeit hoffentlich schlechte und schwierige Bedinungen, dann könnte sie das Halbfinale schaffen. Aber sehr wahrscheinlich ist´s nicht. Mein Tipp: Vorlauf-Aus mit öst. Rekord.
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