Patent-Niederlage für BlackBerry-Hersteller RIM

Zu Lizenzzahlungen von gut 147 Millionen Dollar an Mformation verdonnert

Mitten im Abwehrkampf gegen Apple und Google muss der angeschlagene BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) im Patentstreit mit einem anderen Technologiekonzern eine Schlappe einstecken. Auf Betreiben des Unternehmens Mformation Technologies verdonnerte ein Gericht in San Francisco den Smartphone-Pionier am Freitag zu Lizenzzahlungen von gut 147 Millionen Dollar. Mformation Technologies macht ein Fernsteuerungssystem für Mobilgeräte als seine Erfindung geltend. RIM erklärte aber, eigene juristische Schritte könnten das Urteil noch kippen. "Research in Motion hat hart an der Entwicklung seiner führenden BlackBerry-Technologie gearbeitet", betonte eine Sprecherin.

Luft wird immer dünner

Mit dem Siegeszug des iPhone von Apple und dem Android-Betriebssystem von Google, das auf diversen Handys unter anderem von Samsung läuft, wird die Luft für den einstigen Platzhirsch auf dem Markt für Alleskönner-Handys immer dünner. Das Unternehmen rutschte in die roten Zahlen und entlässt fast ein Drittel seiner Belegschaft. (APA/Reuters, 14.7.2012)

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