Facebook-Seiten posten ungefragt im Namen der Nutzer

  • Für Freunde einsehbare "Gefällt mir"-Angaben können nun auch Inhalte der gefolgten Seiten mit sich bringen - egal ob das einem gefällt oder nicht.
    foto: screenshot/zdnet

    Für Freunde einsehbare "Gefällt mir"-Angaben können nun auch Inhalte der gefolgten Seiten mit sich bringen - egal ob das einem gefällt oder nicht.

Branchenseite: "Gefällt mir"-Angaben sollten künftig nur mit Vorsicht gemacht werden

Das soziale Netzwerk Facebook ist erneut in der Kritik der Datenschützer. Wie das IT-Portal ZDnet berichtet, hat Facebook den Betreibern von Fanseiten nun das Recht eingeräumt, im Namen ihrer Fans Nachrichten an deren Freunde zu posten. Wer also bei einer Seite auf "Gefällt mir" klickt, muss nun damit rechnen, dass sein Profil zur Verbreitung der Seiteninhalte genutzt wird.

"Ein Feature"

In einer Stellungnahme von Facebook heißt es, die neue Funktion sei "ein Feature", wobei jeder User weiterhin die Möglichkeit habe, einzelne Beiträge zu verbergen oder zu melden.

Problematisch

Problematisch ist die ungefragte Nachrichtenverbreitung deshalb, weil viele Nutzer Seiten folgen, aber nicht unbedingt mit den Inhalten der Seite einverstanden sein müssen. So kann es passieren, dass man zum Sprachrohr für die Anliegen von Politikern oder Unternehmen wird. (red, derStandard.at, 14.7.2012)

Links

ZDnet

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 85
1 2 3
Fratzenbook, what else?

Was mich wundert ist aber die Tatsache, dass man von jeden hört dass Facebook so grausam ist. Nur wieso haben die dann fast 1 Milliarde Nutzer (minus fakes sind wahrscheinlich eh "nur" 400 Millionen)

Darum, jetzt mal ehrlich Leute, wer hat einen Facebook Account?

Grün ja, ich habe einen Account.
Rot nein, ich habe keinen.

Die Aktien purzeln, Facebook rudert um effektive Reichweite...

Zerst limitieren sie die Sichtbarkeit von Posts von Unternehmen, um bezahlte Posts lukrieren zu können. Jetzt funktioniert das nicht, weil keiner 50$ zahlt damit wohl alle Fans den letzten Post sehen, also muss facebook was anderes attraktives für Werber bringen. Was lassen sie sich einfallen wenn dieses neue "Feature" die Benutzer gehörig nervt und die Aktie weiter sinkt?...

FB-user sind selber schuld...!

keiner zwingt einen, diesem "narrenhaufen" beizutreten...! wer es trotzdem tut - und wie man sieht, gibt es hunderttausende solcher idioten - , ist wirklich selber schuld und verdient kein mitleid!
"wer mit dem teufel aus einer schüssel essen will, muss eben einen langen löffel haben... (johannes mario simmel).

selbst nicht anmelden, ist kein schutz

wenn andere sachen über dich oder von dir reinstellen, hast du keine kontrolle über deine daten... so achtlos wie menschen heut mit ihren eigenen daten umgehen, gehen sie noch sorgloser mit daten dritter um!

Ganz was neues ...

Bert Mustermann mag Langnese
Bert Mustermann hat dieses Bild "geliked" (!!!)
Bert Mustermann war am Klo
Bert Mustermann spielt Mafiawars
Bert Mustermann hat einen Kommentar gepostet
Bert Mustermann muss auf´s Klo
Bert Mustermann hat ein Foto gemacht
Bert Mustermann hat einen "fahren" lassen
...

Immer weniger Inhalt und immer mehr Werbung! Nur eine Frage der Zeit bis es den Nutzern zu dumm wird!

Die Aktie geht immer noch nach unten.

und warum die Aufregung?

wer im Internet postet, muss damit rechnen, dass es früher oder später wo auftaucht..

Sie ham's ned glesen.

Verzeihung, dass ich nicht den "korrekten"

Ausdruck "liken" gebraucht habe, aber "liken" ist kein Wort

Und wenn ich im Internet mit etwas n i c h t in Verbindung gebracht werden will (wie im Beitrag das Bsp Politik), dann sollte ich dem nicht mit meinem echten Namen folgen, es liken oder wasauchimmer

liken ist sogar ein super wort. weil es wunderbar ausdrückt wie bedeutungslos komunikation im web2.0 geworden ist. es geht nicht um inhalte oder bewertung, sondern nur um virtuelles aufmerksamkeits-kapital in form von aquirierten "likes".
"like" ist einfach nur quantifizierung von aufmerksamkeit. von beginn nur als werbetool konzipiert.

Sie habns immer noch ned glesn...

Wenn der Seppl Bauer mit mir befreundet ist und ein wahnsinniger Verfechter des HC Strache ist, insofern dessen Seite liked, seh ich jetzt auch den ein oder anderen Strache-Post auch auf meiner Pinnwand.

Deshalb habe ich alle Bekannten, die wahnsinnige Verfechter/FB-Freunde des HC Strache sind, sofort und vorwarnungslos geblockt. Ich will so etwas nicht in meiner Chronik sehen.

Meine derzeit 16 FB-Freunde kenne ich alle persönlich sehr gut und sie posten und "liken" auch keinen Müll.

Bitte jetzt nicht auch noch mit Ausreden kommen...

Schon peinlich wenn gleich im ersten Kommentar unter einem Artikel klar wird, dass der Verfasser den Artikel offensichtlich nicht einmal gelesen (oder verstanden?) hat...

Artikel gelesen?

Da geht es eben darum, dass etwas gepostet wird das man nicht aktiv macht.

Hier noch ein kleines Schmankerl vom Fratzenbuch:

http://winfuture.de/news,70872.html

Alle paar Monate muss man in FB die weitverstreuten Privacy Einstellungen durchchecken....

...manche sind ja recht perfide in dem Sinne, dass die Erläuterungen mit Absicht unverständlich oder gar Irreführend verfasst sind

Gutes Beispiel ist jene Option, mit der man die Timeline vor "Nichtfreunden" (zb. auch den Google spider) verbirgt.Was übrigens nur für die Vergangenheit machbar ist, oder eben nervig für jede neue Statusmeldung einzeln (also nicht im voraus für die Zukunft!):

"Beschränke das Publikum für ältere Beiträge in deinem Profil

Wenn du dieses Werkzeug verwendest, werden Inhalte an deiner Pinnwand, die du mit Freunden von Freunden oder der Öffentlichkeit geteilt hast, für Freunde sichtbar. Hinweis: Personen, die in diesen Beiträgen markiert wurden, und deren Freunde können diese Beiträge ebenfalls sehen."

Klar?

Jetzt helfen nicht einmal die Privatsphäre-Einstellung etwas. Man ist Facebook ausgeliefert.

Nein, ist man nicht. Man kann ganz einfach Facebook verlassen.

Ich frage mich schon längst, wie viel sich die Leute noch gefallen lassen. Das ist ja nicht die einzige Negativmeldung in der letzten Zeit. Es gibt ja nur noch Meldungen über Facebook, welche die Privacy betreffen - und immer im negativen Sinne. Ist ja fast so wie bei katholischen Priestern und Kinder.

na es ist eben nicht so einfach ein medium mit solch hohem normalitäts grad und weiter verbreitung zu verlassen.
wer von "uns" hat zb schon aufs handy oder e-mail verzichtet weil wir doch früher eh, ohne gut zurecht gekommen sind? -eben.

als freidenkender Jugendlicher hab ichs durchaus amal probiert... (ca ein Dreiviertel Jahr) das Problem ist nur, dass man ohne Facebook nichts mehr mitbekommt... es wird einem nichts mehr erzählt, man bekommt keine Neuigkeiten von Freunden mit etc... so ungern ich das auch sage aber ohne Facebook gehts - zumindest derzeit - net...

arm. ihre "freunde" reden nicht mit ihnen?

wenn der fritzl mit dens in einer klasse waren zum klassentreffen über facebook ruft sind sie der einzige der net dabei is.. wär vielleicht schön gwesen die alten gesichter zu sehn.. aber tja ohne facebook wissens nix davon

leider hams Recht ja... es sind aber net unbedingt Freunde sondern mehr Bekannte, oder Schulkollegen...

Da wollt ich heut ein passwort recovery machen,

komm zu dem schritt wo man eine mail mit code geschickt bekommt und da verlangt der depperte zuckerberg doch tatsächlich zugang zu meinem gmail account?! nur damit ich nicht extra einen neuen tab aufmachen muss.. für diese eine mail! WTF der hat an gscheiten vogel imo

hätte schon lange meinen account gelöscht, wenn da nicht die gesellschaftlichen verpflichtungen wären..

Posting 1 bis 25 von 85
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.