"Herzblutprojekte ja - aber keine Liebhaberprojekte"

Wojciech Czaja
14. Juli 2012, 12:45
  • Martin Lenikus (49) studierte BWL in Wien. Seit 1980 beschäftigt er sich mit Immobilien. Er ist Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Lenikus.
    foto: lenikus

    Martin Lenikus (49) studierte BWL in Wien. Seit 1980 beschäftigt er sich mit Immobilien. Er ist Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Lenikus.

Gespräch mit dem Lenikus-Chef Martin Lenikus

STANDARD: Ist Wien mit gehobenen Hotels nicht schon gesättigt?

Lenikus: Unsere Position ist ganz klar. USPs sind wichtiger denn je. Und diese sind bei uns: Wir sind das erste grüne Luxus-Designhotel in der Wiener Innenstadt. Wir verbinden erstmals Ökologie und Nachhaltigkeit mit Luxus, hochwertiger Architektur und einzigartigem Service. Und wir sind keine anonyme Hotelkette.

STANDARD: Wie würden Sie das Zielpublikum definieren?

Lenikus: Menschen aller Altersklassen, die sich für Design und Architektur interessieren. Unser Zielgruppenkunde fliegt günstig mit Air Berlin, will dann aber gutes Essen und eine hochwertige Unterkunft.

STANDARD: 23 Millionen Euro Investitionskosten bei 64 Hotelzimmern - das sind 360.000 Euro pro Zimmer. Normalerweise rechnet man bei Luxushotels mit 150.000 bis maximal 250.000 Euro pro Zimmer. Wie soll sich das jemals rechnen?

Lenikus: Die Amortisation des Projekts funktioniert durch Synergieeffekte in der Haustechnik, in der Verwaltung und im Personal. Ich würde sagen: Topazz und Lamée sind sicherlich Herzblutprojekte, aber zum Glück keine reinen Liebhaberprojekte. Schon im zweiten Monat nach Eröffnung haben wir knapp 80 Prozent Auslastung - und das bei Roomrates jenseits der 200 Euro.

STANDARD: Lenikus plant jetzt bereits zwei weitere Hotels in Wien.

Lenikus: Ja, aber darüber möchte ich noch nicht sprechen, denn da befinden wir uns gerade mitten in Verhandlungs- beziehungsweise Ankaufsgesprächen. Nur so viel: Auch diese Hotels werden sich an Top-Locations in der Wiener Innenstadt befinden. (woj, DER STANDARD, 14./15.7.2012)

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3 Postings
SO EIN A....!

Und so einer macht in Kunstwichtigtuer - da ist er eigentlich eh ganz recht am Platz.
Größtes Bordello der Welt, die Kunst ..

Ein wahrer Sympathieträger.

Irgendwie ein Westentaschenoligarch. Zuerst Kohle scheffeln ohne Skrupel (siehe http://www.augustin.or.at/article1337.htm oder auch http://www.wienerzeitung.at/themen_ch... laene.html ), sich später zwecks Imagepolitur gegen heftigen Widerstand bei den Grünen anbiedern, ein paar Künstler kaufen, einen Heurigen und ein paar Luxushotels dazu und dann freundliche Nasenlöcher zeigen.

Das weitere Projekt in der Innenstadt

dürfte er wohl hier planen:
http://regionaut.meinbezirk.at/wien-01-i... 13073.html

1) Auf Ensembleschutz pfeifen
2) Haus verfallen lassen und Mieter rausekeln
3) Falls es noch immer einen Mieter gibt der durchhält, dann einen Abrissbescheid erwirken

Gratuliere Herr Lenikus zu Ihrem neuen Projekt!

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