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Martin Lenikus (49) studierte BWL in Wien. Seit 1980 beschäftigt er sich mit Immobilien. Er ist Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Lenikus.
STANDARD: Ist Wien mit gehobenen Hotels nicht schon gesättigt?
Lenikus: Unsere Position ist ganz klar. USPs sind wichtiger denn je. Und diese sind bei uns: Wir sind das erste grüne Luxus-Designhotel in der Wiener Innenstadt. Wir verbinden erstmals Ökologie und Nachhaltigkeit mit Luxus, hochwertiger Architektur und einzigartigem Service. Und wir sind keine anonyme Hotelkette.
STANDARD: Wie würden Sie das Zielpublikum definieren?
Lenikus: Menschen aller Altersklassen, die sich für Design und Architektur interessieren. Unser Zielgruppenkunde fliegt günstig mit Air Berlin, will dann aber gutes Essen und eine hochwertige Unterkunft.
STANDARD: 23 Millionen Euro Investitionskosten bei 64 Hotelzimmern - das sind 360.000 Euro pro Zimmer. Normalerweise rechnet man bei Luxushotels mit 150.000 bis maximal 250.000 Euro pro Zimmer. Wie soll sich das jemals rechnen?
Lenikus: Die Amortisation des Projekts funktioniert durch Synergieeffekte in der Haustechnik, in der Verwaltung und im Personal. Ich würde sagen: Topazz und Lamée sind sicherlich Herzblutprojekte, aber zum Glück keine reinen Liebhaberprojekte. Schon im zweiten Monat nach Eröffnung haben wir knapp 80 Prozent Auslastung - und das bei Roomrates jenseits der 200 Euro.
STANDARD: Lenikus plant jetzt bereits zwei weitere Hotels in Wien.
Lenikus: Ja, aber darüber möchte ich noch nicht sprechen, denn da befinden wir uns gerade mitten in Verhandlungs- beziehungsweise Ankaufsgesprächen. Nur so viel: Auch diese Hotels werden sich an Top-Locations in der Wiener Innenstadt befinden. (woj, DER STANDARD, 14./15.7.2012)
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In Österreich wurden 2012 rund 1,6 Milliarden Euro in Gewerbeimmos investiert - Europaweiter Trend zu Retailobjekten - CBRE sieht "stark verbesserte Liquidität" auf wichtigsten Märkten
Shoppingcenter-Management über Handelsfläche von 246.000 m² - 700.000 Besucher im G3 in Gerasdorf in den ersten vier Wochen
Nutzerbefragung an sechs Standorten: Verbesserungsbedarf herrscht auch bei Rauchen und Parken sowie der Akustik
Warimpex-Vorstandschef Jurkowitsch erzählte am Real Estate Cirle 2012 vor allem von seinen Osteuropa-Plänen
Laut RegioPlan wurden 2012 "nur" 200 neue Einkaufszentren eröffnet – 7.000 Center existieren bereits, Österreich liegt bei der Dichte unter 22 Ländern auf Rang drei
Auf dem 8. RegioPlan-Expertenforum stand das "Warten auf das Go" und die Expansionspolitik der großen Player in wenig rosigen Zeiten im Vordergrund
Neben dem Wiener Hauptbahnhof entstehen bis 2018 fast 600.000 Quadratmeter Geschoßfläche. Die Qualität der einzelnen Projekte ist unterschiedlich
Irgendwie ein Westentaschenoligarch. Zuerst Kohle scheffeln ohne Skrupel (siehe http://www.augustin.or.at/article1337.htm oder auch http://www.wienerzeitung.at/themen_ch... laene.html ), sich später zwecks Imagepolitur gegen heftigen Widerstand bei den Grünen anbiedern, ein paar Künstler kaufen, einen Heurigen und ein paar Luxushotels dazu und dann freundliche Nasenlöcher zeigen.
dürfte er wohl hier planen:
http://regionaut.meinbezirk.at/wien-01-i... 13073.html
1) Auf Ensembleschutz pfeifen
2) Haus verfallen lassen und Mieter rausekeln
3) Falls es noch immer einen Mieter gibt der durchhält, dann einen Abrissbescheid erwirken
Gratuliere Herr Lenikus zu Ihrem neuen Projekt!
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