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Das Hochzeitsbild von König Mohammed VI und seiner Braut, der damals 24-jährigen Computerwissenschaftlerin Samla Benanni. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2002.
In Marokko kann nicht sein, was nicht sein darf. Sex vor der Ehe ist per Gesetz verboten. Ein Monat bis ein Jahr Haft steht darauf. Wer den Paragraphen in Frage stellt bekommt es mit hartgesottenen Islamisten zu tun.
Diese Erfahrung musste jetzt der Journalist Mokhtar Laghzioui machen. Der Herausgeber der offensiv anti-islamistischen Zeitung Al Ahdat al Maghrebia forderte in einem Gespräch im libanesischen Satelliten-TV Al Mayadine die sexuelle Freiheit für seine Landsleute. Der Imam Abdalah Nhari aus dem nordost-marokkanischen Oujda sprach prompt eine Fatwa - einen islamisches Urteil - gegen den Laghzioui aus. Er sei bar jeder Eifersucht, und würde damit den Frauen seiner Familie dem sündigen Leben preisgeben, heißt es in einem Internet-Video. Für solche Menschen empfiehlt eine Koransure die Todesstrafe.
In Marokko weiß jeder, dass der Sex vor der Ehe für viele junge Menschen längst kein Tabu mehr ist. Die schwierige soziale Lage hat das Heiratsalter ansteigen lassen. Im Schnitt geben Frauen mit 29 Jahren und Männer gar erst mit 31 Jahren das Ja-Wort.
"Ich weiß nicht warum der Staat per Gesetz über die Keuschheit wachen muss, wir haben doch eine demokratische Verfassung", beschwert sich die Gründerin der Alternativen Bewegung für persönliche Freiheiten (MALI), Zineb El Rhazoui. Und auch von der marokkanischen Menschenrechtsorganisation AMDH bekommt Laghzioui Rückendeckung. Die Gruppierung fordert die Abschaffung des Gesetzes.
Wortmeldung auf Facebook
Die Islamisten stellen sich hinter den Imam aus Oujda. "Die laizistische Strömung benutzt die Provokation und die Toleranz (...) mit dem Ziel die islamistische Bewegung anzugreifen", heißt es in der islamistischen Zeitung Attajdid. Und ein Abgeordneter der regierenden islamistischen Partei für Justiz und Entwicklung (PJD) besteht darauf, dass weiterhin "alle sexuellen Handlungen außerhalb der Ehe als kriminelle" zu betrachten seien. Drei salafistische Führer, die erst vor kurzem Dank einer königlichen Amnestie aus dem Gefängnis entlassen wurden, wo sie nach den Terroranschlägen von Casablanca 2003 als Anstifter einsaßen, melden sich ebenfalls auf Facebook zu Wort: "Ein Mann ohne Eifersucht, der das offen erklärt, und der bereit ist, seine Familie sündigen zu lassen - ein Prediger klagt dies an und läuft Gefahr engesperrt zu werden", schreiben sie nach dem Laghziouis Zeitung Anzeige erstattet hat.
Mittlerweile ist der Streit bis ins Parlament vorgedrungen. Die sozialistische Fraktion stellte eine Anfrage an den islamistischen Justizminister Mustafa Ramid. "Wir lehnen die Straffreiheit für außereheliche sexuelle Beziehungen ab. Sie sind pervers und verstoßen gegen die Prinzipien der öffentlichen Ordnung in Marokko. Einer deren Säulen ist die Religion", antwortete dieser.
"Es wird wohl ein heißer Sommer", prophezeit die Tageszeitung Akhbar al Youm aus Casablanca angesichts des Streits zwischen Tradition - vertreten durch die neue islamistische Regierung - und einer modernen, europäisierten Zivilgesellschaft. (derStandard.at, 14.7.2012)
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Von meinen Marokkoreisen möchte ich beisteuern, dass man in Marokko seine eigene Freundin nicht einmal küssen darf in der Öffentlichkeit (gilt auch für Touristen). Ich vermute in touristischen Gegenden wird das vielleicht lockerer gehandhabt.
"Wir lehnen die Straffreiheit für Betätigung in Menschenverachtenden Organisationen, Religionen und Ideologien ab. Sie sind pervers und verstoßen gegen die Prinzipien der öffentlichen Ordnung in Marokko."
Wie lange müssen wir also noch warten bis Vernunft einkehrt und das gilt?
in marokko gibts schon jetzt sex vor der ehe ohne ende. die gesetze in marokko werden kaum durchgesetzt es sind meist zahnlose papier tiger.
die frauen die schwanger werden an die hat von den säkularen fuzis niemand gedacht, sie werden von niemanden in der gesellschaft akzeptiert und der staat kümmert sich auch nicht darum.
ich denke marokko hat größere probleme als sex vor der ehe.
aber es geht ja nicht um das wohl des landes oder der leute, sondern um kohle ausm westen zu bekommen weil man gegen islamisten hetzt.
Mit "das geht uns nichts an" verbinde ich, dass wir uns darüber nicht aufregen dürfen und es hinnehmen müssen (wegen Toleranz). Dem habe ich widersprochen: dem ersten Satz Ihres Postings, das dem Ersten Recht gibt, dass uns das nichts angeht.
weil sie eben safafitische/wahhabistische Federn hat, die wiederum vom Westen unterstützt werden (z.B. Saudi Arabien), sollte man doch wissen, oder!?
Dass der aussereheliche Sex im Islam verboten ist, ist richtig!
Aber, dass darauf unbedingt die Todesstrafe steht ist nicht richtig!
Ehestand, Arbeitsstand wird im Quran berücksichtigt. Man sollte den kompletten Quran lesen und nicht nur einzelne Ayat!
Allein schon die tatsache dass im koran ausserehelicher Sex verboten und in Staaten die den Koran und die Scharia als Gesetzesvorlage haben eine straftat darstellt, ist kulturell Steinzeitlich und mit den Menschenrechten und der pers. Freiheit nicht vereinbar.
Ich habe eine Tochter und lebe NICHT verheiratet mit meiner Lebenspartnerin zusammen. Kein Märchenbuch oder dessen anhänger haben das Recht mir vorzuschreiben wie ich privat zu leben habe.
Und Sie als Fundament. konvertit, verfechter des iranisch-islaischen Unrechtsregimes das homosexuelle Hängt und die Fatwa gegen den iranischen Musiker Najafi gutheisst sind die quelle der probleme der islam länder.
Sie wissen es, aber Sie verstehen es nicht.
Verheiratet sein im Islam bedeutet NICHT, dass man ein bestimmtes Ritual bzw. genau vorgeschriebenes machen muss (Falschinterpretation vieler islamischer Regierungen), sondern dass man bekannt gibt, dass man einen Partner hat!
Sie leben in diesem Fall ähnlich einer Ehe miteinander. In Östereich und auch Deutschland ist dies erlaubt. Islamisch gesehen sind Sie also verheiratet!
Da Sie an den Quran nicht glauben gelten für Sie auch andere Gesetzte, vor allem aber in der großen Abrechnung in der Sie die anderen (wie Sie meinen Dummköpfe) beneiden werden und feststellen werden, was richtig war!
Lt. Wikipedia:
"Allgemeine Schulpflicht besteht für 7- bis 13-Jährige, jedoch werden nur 55 % aller Kinder eingeschult. 37 % aller Männer und 62 % aller Frauen sind Analphabeten (2002)."
50% der Menschen dort haben wohl wenig Möglichkeiten so einfach ihren Horizont zu erweitern.
Die sind leichte Opfer für die Psychokasperln aller Glaubensrichtungen. Leider!
Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0205023607
Dennoch ist in den genannten Ländern der Ixxxx mit all seinen Facetten besonders stark oder im Vormarsch.
Machen wir uns nichts vor, es liegt spezielle der in diesem Artikel genannten Religion. Diese Radikalisierung ist ja nicht nur in Nordafrika oder der Türkei sondern auch in Süd-Ost-Europa oder sogar in Österreich zu beobachten. (Siehe auch den neuen Arbeitsplatz von Bandion-Ortner!).
Ich denke, dass uns nur noch Null-Toleranz vor einem weltweiten Desaster retten könnte. Die aktuelle PC, inkl. Naxx-Keule, wird für eine Welt sorgen, wie ich sie meinen Enkeln und deren Kindeskindern nicht gewünscht hätte.
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