Byzantinische Siedlung versank im Schwarzen Meer

14. Juli 2012, 17:38

1.500 Jahre alte Ruinen blieben von Plünderern verschont

Sofia - Vor der bulgarischen Schwarzmeerküste sind Reste einer byzantinischen Siedlung entdeckt worden. Sie liegen unter dem Wasser bei Kap Akin, berichtete der Fernsehsender bTV. Dabei handle es sich um ein ganze Stadt samt Burg, die vor 1.500 Jahren errichtet worden seien. Die Burg soll nun wieder aufgebaut werden.

Archäologen gehen davon aus, dass die südlich der Hafenstadt Burgas gelegene antike Stadt um sechs Meter ins Meer gesunken ist. Bis nach Konstantinopel weiter südlich soll die Fahrt damals mit dem Schiff etwa einen Tag gedauert haben.

Die Einwohner der antiken Siedlung waren offensichtlich wohlhabende Leute - davon zeugen etwa Bronzemünzen und Schmuck aus der Zeit von Kaiser Justinian. Die Awaren sollen die Siedlung Ende des 6. Jahrhunderts in Brand gesetzt haben. Doch unter den Haustrümmern blieben die Gegenstände, die jetzt die Archäologen gefunden haben, gut erhalten. Auf dem Gebiet um die Siedlung war bis vor kurzem ein Militärstützpunkt: Deswegen wurden die Ruinen mit ihren Schätzen wohl von Plünderern und Schatzgräbern verschont. (APA/red, derStandard.at, 14. 7. 2012)

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17 Postings
Es steht geschrieben

Journalisten denken nicht, also schreiben sie

verblödetes Medienzeitalter

http://www.google.at/#hl=de&sc... 24&bih=578

Wiener Zeitung
Shortnews (de)
Focus
Münsterländische Volkszeitung
Südkurier
Münstersche Zeitung
Welt
Dorstener Zeitung
Ruhr Nachrichten
Grevener Zeitung
News
Emsdettener Volkszeitung
usw.
und ALLE bringen haarscharf genau den selben Artikel.
keine einzige Zeitung versucht selbst zumindest eine zusätzliche Zeile zu recherchieren.

und Du meinst die Emsdettner Volkszeitung sollte sich einen Experten für Unterseearchäologie halten?

aeh ... sie wissen aber schon, wie medien grundsaetzlich funktionieren und wozu nachrichtenagenturen da sind. oder? wenn jede zeitung solche meldungen selbst recherchieren wuerde, muessten's pro ausgabe 1000 euronen hinblaettern.

Akin scheint aber nur ein Mini-Teil dieser Siedlung gewesen zu sein ..
http://de.wikipedia.org/wiki/Sosopol

um sechs Meter ins Meer gesunken

und eine ganze Stadt mit Burg ist weg?

Erdbeben,nicht

die Awaren!

nicht glücklich formuliert, yep. Vielleicht sechs M unter dem Meeresspiegel?

atlantis ....

Dann hat also Platon mit seiner fiktiven Geschichte, mit der er MIssstände in seinen Heimatland darstellen wollte, in die Zukunft geschaut und den Untergang einer Stadt gesehen, die es zu seinen Zeiten noch nicht einmal Gab.

Ein echter Wunderwuzzi dieser Platon.

Atlantis war ziemlich sicher Santorin

Er hat die Texte in Ägypten gelesen und hat sie missverstanden da die geographischen Bezeichnungen sich geändert hatten.

Natürlich war Santorin ein perfektes Staatswesen weil es wohl den Schwarzmeerhandel kontrolliert hat und wahrscheinlich dumm dämlich reich war

wo haben sie den quatsch her?

Wo haben Sie das her, dass Santorin den Schwarzmeerhandel kontrollierte? Liegt ziemlich weit weg, und da hatten andere auch ein Auge drauf. Ich nehme an, da waren wohl eher Beziehungen zu Kreta und Zypern.
Und mit der Atlantis-Beschreibung stimmt auch nicht so viel zusammen - einmal abgesehen vom Untergang. Der geschah in der Geschichte aber durch Flut, und nicht durch Vulkanausbruch.

Zustimmung! außer - die Atlantisgeschichte handelt zu 95 Prozent von der Beschreibung eines idealen Stadtstaates. Erst im letzten Satz deutet sich so was wie Misstände an, und genau dort bricht es auch ab. Aber das byzantinische Reich hat er natürlich mit Sicherheit nicht gemeint ;)

lol

atlantis und bulgarien.. das geht einfach nicht zusammen.

Indiana Jones and the Fate of Atlantis...

...muss ich wieder mal spielen. danke!

ja, sicher. da haperts ein bissl mit der zeitskala...

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