Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das ORF-Zentrum am Küniglberg.
Alexander Wrabetz hat sich das immer so vorgestellt: Das ORF-Zentrum am Küniglberg wird an Immobilienfirmen verklopft. Mit dem Erlös wird das neue ORF-Zentrum in Wien-St. Marx finanziert. Das hat noch zwei für Wrabetz sehr angenehme Nebeneffekte: Erstens kann man den Neubau so dimensionieren, dass ein weiterer Personalabbau möglich wird; zweitens ist die mächtige Wiener SPÖ dann ganz zufrieden mit Wrabetz.
Grundsätzlich kann man so kalkulieren. Ob der Neubau in St. Marx nicht die Gefahr einer Kostenexplosion birgt; ob da aufgrund undurchschaubarer Grundstücksverhältnisse nicht Skandalpotenzial vorhanden ist - das muss ein Generaldirektor aber auch mitbedenken.
Wrabetz sagte jetzt implizit, dass er das in Kauf nehmen würde. "Wir" wären schon längst weg vom Küniglberg, wenn nicht die "Idiotie" des Denkmalschutzes wäre. Es sei eine "Zumutung", dass man deshalb gezwungen werde, "ein sanierungsbedürftiges Zweckgebäude, das seine Lebenszeit längst erfüllt hat, mit riesigem Aufwand noch einmal herzurichten".
Nur ist dieses Gebäude ein Signalbau der Zweiten Republik. Der Schöpfer des ORF, Gerd Bacher, hat es bewusst von einem Meister der Moderne wie Roland Rainer bauen lassen. Ein Zeichen für den Rundfunk eines Kleinstaates, der dem Land Identität geben soll. Auch das muss ein ORF-Top-Manager einkalkulieren. (Hans Rauscher, DER STANDARD, 14./15.7.2012)
Es ist ein Symbolthema: Straßen, die plötzlich anders heißen sollen, weil der Namensgeber doch nicht würdig und vertretbar ist
Österreich in seinen verschiedenen Formen war fast immer ein Zuwanderungsland
U-Ausschuss sieht "Totalversagen" der Sicherheitsbehörden bei den NSU-Morden
Beim Wording muss man höllisch aufpassen, weiß der Vizekanzler
Von grünen Radwegen und gelben T-Shirts
Ein Lehrbeispiel sozialbürokratischer Lebenslüge plus Mobbing gegen einen Engagierten plus Politikerfeigheit
Karl-Heinz Grasser oder die möglicherweise längste Unschuldsvermutung der Welt
Es gibt ein linkes grünes Potenzial, aber auch ein bürgerliches
Das Projekt "Fuzo in der Mahü" macht einen unentschlossenen, undurchdachten Eindruck
Leidet Heinz-Christian Strache unter einer gewissen Fixierung?
Pestizide bedrohen die Bienen - Warum ließ Umweltminister Berlakovich gegen ein EU-Verbot stimmen?
Wahlberechtigt waren 532.496 Personen, davon hielten es 298.696 für notwendig, hinzugehen
Und aus. Keine endlose Nachtsitzung ohne Ergebnis, kein Betongießen
Die "Werte" haben es in den Einbürgerungstest geschafft
Die Poster haben eine kleine Auswahl an Nervtötern zum Artikel über den Tag des Lärms angegeben
Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
Junge Männer ohne Perspektiven. Sie sind das explosivste Element in explosiven Zeiten
Allein in Oberösterreich fielen im Jänner und Februar fünf FP-Funktionäre durch rechtsextreme Aktivitäten auf, drei wurden zum Parteiaustritt gezwungen
Nach dem Schwenk Luxemburgs ist Österreich isoliert. Einen Plan B gab es bisher nicht
Anti-Kirchen-Volksbegehren - ob die Neos da aufs richtige Pferd setzen?
Blecha verkörperte aber auch die dunkle Seite der Reformmacht
Ob Europa- oder Innenpolitik, die Regierung ist im Nadelstichbereich angelangt
Man könnte argumentieren, dass ganz Österreich in einer "schwierigen Phase" ist
Es ist immer ein Missverständnis, wenn ein FPÖ-Funktionär einen kleinen Ausflug in die Nazi-Welt nimmt
Können wir auf das "Großmutter-Sparbuch", in das keiner reinschauen kann, hoffen?
Bei dem geplanten Demokratiepaket wird dem Bürger nachgeschnüffelt
Die Bundesländer wollen für die Wohnbauförderung eine Entschädigung
Aus der wunderbaren Welt der österreichischen Hochbürokratie
"Keine Verhetzung": Ja, und die Erde ist eine Scheibe
Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, was Stronachs Personal in den Ländern betrifft
Gerhard Dörfler ist die freundliche Seite der politischen Verkommenheit
Der Parlamentsumbau wird viel kosten - aber das müssen wir uns leisten
Auch Generalstabschefs sind Beamte, die halt irgendwann in Pension gehen
Die Kräfte des "vernünftigen Kärnten" haben jetzt eine Chance
Die ÖVP will Gemeindebaumieter, die zu viel verdienen, ausfindig machen
Strukturelle Schwierigkeiten der EU sind evident, zerfallen wird sie trotzdem nicht so leicht
Hans Rauscher analysiert die ersten Ergebnisse aus Kärnten und Niederösterreich, ihre Konsequenzen für die FPK und Anzeichen für die Nationalratswahl im Herbst
Durch die Aktion der kämpferischen Mutter wurde offenbar, dass die Kreuze in den Klassenzimmern ein gewisses Legitimationsproblem haben
Die Idee eine verpflichtenden Volksbefragung ist demokratiepolitische Unfug
Ungarn unter Orbán widerspricht vollkommen den Werten der EU
Das Pestizidverbot ist eine Imagekatastrophe für Berlakovich, für seine ÖVP, aber vor allem für die Landwirtschaft
im bau- und immobilienbereich mit lagegunst eine politische und spekulative komponente.
da wäre es erstens einmal interessanter - wie es der kurier macht - den dubiosen grundstücksgeschäften in st. marx auf den grund zu gehen.
grundsätzlich finde ich die idee einer konzentration der medienszene im quarter nicht schlecht.
der orf küniglberg ist nun einmal wie sein inhaber etwas abgefuckt.
da dieser - und wenn die orfgebühr als haushaltsabgabe kommt - erst recht dem gebührenzahler "gehört", dann könnte man diesen im sinne der neuentdeckten demokratischen bürgermitbestimmung darüber entscheiden lassen.
ORF, westbahnhof, stadthallenbad. weg damit! anstatt dessen sollte sich der Denkmalschutz auf die abgerissenen Winzerhäuser in Neustift kümmern. Da wird wirklich schindluder getrieben und anstatt dessen geschmacklose Wohnsilos hochgezogen..wohl zu popelig um sich darum zu kümmern.. und Herr Rauscher: Sie schaun auch nur mehr zurück..
du hast ja teilweise recht, aber bei der westbahnhofhalle bin ich für die erhaltung.
die verschandelung sind eher die betonklötze links und rechts davon.
ich fand es auch sehr sehr schade um den südbahnhof.
zuerst jahrzehntelang verfallen lgeassen und dann abgerissen
beide bahnhöfe transportierten das flair der 60er recht gut, so war wien damals. schade drum.
wenn der denkmalschutz so wichtig ist, sollte es der staat eben erhalten. es einem staatlichen unternehmen anzuhängen, das finanziell ohnehin aus dem letzten loch pfeift, ist keine blendende idee.
übrigens: der "schöpfer des orf" gerd bacher ist es auch, dem wir das finanzielle fiasko verdanken, in dem der orf seit jahren steckt.
denkmalschutz als idiotie zu bezeichnen, kann richtig sein. architektur ist gebrauchskunst, an die vorgaben und die verwendung durch die auftraggeberInnen gebunden.
ein klassisches beispiel: die bankfiliale domenigs im 10. bezirk; ein gebäude, das als bankfiliale geplant war, aber keine mehr ist.
die traurige ruine (im sinne von anwendung verloren) durch den bescheid des denkmalamts vor ihrem abriss zu bewahren, ist unfug. da hätte schon die bank daran gehindert werden müssen, die filiale aufzugeben. die bank - damals zentralsparkasse - hat verdienstvollerweise viele filialen anspruchsvoll gestalten lassen, die jetzt anders verwendet werden, die architektur wird also nicht mehr in ihrem ursprünglichen zusammenhang wahrgenommen.
Der ORF mag ja einen historischen Wert in unserem Land darstellen, aber das Funkhaus selbst ist architektonisch uninteressanter als ein umfallender Sack Reis in China!
Dieser alte Plattenbau gehört eigentlich abgerissen, so wie auch die Halle vom Westbahnhof weggehört hätte!
Dadurch könnte sich die Republik viel Geld, viele Probleme und viel Aufwand sparen.
Wie unüberlegt das Ganze ist, sieht man ja an den Reaktion der Hallstätter auf die Idee, ihren Ort als gesamtes unter Denkmalschutz zu stellen.
Dieser hat meiner Meinung nach dafür zu sorgen, dass architektonisch wichtige Gebäude erhalten bleiben, nicht aber die graußlichen Bunker aus den Nachkriegsjahren!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.