Bankerin übernimmt Italiens Rundfunk in schwerer Krise

13. Juli 2012, 18:19
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Sinkende Werbeeinnahmen, steigende Personal- und Produktionskosten dürften auch 2012 für rote Zahlen sorgen

Rom - Weil die designierte Rai-Chefin Anna Maria Tarantola ihren Dienst nicht an einem Freitag, den 13. beginnen wollte, verschob sie ihren Amtsantritt kurzerhand auf Montag. Dabei hätte sie keine Zeit zu verlieren: Das Staatsfernsehen hat zuletzt nicht nur bei Nachrichten an Terrain verloren.

Sinkende Werbeeinnahmen, steigende Personal- und Produktionskosten dürften auch 2012 für rote Zahlen sorgen. Den Umschwung will sie mit dem richtigen Team schaffen: Als Favoritin für die Tg1-Nachrichten gilt etwa die Südtirolerin Lilli Gruber. (tkb, DER STANDARD, 14./16.7.2012)

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