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Kairo - Es sollte eine "Millionen-Demonstration" werden, doch auf dem Tahrir-Platz in Kairo fanden sich am Freitag nur einige Tausend Islamisten ein. Sie riefen Slogans gegen das Verfassungsgericht, das Ende Juni die Parlamentswahl für ungültig erklärte hatte. Bei der Wahl hatten die Muslimbrüder und die radikal-islamischen Salafisten zusammen die Mehrheit errungen.
Außerdem wandten sich die Demonstranten gegen die Verfassungserklärung des Militärrates und lobten Präsident Mohammed Mursi. Einige Salafisten wollen, dass es in der ägyptischen Verfassung künftig nicht mehr heißt, dass alle Macht vom Volk ausgeht, sondern von Gott. (APA, 13.7.2012)
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Na sowas, da haben die Salafisten glatt bei der Maiverfassung aus dem Jahr 1934 der österreichischen Christlich-Sozialen,die von ihren Nachfolgern in der ÖVP ja immer noch in Ehren gehalten werden, geklaut. Die begann mit: „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, von dem alles Recht ausgeht, erhält das österreichische Volk für seinen christlichen, deutschen Bundesstaat auf ständischer Grundlage diese Verfassung.“
Autoritäre Religionsfanatiker halt. Egal welches heilige Buch sie vorschützen, für's Volk schaut es immer düster aus, wenn solche Leute das Sagen haben.
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