Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Glasgow - Paukenschlag im Hampden Park: Der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers ist wegen seiner finanziellen Probleme in die vierte Liga zurückgestuft worden und stürzt damit den gesamten schottischen Profi-Fußball in eine große Krise.
Die schottische Fußball-Liga (SFL) entschied am Freitag nach einer mehrstündigen Sitzung im Hampden Park, dass der insolvente 54-fache schottische Champion nicht wie von Verbandsseite erhofft in der zweiten Liga landet. Bis zum Februar hatten die Rangers Schulden in Höhe von 170 Millionen Euro angehäuft und mussten infolgedessen Insolvenz anmelden. Nach dem Ausschluss aus der schottischen Premier League (SPL) am 4. Juli folgte nun der nächste Tiefschlag für den Traditionsklub.
"Das war ein sehr wichtiger Tag für den schottischen Fußball. Alle Beteiligten haben eine der schwierigsten Entscheidungen getroffen", sagte SFL-Chef David Longmuir, "es ist gut, dass diese Entscheidung sehr eindeutig ausfiel." 25 der 30 SFL-Klubs hatten sich für eine Abstufung der Rangers in die vierte Liga ausgesprochen. "Es ist eine Entscheidung im Interesse der sportlichen Fairness", sagte Longmuir weiter.
Die große Fläche
Eine Entscheidung, die den schottischen Profi-Fußball aber auch finanziell ins Wanken bringt. Bisher war das Duell zwischen den Rangers und dem Lokalrivalen Celtic Glasgow, das "Old Firm", das Faustpfand in den Verhandlungen mit Fernsehsendern und Sponsoren. Die protestantischen Rangers und die katholischen Celtics haben seit dem Titelgewinn des FC Aberdeen 1985 jedes Jahr den Meister unter sich ausgemacht. Doch das legendäre, 124 Jahre alte Derby ist nun Geschichte - es drohen den Profi-Klubs in Schottland Einbußen von mehr als 100 Millionen Euro.
Vor allem deshalb hatte der schottische Verband auf einen anderen Ausgang gehofft; bei einer Rückkehr der Rangers in die Premier League nach einem Jahr wäre der finanzielle Schaden überschaubar gewesen.
Aufgrund der großen Bedeutung der "Gers" für den schottischen Profifußball hofft der Klub denn auch weiterhin auf ein Hintertürchen. Auf ihrer Website schreiben die Rangers, dass die schottische Premier League die Einführung einer zweiten Premier League vorschlagen will - einer neuen Liga, in der die Rangers einen Platz finden wollen.
Keine Sonderbehandlung
Doch ob derartige Szenarien bei den Vertretern der zweiten, dritten und vierten Liga Gehör finden, ist höchst fraglich. Von Anfang an bildete sich eine breite Phalanx, die eine Sonderbehandlung des Renommierklubs entschlossen ablehnte. Auch vor der Entscheidung demonstrierten Anhänger des schottischen Fußballs am Hampden Park und forderten erneut, dass sich Integrität und sportliche Fairness durchsetzten müssten. Sogar die Fans der Rangers hatten sich klar zu einen Neuanfang in der vierten Liga, der Third Division, bekannt.
"Wir freuen uns darauf, bei unserer Reise durch die vierte Liga neue Freunde zu gewinnen", schrieb die Fanvereinigung Rangers Supporter Trust in einem öffentlichen Statement vor der Entscheidung. Ab der kommenden Saison kann sie beginnen, die Reise der großen Rangers in die schottische Fußball-Provinz.(sid, 13.07.2012)
Oberschenkel macht wieder Probleme - Chancen auf Einsatz im Champions-League-Finale wieder gesunken
Austria-Coach laut "kicker" favorisierter Schaaf-Nachfolger in Bremen - Stöger fühlt sich geehrt - Parits: "Würden ihn nicht hergeben, egal was sie zahlen"
Real-Präsident Perez verkündete Trennung mit Saisonende - PSG legt Veto gegen Ancelotti-Abgang nach Madrid ein - Lewandowski, Bale und Isco im Einkaufswagerl
Engländer planen Transferoffensive - Auch Neapel-Stürmer Cavani auf Wunschzettel der Blues
Langjähriger Teammanager hört auf, als Spieler hat sich der Goalgetter bei US Cagliari unsterblich gemacht
Erlös der Versteigerung soll an Manchester United Foundation gehen - Ferguson Premier-League-Trainer des Jahres
Chelsea und Gunners geben sich mit Siegen keine Blöße im Rennen um die Champions League - Rekord-Remis für Ferguson zum Abschied
Letzte Europacup-Chance für Römer Klubs im Cupfinale - Trainer Mazzarri verlässt Neapel - Sassuolo steigt erstmas auf, auch Hellas Verona wieder erstklassig
Kapitän Frahn vor dem Duell gegen die Sportfreunde Lotte: "Die hauen wir weg"
Niederlage im Elfmeterschießen - ÖFB-Verteidiger verpasste vierten Titel im Basel-Dress
Superstar hängt seine Profi-Schuhe mit 38 Jahren an den Nagel - 115-facher englischer Internationaler
Blau-Weiß lässt mit Sieg in letzter Runde nichts mehr anbrennen - Benfica knapp geschlagen
Sachsen besiegen Regensburg mit 3:1, müssen aber trotzdem in die Relegation gegen Osnabrück. Royer trifft zum Abschied für Köln
Zwei Runden vor Saison-Schluss muss sich Titelverteidiger St. Petersburg geschlagen geben
Georg Margreitter ist mit den Wolverhampton Wanderers in die dritte englische Liga abgestiegen. Spielen durfte er nicht
Früherer Vizepräsident von Neymar-Klub FC Santos: "Es ist bereits fix, er hat bei Bayern unterschrieben"
Ancelotti zieht es nach Madrid, der PSG-Präsident will den Italiener halten. Sein Abgang könnte auch Stars zum Abwandern bewegen
Ausschreitungen in der französischen Hauptstadt sorgen für Aufregung. Innenminister: "Das ist der Fall von PSG"
1:0 für Latics und Paul Scharner im Finale gegen Manchester City - Tor erst in der Nachspielzeit - Ausschluss von Zabaleta
Der Zuseherschnitt in Österreichs Fußballliga sinkt. Bei Euro-Partner Schweiz ist er doppelt so hoch. Strengere Auflagen garantieren dort professionelleres Ambiente
Nur bei Konsens der gesamten Fußball-Gemeinschaft Verlegung in Winter möglich
Ungwöhnliches Fangerlspiel bei Erstliga-Fußballmatch in Thun endete erst nach blutigem Intermezzo mit einer Ergreifung
Für den deutschen Fanforscher Gunter Pilz ist der Rücktritt des US-Nationalspielers nach dem Outing "alarmierendes Zeichen"
Die wohl aufregendste Minute des Fußballjahres spielte sich in England beim Rückspiel des Aufstiegs-Play-off zwischen Watford und Leicester City ab
Find ich super, dass selbst die eigenen Fans zum Neuanfang in der vierten Liga stehen. Das ist wahrer Sportsgeist!
einige (witzige) Fakten diesbezüglich:
- ich hab Zuschauerstatistiken aus der D3 gesehen ... alle so im Schnitt 500-700/Spiel ... Rangers: 46.700 :D
- die Rangers haben dennoch nicht das größte Stadion in der D3 - das hat der Klub Queens Park - das Nationalstadion Hampden Park :D
- in der D3 kommt es jetzt zum Duell Queens Park vs Rangers - in London gibts die Queens Park Rangers :D
- die Rangers sind damit logischerweise auch bei FIFA13 nicht dabei :(
Alles Gute auf dem Weg zurück nach oben und vielleicht hilft dieses Durchgreifen, zukünftiges Schuldenmachen mit dem Hintergedanken "too big to fail" zu vermeiden.
Man nehme eine Spielgemeinschaft mit einem Team aus der zweiten Liga, Namen getauscht, Ligen getauscht, Stadion getauscht und schwupp in zwei Jahren ist Glasgow wieder in der Bundesliga.
Schon gesehen bei Fx Kärnten (Pasching) und Innssbruck (Wattens) bzw. Dosinger.
der start in der 4. liga geht OK. das bricht dem verein nicht das genick. wesentlich kritischer ist die frage zu lösen, wie die verbindlichkeiten bedient werden können. das trainingsgelände murray park wird nicht zu halten sein. wenn die rangers auch noch das ibrox stadium verlieren, das dzt. von seiner infrastruktur her ein champ.league-finale ausrichten könnte, dann wirds resch.
für alle, die aus österr. sicht nun über die schotten lachen: es ist immer mehr ersichtlich, dass profifußball im bisherigen rahmen (sprich: internationale bewerbsspiele erfolgreich bestreiten) in den kleineren ligen nicht mehr bzw. nur mehr mit großsponsoren dauerhaft finanzierbar ist.
bei den rangers ist murray ausgestiegen - und das war das ende...
Einerseits ist es eine richtige Entscheidung, andererseits eine Katastrophe für den schottischen Fußball. Ich mein, samma uns ehrlich, die nächsten Jahre kein Old Firm ? Zum speibn. Als Celtic Fan ist es für mich genauso schwer wie für die Ranger Fans, nur auf eine andere Art Weise.
Ohne Gegner....kein Derby !
Deshalb .....
Rivalität... JA
Respekt vor dem Gegner...JA
Bissl Häkeln oberhab der Gürtellinie mit Humor...JA
Pappen einhauen, Feinddenken ...NEIN !!!
Was wäre Fußballwien ohne Derby?
gute entscheidung, genau so soll es sein. bleibt zu hoffen, dass bald generell die ligen zur einsicht kommen und den ganzen verschuldeten vereinen keine lizenz mehr geben. dann hört hoffentlich irgendwann auch mal der ablöseirrsinn auf. kein spieler kann 90 mio wert sein, z.b.
wie schon weiter unten festgestellt wurde - zu viel geld zerstört den fussball.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.