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Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) lehnt Werbung auf der ORF-TVthek ab. Die Privaten fordern sogar ein ausdrückliches Verbot für die Vermarktung der ORF-Videoplattform. Bevor es zu Werbeaktivitäten auf der TV-thek kommt, muss der ORF aber erst ein Genehmigungsverfahren vor der Medienbehörde durchlaufen. Ein entsprechender Antrag ist offenbar gerade in Arbeit. "Der ist gerade in Fertigstellung und sollte im Herbst kommen", erklärte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in einem Interview mit dem Branchenblatt "medianet". Beim VÖP läuft man gegen dieses Vorhaben Sturm.
Klare Grenzen gefordert
"Den Ambitionen des ORF, die mit staatlichen Beihilfen produzierten Rundfunkinhalte im Internet ein weiteres Mal zu kapitalisieren, sind derzeit im ORF-Gesetz aus gutem Grund Grenzen gesetzt", so VÖP-Geschäftsführerin Corinna Drumm am Freitag in einer Aussendung. "Ganz offensichtlich müssen diese jedoch noch klarer - und für den ORF verständlicher - formuliert werden." An die Adresse des ORF schickt man deshalb ein klares "Nein!" zu einem solchen Vorhaben. Darüber hinaus fehlten auch die Voraussetzungen für eine Genehmigung der Vermarktung.
Mehrwert werde reduziert
Eine bessere Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags und keine unverhältnismäßig negativen Auswirkungen seien nämlich durch Werbung auf der TV-thek nicht gegeben. Das Einspielen von Werbung würde den publizistischen und gesellschaftlichen Mehrwert für die Bevölkerung sogar reduzieren. Und für den Mitbewerb wären die "Auswirkungen verheerend", würde dem ORF hier eine Marktbesetzungsstrategie ermöglicht, so Drumm. (APA, 13.7.2012)
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Der ORF muss bereits in Public Value Berichten (http://kundendienst.orf.at/unternehm... alue.html) nachweisen, dass er einen Mehrwert für die Öffentlichkeit produziert. Die (tw. deutschen!) Privaten dagegen produzieren, von Servus TV abgesehen, reinsten Boulevard, wertlos für die Meinungsvielfalt, wertlos hinsichtlich Wissensvermittlung, wertlos hinsichtlich österreichischer Identität.
Der ORF soll sich also von Privaten, die in ihrer Programmgestaltung absolut garnichts für die Öffentlichkeit leisten, die Einnahmen einschränken lassen. Das nenne ich eine Sauerei. Wenn die Privaten mehr Werbeeinnahmen wollen, sollen sie ein attraktiveres Programm machen, dann haben sie mehr Seher und können Werbeschaltungen teurer machen.
bitte im » Gästebuch von http://stop-orf-zwangsgebuehr.npage.at/
Entweder GIS und dann gar keine Werbung, oder keine GIS und dann könnens Werbung spielen bis deppat werden.
Der jetzige Zustand ist einfach nur untragbar. Vor allem, weil man GIS ja auch zahlen muss, sobald man einen Fernseher oder Radio besitzt unabhängig davon, ob man damit überhaupt ORF-Programme sehen/hören will.
Die größte Frechheit ist, dass man die Radiogebühr sogar zahlen muss, wenn man einen Breitbandinternetanschluss hat, weil man dann ja theoretisch die ORF-Radioprogramme am PC hören könnte.
Auf der TVthek können's gern Werbung haben, sobald es keine GIS mehr gibt. Vorher sicher nicht!
schauen sie mal hier:
http://www.heise.de/newsticke... 06574.html
Die ORF Gebühr sollt schon längst über eine allgemeine Abgabe eingehoben werden. Einheitlich, von jedem Steuerzahler. Dann wär auch endlich Ruhe mit solchen Kommentaren. Der ORF ist ein vielseitiger, guter Betreiber, den wir Österreicher uns im eigenen Interesse leisten. Die politische und wirtschaftliche Einflussnahme muss durch öffentliche Kontrollmechanismen soweit als möglich zurückgedrängt werden. Für einen freien und unabhängigen, informativen, Gebührenfinanzierten ORF, jenseits der Privatsender-Volksverdummung.
Und bitte vergesst OE1 und FM4 nicht, ohne diese beiden Sender wäre auch unsere Radiolandschaft um einiges ärmer.
Schon mal Servus-TV gesehen. Hochqualitatives Österreichisches Privatfernsehen, welches frei über Satellit und sogar in HD empfangbar ist. Da kann der ORF einpacken dagegen. Wenn man die GIS halbieren würde, würde der ORF endlich wirtschaften lernen müssen.
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