Heiligenkreuz darf für Rapid Wien kein "Stolperstein" sein

13. Juli 2012, 14:14
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Die Grün-Weißen wollen nach 20 Jahren wieder den Cup nach Hütteldorf holen

Heiligenkreuz - Der SK Rapid Wien und der Österreichische Fußball-Cup haben in den letzten Jahren oftmals nicht zusammengepasst. Der Rekordmeister schaffte es nach dem Triumph in der Saison 1994/95 (Finalsieg gegen Leoben) nur mehr einmal ins Endspiel und zog dort 2004/05 gegen die Austria den Kürzeren. Daneben reichte es auch nur dreimal (1998/99, 2000/01, 2010/11) für die Vorschlussrunde. In der am Sonntag zu Ende gehenden Auftaktrunde wollen die Hütteldorfer im Auswärtsduell mit dem SV Heiligenkreuz (18.00 Uhr) den ersten Schritt zum 15. ÖFB-Cup-Titel der Vereinsgeschichte machen.

Von der Ausgangslage ist die Aufgabe für die Truppe von Chefcoach Peter Schöttel nur eine Formsache. Gewarnt sind die Wiener allerdings, waren sie doch in der Vergangenheit nicht immer vor Blamagen gefeit. 1996/97 kam gegen Kottingbrunn (1:2 - 3. Runde) genauso das Aus wie Jahre später im Elfmeterschießen gegen Ranshofen (1999/2000 - 2. Runde) oder die Vienna (2006/07 - 1. Runde).

Dieses Mal ist der als Meister in die 2. Liga Süd aufgestiegene südburgenländische Club Heiligenkreuz der Gegner. "Natürlich ist es für die Heiligenkreuzer das Spiel des Jahres, wenn nicht sogar des Lebens, aber wir wollen nach fast 20 Jahren wieder einmal den Pokal gewinnen und da darf ein Gegner aus der fünfthöchsten Spielklasse kein Stolperstein sein", sagte Schöttel. Neben dem langzeitverletzten Boris Prokopic wird auch Christopher Drazan im Burgenland nicht zu sehen sein. Der leicht angeschlagene Mittelfeldspieler wird aller Voraussicht nach geschont.

Testpiel gegen AS Roma

Für die Hütteldorfer ist die erste Cup-Runde auch nicht die echte Generalprobe vor dem Meisterschaftsstart am Samstag (21. Juli) zu Hause gegen den FC Wacker Innsbruck, die steht erst am Dienstag (19.30 Uhr) im prestigeträchtigen Test-Aufeinandertreffen mit dem italienischen Topclub AS Roma im Hanappi-Stadion an, wobei Ex-Goalie Helge Payer dabei noch einmal für ein paar Minuten zum Einsatz kommen wird. "Wir stehen inmitten einer sehr intensiven und guten Vorbereitung", zog der Rapid-Trainer ein positives Zwischenresümee.

In den letzten beiden Saisonen (2010/11 Semifinale, 2011/12 Achtelfinale) war übrigens jeweils die SV Ried im Cup der Stolperstein der Wiener. Über einen Erfolg durften sich die Rapidler in den letzten beiden Cup-Auflagen aber auch freuen, hatten sie doch mit Hamdi Salihi jeweils den Torschützenkönig, der eine 10.000-Euro-Prämie erhält, gestellt. (APA, 13.7.2012)

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    Die Truppe von Peter Schöttel ist vorgewarnt

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