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wie Petzner zum Liebkind der linken Journaille mutieren konnte. Plötzlich galt und gilt dieser solariumsverbrannte Lebensmensch Haiders (welcher schon mal neckisch seinen auf der Leiste tätowierten Delfin in News sehen liess) als seriöser Politiker, nicht gar als Chefaufdecker und Verhörspezialist im Untersuchungsausschuss. Es scheint, aus welchem Grunde auch immer, vergessen zu sein dass er Haider und die Blauen bei all deren Schweineren und menschenverachtenden Aussagen tatkräftig unterstützt hat.
Vom Buberl zum Saubermann, vom Ausätzingen zum Liebkind. Das geht in Österreich, so die Medien es wollen, offenbar über Nacht. Ohne Anlass. Nur so halt.
Selbst das Profil huldigt Petzner mittlerweile.
Man macht sich über seine Kleidung seine Solariumbräune und seine doch sehr metrosexuelle nahezu feminine Art extrem lustig und macht ihn extrem runter weil er ehrliche Trauer um J.H. gezeigt hat den er wohl geliebt hat.
Und das alles aus Kreisen wo man den life ball besucht und sehr saloppe Kleidung bei Gericht oder Parlament als sehr schick empfunden wird.
DIe Kritik an seiner Person hat den sachlichen Rahmen - und da wäre ohnedies genug zu kritisieren - bei weitem verlassen und ist speziell auch hier unsachlich gehässig und diskriminierend.
Petzner ist keineswegs "Liebkind der linken Journaille".
Trotz seiner wie auch immer gearteten Charaktermängel, dubiosen Vergangenheit und Gegenwart usw. ist es eine Tatsache, dass er neben Moser und Pilz wertvolle Aufklärungsarbeit leistet.
Die Welt ist nicht nur schwarz-weiß. Selbst Sie haben wohl im Verborgenen Ihre positiven Seiten.
dass dieser Auswurf der Kärntner Politik überhaupt in den U-Ausschuss berufen wurde. Selbst zumindest Mitwisser was unter Haider an Schweineren in Kärnten und auch in der Bundespoltik so lief zum Aufdecker mutieren. Besser er hätte seine Diss über Udo Jürgens weitergeschrieben oder noch ein bisserl seine gefallene Sonne betrauert.
In einem normalen Land wäre ein derartiger TYp niemals über die Dorfpolitik hinaus gekommen, geschweige denn mit der Aufklärung von Skandalen betraut worden. In Ö. genügt es ein paar Fragen im U-Ausschuss zu stellen und schon ist die Vergangenheit vergessen, die Medien fallen auf die Knie.
Ich habe nicht im verborgenen positive Seiten, nein, die kann jeder offen sehen der micht kennt. Und selber?
Wie viele Politiker ich schon sagen hab hören :"Wenn xy eintritt, trete ich zurück - versprochen"!
Wie viele Politiker sind in Ö aufgrund von Skandalen zurückgetreten? - eben!
Nur weil Pezi sagt - macht er noch lange nicht.
... das kommt davon, dass solche emotionsjunkies es in die leitenden polit-funktionen schaffen.
deren aufmerksamkeitsdefizitstörungen reichen nur, um ihre hohe energie für verbotene bzw. moralisch bedenkliche handlungen zu kanalisieren.
ansonsten ist mit ihnen lei lustig sein. aber nicht mehr.
Generation "Saturday-Night-Life" at its best - zehn Jahre später geboren, und der würde heute besoffen durch's ATV Bild stolpern - stattdessen sitzt er im U-Ausschuss. Irgendetwas stimmt da nicht...
In den Zusammenhang darf man vielleicht erwähnen, dass der Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt (FP) nicht über die gesetzlich vorgeschriebene Schulpflicht hinausgekommen ist, er hat auch keine Lehre oder ähnliches abgeschlossen. (Polit. Erstqualifikation: Tennispartner von Jörg H.)
Da ist er wohl nicht der Einzige.
Ich kenne (akzeptierte) Doktorarbeiten, bei denen man nur den Kopf schütteln kann.
Vielleicht wäre das auch eine vernünftige Forderung an die Universitäten: Nicht alles, was niedergeschrieben wird, als sinnvolle Arbeit anzuerkennen.
Grasser's "Doktorvater" Kofler war maßgeblich an den grasser'schen Steuergesetzen, insbesondere der Gruppenbesteuerung, über die jeder (ohne finanzielle Interessen) fachlich Involvierte die Hände zusammenschlägt, beteiligt.
Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wie alles gekommen wäre, hätte Grasser die Möglichkeiten, die so ein "Doktorvater" bietet, nicht gehabt.
Vermutlich wäre Grasser aber auch ohne akademischen Abschluss Finanzminister geworden; jemand wie er wurde damals halt für den Posten "gebraucht".
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