Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die chemische Struktur des neuen Chinolonamids und Schlafkrankheitserreger, die durch seine Einwirkung bereits geschädigt wurden.
Würzburg - Beim Stich einer Tsetsefliege kann ein einzelliger Parasit übertragen werden: Der im tropischen Afrika verbreitete Trypanosoma brucei ist der Auslöser der Afrikanischen Schlafkrankheit. Die Infizierten bekommen zuerst Kopf- und Gliederschmerzen, dann stellen sich Verwirrung, Krämpfe und andere Symptome ein. Am Ende fallen sie in eine Art Wachkoma und sterben. Jedes Jahr kommt es zu 30.000 Neuinfektionen.
Eine Vorbeugung gegen die gefährliche Krankheit - außer durch die Vermeidung von Insektenstichen - gibt es derzeit nicht. Zur Behandlung werden verschiedene Medikamente eingesetzt, die aber wegen ihrer Toxizität teils extreme Nebenwirkungen haben. Forscher der Universität Würzburg stellten nun im "Journal of Medicinal Chemistry" einen neuen Wirkstoff gegen Trypanosoma vor, ein Molekül aus der Klasse der Chinolonamide. In Zellkulturen tötet er die Erreger der Schlafkrankheit zuverlässig ab - und das schon in geringen Konzentrationen.
Wirkstoff, aber noch keine Arznei
Als nächstes muss am Tiermodell geklärt werden, ob der neue Wirkstoff
auch in einem infizierten Organismus greift. Doch vorher gibt es noch
ein Problem aus dem Weg zu räumen: Das Chinolonamid ist nur schlecht in
Wasser löslich. "Darum lässt es sich kaum als Arznei aufbereiten; zudem
wird es nicht gut genug ins Blut aufgenommen", erklärt Georg
Hiltensperger.
Um den Wirkstoff zu einem echten Medikament zu machen, verfolgen die Forscher zwei Strategien. Zum einen testen
sie, ob Veränderungen an der chemischen Struktur das Chinolonamid
wasserlöslicher machen, ohne dass es an Wirksamkeit verliert. Zum
anderen versuchen sie, den Wirkstoff pharmazeutisch-technisch so gut zu
verpacken, dass er nach einer oralen Verabreichung in ausreichender
Menge ins Blut übergeht. (red, derStandard.at, 13. 7. 2012)
Der Wettbewerb von Männern jeden Alters um junge Partnerinnen könnte im Lauf der Evolution zu Konsequenzen für die Frauen geführt haben
Heikles Thema: Menschliche Stammzellen in eine befruchtete tierische Eizelle einsetzen
Im portugiesischen "Sexlab" werden die körperliche Erregung und ihre Probleme erforscht
Aktionsplan Biotech des Wirtschaftsministeriums präsentiert
Wiener Mediziner war ein Wegbereiter der Penicillintherapie in Tablettenform
Wichtiges Transportprotein in den Zellen der Bauchspeicheldrüse identifiziert
Grazer Forscherin analysiert entscheidenden Einfluss des präfrontalen Cortex
Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Ausbreitung der Alzheimerkrankheit im Gehirn
Forscher finden Mechanismus, der die DNA-Verpackung nach Bedarf lockert, damit Erbinformation abgelesen werden kann
Forscher stellen anhand von neuronalen Markern bei Säuglingen ab fünf Monaten bewusste, wenn auch verlangsamte, Wahrnehmung fest
Forscher haben die Verteilung von Pilzen auf der Hautoberfläche untersucht
Deutsche Forscher entschlüsseln die sehr stabile Struktur Proteins C4BP aus der menschlichen Immunabwehr
Grazer Forscher: OMVs besitzen die Antigene in der natürlichen Anordnung
US-Forscher: Größe und Vernetzung des Hippocampus geben über Mathe-Lernfortschritt Auskunft
Eiweiß stellt Stoffwechsel im Muskel um und verhindert Ansammlung von Laktat
Molekularbiologin Angelika Amon befasst sich mit zellulären Ursachen der Krebsentstehung - 300.000-Euro-Auszeichnung gemeinsam mit Ivan Dikic erhalten
Untersuchung mit Kryo-Elektronenmikroskop zeigt: höhere Lebewesen haben auch komplexer aufgebaute Proteinfabriken
US-Wissenschafter verglichen die neuronale Aktivität im Hippocampus von Ratten, die sich in der realen und einer virtuellen Welt fortbewegten
Interaktion mit der Umgebung formt das Gehirn
Forscher stellen mithilfe gentechnischer Methoden sogenannte Nanobodies her
Kinder und Jugendliche sammeln Staub für die Wissenschaft - Salzburger Molekularbiologen wollen damit die Hintergründe für die Entstehung von Allergien untersuchen
Öffnungs- und Schließmechanismus genauer untersucht - Ionenkanäle sind wichtige Angriffspunkte zahlreicher Medikamente
Wiener Wissenschafter klärten Mechanismus auf, wie bakterielle Infektionen nach vorhergehender Ansteckung mit Viren fatale Auswirkungen haben können
meinen Vorpostenr nicht.
er meint doch, ui... dann geht´s mit der malariaforschung erst richtig weiter.
denk ich mal.
malaria-pharma-lobby adee ; )
bitte, gebt´s eam kane roten stricherl, ...
die könnt´s mir geben.
die nehme ich in kauf ; )
lg, fritz.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.