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Der Wert einer Arbeit lasse sich nicht beziffern, heißt es immer, wenn es um Angemessenheit von Gagen geht. Das ist halt "der Markt", ob es um Oracle-Boss Larry Ellison mit seinen 48-Miollionen-Dollar-Stock-Options geht oder um Vollzeit-Prekariate. Der Rest wird mit dem Argument "Neid" abgetan. Dass Hypo-Haider-Gutachter Dietrich Birnbacher nun eingesteht, dass seine sechs Millionen Honorar völlig unangemessen waren und 300.000 Euro Entlohnung der Arbeit entsprochen hätten, ist nicht nur folgenschwer für Machtzirkel und ihre Geldgeschäfte im Land. Es zeigt auch, dass ein Gefühl für Fairness in der Entlohnung existiert, abseits von Gewissensfragen und von Neid.
In Österreich weiß zwar keiner so genau, was die Kollegen verdienen, was vielleicht für das Betriebsklima gar nicht schlecht ist - zumindest bewahrt es die Eigentümer davor, dass sich die Belegschaft nach oben lizitiert. Das Gefühl für den Wert der eigenen Arbeit scheint aber ziemlich konkret ausgeprägt: "Fairness in der Bezahlung" erscheint auch in der aktuellen "Global Workforce Study" der Berater Towers Watson als zentraler Treiber engagierter Mitarbeiter. (Karin Bauer, DER STANDARD, 14./15.7.2012)
Bestimmt von Respekt und dem Wunsch nach Begegnung auf Augenhöhe ist diese Haltung nicht
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immerhin erhielt ich vor kurzem völlig unerwartetes lob von meinem gestrengen chef.
wortwörtlich sagte er vor versammelter mannschaft: "sacklinger ist nicht stinkfaul!"
(einschränkend jedoch - gottlob kaum hörbar: "er ist sogar zu faul zum stinken")
Ein"Markt" funktioniert nur, wenn es Transparenz gibt. Firmen und vor allem Konzerne sind immer besser darin geworden, diese Transparenz zu vermeiden. Kunden werden getäuscht mit Angeboten wie "Telfonieren um 0 Euro" und genause werden Arbeitnehmer getäuscht. Die beliebtesten Arbeitgeber wir Coca Cola oder Red Bull zahlen am schlechtesten. Und wer vertritt die Angestellten? Niemand. Die Gewerkschaft schaut mit ihren veralteten Kollektivvertägen nur zu, wie die Leute durch All-In Gehälter, Hire&Fire, Leiharbeit und co immer mehr leisten müssen für immer weniger Geld.
der arbeitsmarkt wird wieder sklavenmarkt, und er ist übervoll. arbeitnehmer können bei löhnen einsparen und bei mitarbeitern durch die weltweite digitale automatisierung, die erst begonnen hat. "freiwillige" und unbezahlte zusatz-arbeit auch in der freizeit ist zur selbstverständlichkeit geworden.
die arbeitgeber sind genauso sklaven, und zwar von 1% fianzindustrie, die 99% ausraubem versklaven und letzlich auch in ihre kriege treiben: "ordentliche bewschäftigungspolitik".
die FI muss entmachtet werden:
BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle.
statt der FI bzw. ihrer banken muss jeder einzelne ausgebailt und der sozialraub rückerstattet werden.
sozialer und internationaler frieden statt wahnsinnskrieg, auf den wir zutreiben.
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