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Wien - "Trotz guter wirtschaftlicher Fundamentaldaten" bleibt das Wachstum der österreichischen Wirtschaft zur Jahresmitte verhalten und wird im 2. und 3. Quartal nur um 0,2 bzw. +0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal wachsen, analysiert die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in ihrem am Freitag veröffentlichten Konjunkturindikator. Der langjährige Wachstumsdurchschnitt beträgt jeweils 0,5 Prozent.
Im Unterschied zu anderen Euroraumländern zeichne sich für Österreich derzeit aber kein Abgleiten in eine Rezession ab - "unter der Voraussetzung, "dass es zu keiner neuerlichen Verschärfung der europäischen Finanz- und Schuldenkrise und keiner weiteren Verschlechterung der Konjunktur bei unseren wichtigsten Handelspartnern kommt".
Hoffen auf Jahresausklang
Im Vergleich zur letzten Veröffentlichung des OeNB-Konjunkturindikators wurde die Prognose für das zweite Quartal 2012 geringfügig um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert. Im Vergleich zum zweiten und dritten Quartal des Vorjahres erwartet die Nationalbank im Jahersabstand eine Steigerung von jeweils 0,5 Prozent.
Dies bedeutet, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) Ende September um nur einen halben Prozentpunkt über den Vorjahr liegen wird. Die im erst Juni erhöhte OeNB-Prognose für das Gesamtjahr 2012 geht aber davon aus, dass die Wirtschaftskraft drei Monate später um 0,9 Prozent über dem Ende 2011 liegen wird. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste sich die Konjunktur zum Jahresausklang merklich beleben.
Für den Euroraum lassen sowohl die vorliegenden harten Fakten als auch die Vertrauensindikatoren für das zweite Quartal sogar einen leichten Rückgang erwarten, schreibt die Nationalbank. So sanken im Euroraum zuletzt die Industrieproduktion und das Absatzvolumen im Einzelhandel, darüber hinaus signalisiert der Einkaufsmanagerindex ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung.
Exporte rückläufig
Österreich zähle zwar zu den Ländern mit einer noch überdurchschnittlichen Performance, die "heimische Wirtschaft kann sich jedoch nicht gänzlich von den internationalen Entwicklungen abkoppeln, wobei die Exportwirtschaft am unmittelbarsten von dem schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld getroffen wird". Im März seien die (nominellen) Güterexporte erstmals seit 2009 im Jahresabstand wieder leicht gesunken. Die Nationalbank rechnet damit, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzen wird. Die Wirtschaftsforscher vom Wifo rechnen in ihrer jüngsten Prognose noch mit einem Ansteigen der Exporte von 3,5 Prozent im jahr 2012.
Ein ähnliches Bild ergebe sich für die Industrie. "Die Industrieproduktion konnte seit Jahresbeginn 2011 nur noch geringfügig gesteigert werden und der aktuelle Einkaufsmanagerindex signalisiert eine Stagnation".
Arbeitsmarkt günstig
Relativ günstig entwickelte sich bisher dagegen der Arbeitsmarkt. Mit 4,1 Prozent habe Österreich die mit Abstand niedrigste Arbeitslosenquote in der EU, die Vorlaufindikatoren - wie offene Stellen und beabsichtigte Kündigungen gemäß Frühwarnsystem - "lassen (aber) eine Abschwächung der Arbeitsmarktdynamik in den kommenden Monaten erwarten". Die aktuell rückläufige Inflation werde aber die Realeinkommen stützen und damit ein moderates Wachstum des privaten Konsums in den kommenden Monaten ermöglichen.
"Angesichts der jüngsten Fortschritte zur Lösung der europäischen Schuldenkrise" erwartet die Nationalbank keine Verschärfung der Krise, "sie stellt jedoch einen wichtigen Risikofaktor für die weitere Konjunkturentwicklung dar". (APA, 13.7.2012)
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Wirtschaftswachstum gibt es ja schon seit jahren sowas ist ja nichst besonderes nur Profitiert nicht das volk davon sondern eine Kleine minderheit,von uns verlangt man aber noch mehr zu Arbeiten und weniger zu verdienen. Nur die frage ist Warum lassen wir uns das noch länger gefallen ?? Wenn die Regierung schreit wir brauchen wachstum ist die frage wem möchte sie da helfen der masse der Bevölkerung bestimmt nicht !
http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2012/07/m... e-ist.html
Von den 17 Ländern der Gemeinschaftswährung haben bereits Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Zypern Notkredite benötigt. Jetzt kommt Slowenien dazu. Mit Italien als grosser Brocken sieht es auch sehr kritisch aus und es wird damit gerechnet, noch in diesem Jahr wird eine Rettung notwendig sein. Belgien, Estland, Holland und Frankreich verzeichnen einen erheblichen Wirtschaftsabschwung und wackeln bedenklich. Bleiben nur sechs Länder übrig, Deutschland, Finnland, Luxembourg, Malta, Österreich und Slowakei. Damit ist mehr als die Hälfte der Eurozone pleite.
die banken vergeben das geld nicht, was sie eigentlich von der ezb bekommen haben, für die bürger bzw. einzelunternehmer um kredite zu vergeben um etwas aufzubauen!
so werden viele menschen einfach abgeschrieben wie produkte und in die armut, verzweiflung getrieben!
den banken kann es ja egal sein, die bekommen sowieso vom staat bei ausfällen stütze!
wenn leistungen (schuldenpolitik durch betrügerische insolvenzen, pfuschertum, steuerschlupflöcher, verantwortungslosigkeit von kriminiellen gegenüber opfern, diese auch auf widergutmachung zu verurteilen usw.) nicht mehr bezahlt werden, darf sich der staat nicht wundern, wenn viele diesem treiben ohne investitionen oder leistungsbereitschaft begegnen!
wie kann man dieses "verhaltene Wachstum" noch umschreiben?
>>>>>Achtung Durchsage der Nationalbank<<<<<
Viel geschieht - nichts tut sich - das Sommerloch und so - schau mir gerade ein paar Zahlen an - diese grtfx Griechen - EM ist vorbei - einige haben etwas zu tun und der Ventilator im Büro lauft.
<<<<<Ende Durchsage Nationalbank<<<<<<<<<<
Vielen Dank
Aber hallo jetzt wird es wirklich witzig. ALLE Fundamentaldaten in der wirtschaftlichen Entwicklung der Hauptpartner Oesterreichs zeigen nach Süden. Alleine die Neuzulassungen im KFZ Bereich in Europa und USA sind im Vergleich zu den Vorjahren am Dahinschmelzen. Das hat zur Folge, dass weniger Zulieferteile benötigt werden. AUch ohne neuer Finanzkrise kommt die Rezession. Und nicht weil kein Geld da ist, sondern weil das Vermögen immer ungleicher verteilt wird. Ich seh mir das ganze aus sicherer Entfernung an und hoffe nur, dass meine Heimat nicht in eine Depression rutscht, denn die Rezession ist so sicher wie das Amen im Gebet.
https://www.bmf.gv.at/budget/ak... blicke.htm
Periode Jan-Mai 2012, Vergleich zum Vorjahr:
Ausgaben:.31.202,6 Mio. Euro (+6,7%!)
Einnahmen:24.170,9 Mio. Euro (-0,3%)
Interessant ist, dass trotz dem vollen Abkassieren der kalten Progression weniger in die Staatskassen fließt. Die Menschen verdienen anscheinend noch weniger als 2011 und konsumieren offensichtlich auch weniger als 2011. Die Ausgaben wachsen aber wie eh und jeh in den Himmel - daher:
Defizit 01-05/2012:...7,032 Mrd. Euro (Nur 5 Monate!!!)
Im gleichen Zeitraum 2011 war das Defizit "nur" bei 4,996 Mrd. Euro!
Nur der Bund, Ausgliederung, Länder und Gemeinden sind nicht dabei!
Und wenn erst der ESM greift... Hui, das wird übel!
Man sollte sich nicht darauf einschießen, welcher stets austauschbare (Schein)volksvertreter gerade den Kasperl runterreißt, sondern lieber die Fragen stellen, warum der gesamte Globus bei privaten Banken verschuldet ist bzw. warum in einer Überflussgesellschaft die Wirtschaft ständig und exponentiell quantitativ wachsen muss, auf Kosten qualitativen Fortschritts. Dort liegt die Wurzel begraben, alles andere sind nur flatternde Blättchen im Wind.
Vielleicht sollten sie nicht nur "Cafe Rosa"-Verschwörungstheorien studieren sondern auch mal einen Blick auf die vergleichenden rankings werfen? Dann würden sie feststellen dass Österreich nach Schüssels Abgang in ALLEN relevanten Rankings gefährlich abstürzt.
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