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vergrößern 500x333Vom "Ausland" unabhängig wird uns Ethanol nicht machen. Brasilien ist ein beispielsweise ein wichtiger Lieferant für den Krafstoff.
Obwohl klar ist, dass die Herstellung von Ethanol als Kraftstoff zur Konkurrenz für die Lebensmittelproduktion wird, bleibt die EU bei ihrem Entschluss, den Anteil von Ethanol im Benzin weiter zu erhöhen, selbst mit der Erkenntnis, dass Ethanol kaum Abhängigkeiten vom "Ausland" verringert, da es ohnehin genauso wie Öl von weit her importiert wird, etwa aus Brasilien.
Nicht einmal die CO2-Bilanz ist eindeutig positiv, wenn man beim Anbau alle Faktoren berücksichtigt. Nach einem fast gescheiterten Versuch in Deutschland, sogenanntes E10 einzuführen, also Benzin mit zehn Prozent Ethanol-Anteil anstatt der bisher üblichen fünf Prozent, soll E10 auch in Österreich gegen Jahresende erhältlich sein. Was in Deutschland die Einführung störte, wird dann auch bei uns ein Thema: Viele Autos vertragen den hohen Alkoholanteil schlecht, und nicht einmal die Hersteller wissen ganz genau, welche Modelle das sind.
Aber im Grunde kann Entwarnung gegeben werden: E10 wird zwar das Klima nicht retten, aber immerhin werden es unsere Automobile zum überwiegenden Teil verkraften. Ganz so viel Unterschied zu E5 ist dann auch wieder nicht.
Das größte Risiko in diesem Spiel entfällt eindeutig auf die Autohersteller. Darum geben sie auch eher ungern definitiv Auskunft: Stellen Sie sich vor, es kommt bei einem Modell, das zu Millionen Stück im Umlauf ist, tatsächlich zu einem Problem mit E10. Das würde dann auch einen Autohersteller, der gewohnt ist, in Staatshaushaltsdimensionen zu denken, schmerzlich treffen. (Rudolf Skarics, AutoMobil, DER STANDARD, 13.7.2012)
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Der Kraftstoffpreis ist vom Rohölpreis entkoppelt. Das Geld wird an den Tankstellen aber ohnehin mit anderen Dingen gemacht
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Anfang der 1990er-Jahr sprossen die Sparmodelle aus allen Winken. Ganz vorne mit dabei war VW mit dem Golf Ecomatic. Kaufen wollte ihn keiner
Autofahren bedeutet heute vor allem, im Stau zu stehen. Und für neue Straßen ist kaum noch Platz vorhanden
So selten sind die Seltenen Erden nicht. Der rasante Anstieg der Nachfrage und die Bedingungen bei der Gewinnung könnten problematisch werden
Während beim Dieselmotor die Diskussion ums schädliche Abgas abflaut, wogt sie beim Benziner nun wieder hoch
Also ich finde Ethanol als Ottokraftstoff sinnvoll. Hat eine hohe Oktanzahl (min.104) und die Handhabung ist die Selbe wie beim Benzin.
Und eigentlich konzepierte Henry Ford den Ford T auf den Grundlagen, dass Ethanol der Treibstoff der Zukunft sei. "Der Treibstoff der Zukunft wird aus Früchten kommen wie Rhus aus der Straße, oder von Äpfeln, Grässern oder Sägemehl - von fast allem eben." H.Ford
Und wenn man die Ethanol-Gewinnung noch optimiert, so wird die Versorgung auch noch sichergestellt. siehe Cellulose-Ethanol
Damals war Bezin billiger als Ethanol. Aber nun in Zeiten der Rohölknappheit wird der Ethanol als Treibstoff wieder interessant.
Und einen riesen Vorteil hat Ethanol auch noch, die Kraftfahrzeuge die auf Bezin optimiert sind, werden durch eine kleine Modifizierung Ethanol tauglich, bei gleichbleibenden PS. Also könnten alle Autos von Benzin auf Ethanol umgestellt werden. Perfekt ist natürlich ein Flexible-Fuel-Vehicel welches mit Bezin, Ethanol, Methanol und den beliebigen Gemischen aus allen 3 Kraftstoffarten fährt.
Also ich finde Ethanol ist die realistischste Alternative zum Benzin.
Gase(Erdgas, Wasserstoff etc) sind zu kompliziert in der Handhabung und auch zu gefährlich und Akkus bieten noch keine Lösung.
Aber auf alle Fälle finde ich Ethanol als Ottokraft eine gute Idee.
Ethanol ist zuverlässig und bringt die nötige Leistung. Im 1.Wk wurden die Jagdflugzeuge wegen den hohe Leistungsanforderungen auf Feindflügen damit betrieben.
Wenn die Lemminge einmal losmarschieren, dann haelt sie nichts mehr aus.
Das Ethanol (mit der Ausnahme vielleicht von Zuckerrohr) reiner Unsinn als Benzinalternative ist, haette doch wirklich jeder serioese Wissenschaftler von Anfang an sagen koennen.
Aber man ist ja vom CO2 Monster ueberschattet.
Alle "grünen" Ideen wurden schon in anderen Ländern erfunden und zum Teil wieder verworfen.
Erdgas - im Jahr 1999 wurde versuchsweise Erdgas (HPG) in USA für Dienstfahrzeuge eingesetzt aber wieder verworfen.
E85 - Seit 2006 sind alle US Dienstfahrzeuge (u.a. Polizei) E85 (Flexi Fuel - bis zu 85% Ethanoll) tauglich. Selbst bei einem Zusammenbruch des Erdöl-Markts kommt immer der Sheriff - irgendwie nachhaltig gedacht!
Die Nahrungsmittelproduktionen in Europa ist nachhaltig. Durch Verbesserungen bei Dünger und Saatgut steigt der Ertrag sogar an. Es gibt eine massive Überproduktion in allen Bereichen - von A wie Apfel bis zum Weizen. Ein Drittel der Sachen die verkauft werden wandern in den Müll. Es ist absolut dämliche diese Ressourcen NICHT als billigen Kraftstoff zu verwenden.
Heute steigen die Erträge nichtmehr durch die Änderungen des Saatgutes sondern nurmehr durch den Düngereinsatz. Das Ziel heutiger Saatzucht ist Pilzresistenz zwecks Ertragssicherung und nicht der Ertrag.
Der Ertrag läßt sich nur über Düngung und Bewässereung steigern. Bei der Düngung sind Grenzen gesetzt, weil überdüngte Pfalnzen wiederum zu höherer Anfälligkeit für Krankheiten neigen. Bewässerung zahlt sich ab Zuckerrübe aus, bei Getreide ist sie unwirtschaftlich. Und auf Dauer autark ist Europa bei Nahrungsmitteln damit ohnehin nicht.
Kunstdünger (mit gratis Luftstickstoff) ist reine Energie, also wird Energie über Pflanzen, Gärung, Destillation wieder in Energie umgewandelt.
Wozu?
Kali und Phosphor sind auch nicht gratis!
Der Ertrag läßt sich erheblich über Humusaufbau mittels Fruchtwechsel und Mischkultur steigern.
Vielfaltskulturen zur Gewinnung von Biomasse zur Vergasung benötigen wenig Düngung, steigern den Humus der Böden und bereiten diese qualitativ für die Folgekultur vor.
Biogas läßt sich als Treibstoff einsetzen.
Ölkulturen mit Getreide in Mischkultur gehalten (z.B. Leindotter) heben ebenfalls die Erträge und werten zugleich die Ökologie der landwirtschaftlichen Flächen auf.
Daß pflanzliche Treibstoffe nicht den gesamten Bedarf abdecken können ist klar, aber regional genutzt ist Konkurrenz zum Nahrungsanbau genauso vermeidbar wie ökologische Probleme.
weil sie sich daruf SPEZIALISIERT haben. Bauern die sowas machen haben GROßE Machinen auf noch größeren Feldern. Die Machinen sind aber nur für die Ernte einer einzigen Kultur(z.b. Mais) vorgesehen und müssen erst mal abgeschrieben werden. Die Transport und Weiterverabeitungsinfrastruktur, alles ist auf das eine Produkt(Mais oder Weizen oder 1-2 Ölsaaten optimiert. Ölsaaten für 'Bio'-Diesel und Stärkepflanzen für Ethanol abwechselnd anzubauen macht vermutlich noch weniger Sinn weil Sie dann zu zwei völlig unterschiedlichen Anlagen liefern müssen(Planung, Transportweg-Optimierung)...
Ja, ich kenne einen Biobauern der MEHR Soja von seinem Acker holt als manche konventionellen Bauern(Soja hat nicht den höchsten Ölertrag, da gehts um
Dazwischen baut er Kulturen an, die ihm auch Geld bringen, aber nicht unbedingt hohe Erträge an BIOMASSE bringen. Gewürzkräuter/körner z.b. oder Dinkel (statt einem Hochleistungsweizen der 10-11Tonnen bringt, ist Dinkel eine viel weniger hochgezüchtete Getreidesorte die vielleicht 4-6T erreichen kann).
Extensive Landwirtschaft, also eine die (fast) keinen Dünger braucht ist sicher möglich, aber man muss sich dann auf Qualität konzentrieren, -Maximalerträge an Biomasse, noch dazu mit minimierten Lohn und Maschinenkosten werden da kaum möglich sein. (Wir sollten das Körndl sowieso eher essen und nicht verbrennen oder zu Gas verfaulen!)
>Der Ertrag läßt sich erheblich über Humusaufbau#
>mittels Fruchtwechsel und Mischkultur steigern
Bevor wir Kunstdünger entwickelten waren *alle* Äcker so bewirtschaftet, trotzdem lagen die Erträge ganz erheblich unter dem, was heutzutage die Norm ist.
Könnte es nicht doch sein, das Humus, Fruchtwechsel & Co eine weit geringere Rolle für den Ertrag speilen als moderne Hochleistungssorten, Dünger und Pestizide?
>Ölkulturen mit Getreide in Mischkultur gehalten
Bringen deutlich niedrigere Erträge als eine Monokultur jeder Sorte auf gleicher Fläche
Glauben sie nicht das sich die Landwirtschaft was dabei gedacht hat, als sie von Mischkultur auf Monokultur umgestellt hat? (in der Jungsteinzeit!)
Theoretisch habens natürlich recht, aber z.B. Untersaat in Mais is etwas kompliziert, da man mit den bestehenden Maschinen nicht/nur erschwert arbeiten kann. Es gibt zwar Förderung dafür, trotzdem kenn ich noch keinen, der es macht.
Humus wird ohnehin gebildet, der Abtrag durch Winterbegrünung vermindert. Mehr is wirtschaftlich nicht drinnen. Ich persönlich machs sogar so, -ich hab nur Wein -daß ich nichteinmall zwischen den Stöcken das Gras beseitige. Da latsche ich stundenlang hinter dem Balkenmäher drein und Roundup und die Motorsense machen den schmalen Zwischenstockbereich. Nur damits einigermaßen ganzjährig grün ist. Dünger ist aus o.a. Gründen auf 30kg N/ha reduziert. Hab ich so gelernt.
Quelle: Landwirtschaftschule, brav aufgepaßt. Das genügt. Außerdem lernt man dort was über "Grenznutzen". Das heißt, daß irgendwann die Steigerung der Düngermenge mehr kostet als sie an Ertrag bringt. Da kanns dann passieren, daß Nichtdüngen und folglich wenig Ertrag trotzdem finanziell besser ist.
da bleibt aus jetziger Sicht eigentlich nur ein Elektromotor.
Auch wenn derzeit der Strom der Fahrzeuge nach wie vor auch von kalorischen oder Atomkraftwerken kommt, so bietet diese Variante als einzige das Potential das Problem der Energiegewinnung zur Fortbewegung zentral zu lösen.
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