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Wien - Nach dem Fund eines ermordeten Wiener Gebrauchtwagenhändlers am Wienerwaldsee hat die Polizei nun einen Verdächtigen festgenommen. Das bestätigte die Wiener Polizei am späten Donnerstagnachmittag gegenüber mehreren Medien. "Er wird derzeit noch von Beamten des Landeskriminalamtes verhört", sagte Polizeisprecherin Adina Mircioane. Weitere Details zum Festgenommenen sowie sein Verhältnis zum Getöteten waren vorerst nicht bekannt.
Der Tote war am Samstagnachmittag beim Wienerwaldsee bei Tullnerbach (Wien-Umgebung) gefunden worden. Die Obduktion der stark verwesten Leichenteile ergab, dass der erschlagen und die sterblichen Überreste in zwei Teile zertrennt worden waren. Nachdem klar geworden war, dass es sich um den seit 2. Juli abgängigen Mann handelte, gingen die Ermittlungen schnell in Richtung Entführung. Der 55-Jährige wurde zuletzt an jenem Tag lebend gesehen.
Einmaliger Kontakt
Der Sohn sagte aus, am Mittwoch von einem Unbekannten angerufen worden zu sein. Der Mann am anderen Ende der Leitung behauptete, den 55-Jährigen in seiner Gewalt zu haben. Er forderte 50.000 Euro für die Freilassung. Es kam aber zu keinem weiteren Kontakt mit dem Entführer.
Bereits am Mittwoch hat die Polizei die kriminaltechnische Untersuchung des am Montagabend in der Kefergasse in Penzing gefundenen Wagens des Opfers abgeschlossen. Mit Ergebnissen konnten die Ermittler bisher noch nicht dienen. Die Auswertung der im Auto gefundenen Spuren dauere noch an, hieß es am Donnerstag. (APA, 12.7.2012)
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Nachde heutzitage jeder weiß, dass Handydaten aufgezeichnet werden, wird wohl wieder vermehrt von öffentlichen Telefonen angerufen werden, oder es werden für solche Fälle jungfräuliche SIM-Karten verwendet, die man zuvor in einem kleinen Supermarkt ohne Kameraüberwachung erstanden hat. Seit dem Slaiera-Dieb sind die Leute via Medien doch sehr gut informiert worden.
Wenn der "Entführer" von einem registrierten oder bereits vorher verwendeten Telefon aus angerufen hat (was ich vermute) ist es nicht wirklich schwierig für unsere Polizei. Ist heutzutage nicht so einfach anonym zu bleiben bei einem Telefonat.
Im Prinzip reicht, daß Sie mit mit einem unregistrierten Handy a) irgendwo eingebucht sind b) jemanden anrufen und c) dieses selbe Handy auch nur ein einziges Mal verwendet haben um irgendeine andere Person anzurufen, die Sie kennen. Dann klopft die Kripo bei dieser Dritten Person an und fragt nach, wem die Nummer gehört. Ist ganz easy.
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