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Bleiburg - Eine Kärntner Version des Merz-Qualtinger-Klassikers, "Der Herr Karl", wird Anfang August bei den Bleiburger Theatertagen uraufgeführt. Die Theatertage, die von der Südkärntner Kulturinitiative Bleiburg (KIB) veranstaltet werden, finden in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Weitere Produktionen sind "Geschlossene Gesellschaft" von Jean-Paul Sartre sowie eine Lesung des Kärntner Autors Hugo Ramnek.
"Wie könnte der Herr Karl auf kärntnerisch klingen?", auf dieser Basis wurde die Idee geboren, Dabei werde aber nicht der Versuch unternommen, Helmut Qualtinger zu kopieren, sondern eine eigenständige Form und Sprache zu finden, die dem Opportunismus nachspüre, meinte Arthur Ottowitz von der Kulturinitiative am Donnerstag bei der Präsentation der Theatertage. Dieser Opportunismus werde gerne dem "Wienerischen" zugeschrieben, man finde ihn aber auch im heimischen Alltag. Gespielt wird die Figur vom Schauspieler Hermann Enzi, als Spielort dient die ehemalige Greißlerei Mory in der Postgasse. Premiere ist am 4. August um 20.00 Uhr.
Tags davor wird "Huis clos", der Klassiker von Jean-Paul Sartre, unter dem Titel "Geschlossene Gesellschaft" auf die Bühne gebracht. Als Spielort wurde das Sudhaus der ehemaligen Brauerei Sorgendorf in Bleiburg gewählt, das bereits im vergangenen Jahr bespielt worden war. Die Lesung von Hugo Ramnek, der vor kurzem beim Bachmann-Wettbewerb gelesen hat, findet am 1. August im Werner-Berg-Museum statt. (APA, 12.7.2012)
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