Die Wachauer Marille ist reif

  • Die "echten" Wachauer Marillen werden entlang der Bundesstraßen am Nord- und Südufer der Donau verkauft.
    foto: apa/niederoesterreich werbung

    Die "echten" Wachauer Marillen werden entlang der Bundesstraßen am Nord- und Südufer der Donau verkauft.

Dass die Ernte geringer ausgefallen ist als in den vergangenen Jahren, tut dem Marillenfest keinen Abbruch

Krems - Die Ernte der Wachauer Marille hat in geschützten Lagen im Raum Krems bereits begonnen und wird noch etwa zwei Wochen dauern.

Auch wenn die Erträge laut einer Aussendung der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH deutlich kleiner ausfallen werden als in den vergangenen Jahren, so werden die Feste dennoch groß wie eh und je gefeiert.

Los geht es am Freitag mit dem Marillenfest "Alles Marille" in Krems. Zwei Tage lang können sich Gäste in der Altstadt durch sämtliche Marillen-Kreationen kosten. Schau-Marmeladeeinkochen und -Schnapsbrennen stehen am Programm, Höhepunkte am Samstag sind um 17.30 Uhr der Anschnitt eines 30 Meter langen Marillenkuchens und eine "ritterliche" Nachtwanderung.

Weiter geht der Festreigen mit dem Spitzer Marillenkirtag vom 20. bis 22. Juli. Wie jedes Jahr werden "König Marillus" und "Prinzessin Aprikosia" Hof halten und den Festumzug anführen. Legendär ist auch der "Marillenknödelautomat".

Die "echten" Wachauer Marillen werden entlang der Bundesstraßen am Nord- und Südufer der Donau verkauft. Das EU-geschützte Obst der heimischen Marillenbauern ist auf Hinweisfahnen und den Sonnenschirmen der Stände mit einem Pflückkorb-Symbol gekennzeichnet. (APA, 12.7.2012)

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