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Die Kuh ist ein privates Tier: Aufdringliches Verhalten heißen sie gar nicht gut.
Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde zu treffen oder am Wegesrand über einen Zaun zu beobachten, gehört zum Wandern in Österreich dazu. Doch jedes Jahr kommt es zu Zwischenfällen. Damit die Menschen gut auf die Begegnung mit Weidetieren vorbereitet sind, hat der Verein "Tierschutz macht Schule" nun eine Broschüre zusammen gestellt. Darin erklären Experten unter anderem, wie das Drohverhalten von Rindern aussieht und was im Notfall zu tun ist. Sie kann gratis auf der Homepage bestellt werden.
Abstand ist Anstand
Punkt eins der "Herden-Knigge": Halten die Menschen Abstand, fühlen sich die Tiere sicherer. Auch wenn man einen großen Bogen um Weidetiere ohne Umzäunung macht, sollte man sie immer im Auge behalten. Das gilt besonders, wenn man mit einem Hund unterwegs ist, der zudem angeleint sein sollte. Auch wenn der Hund gut erzogen ist und nicht bellt, kann er für Kuh und Co. eine Provokation darstellen.
Rinder verbringen viel Zeit mit Wiederkäuen, für das sie sich meistens hinlegen. Diese Situation sollte ein Wanderer auch nicht für einen schnellen Schnappschuss nutzen, da sich die Tiere erschrecken könnten.
Herden-Verstand beweisen
Weitere wichtige Verhaltensregeln: Nicht direkt durch eine Herde gehen, nicht lärmen oder schreien und nicht zwischen Jung- und Muttertier stehen. Weiters sollte auf Füttern und Streicheln verzichtet werden. Durch diese falsch verstandene Tierliebe könnten die Tiere ein aufdringliches Verhalten gegenüber Menschen entwickeln und aus Sicherheitsgründen nicht mehr frei gehalten werden. Außerdem kommt es durch Füttern zu Rangeleien zwischen ranghöheren und rangniedrigeren Tieren.
Drohendes Rind
Ein drohendes Rind ist einfach zu erkennen: Es fixiert die Gefahrenquelle, schnaubt, senkt den Kopf nach unten oder präsentiert die Hörner. Hektische Bewegungen oder Weglaufen sind in diesem Fall gefährlich: Die Experten empfehlen das Heben eines Stocks - aber auf keinen Fall das Tier schlagen - oder lautes Zurufen.
Kommt ein Rind drohend mit gesenktem Kopf auf einen Menschen zu, wird empfohlen den Hund von der Leine zu lassen und sich rasch von ihm zu entfernen. Der Vierbeiner kann sich selbst schneller in Sicherheit bringen. Aus diesem Grund sollte das Haustier darauf trainiert werden, auf Kommando wegzulaufen. Das verhindert, dass es sich in Gefahrensituationen bei seinem Halter versteckt. (red, derStandard.at, 13.7.2012)
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01.) die kuh nicht verspotten, dumm herumhüpfen oder sonstiges...das merken die und werden in der tat etwas böse.
02.) mit dem tier nett reden und streicheln... sind in der regel zutraulich. ich habe und hatte immer ein paar scheiben älteres brot mit... das schmeckt ihnen und sie können nicht genug davon kriegen. auch äpfel essen sie oder einfach einen grasbüschel anbieten.
03.) bei kritischen situationen stecken heben und notfalls leicht berühren...in der regel wendet sich die kuh dann rasch ab.
ich habe auch schon jungtiere mit brotstückeln gefüttert. wenn man sich ordentlich verhält und die mutterkuh merkt das man was 'gutes' dabei hat lässt sich das kalb auch füttern und streicheln.
aber ich bin schon 2x attackiert worden.
Einmal war es relativ logisch, da ist der Wanderweg durch eine Weide mit einer Mutterkuh plus Kalb gegangen. Zuerst waren die beiden eh weit weg, nur dann kam das neugierige Kalb und die Mutter ist dann halt gleich auf uns los, obwohl wir eh soweit wie möglich weg waren.
Beim 2.x ging ein Weg durch eine Weide mit Jungstieren. Einer von denen duerfte keine Wanderer mögen und ist gleich auf mich los. Bin mit einen 25m Sprint und einem Sprung ueber den Zaun entkommen. Hinter dem Zaun waren Kuehe die sind dann gleich neugierig zu mir gerannt.
Seitdem hab ich immer eine leichte Rinderphobie, wenn ich durch Weiden gehe. :)
PS: gesenkte Hörner, die sie offenbar eh nimmer haben...? So oder so sind die Hufen weit gefährlicher, Kühe pflegen gemeinerweise gegen Feinde einfach kräftig auszuschlagen.
Fremde haben eben nichts auf einer umzäunten Weide verloren. Und auf der Alm - einfach vermeiden, die Viecher zu provozieren, indem man sich ihnen nähert (oder Hunde sie ankläffen lässt).
Schon mal gemeingefährliche halbwilde Pferde erlebt? Die ausschlagen UND beißen?
Es stört mich KOLOSSAL, dass man den Rindern die Hörner absägt. WOZU???? Ich bin noch in einer Welt aufgewachsen, als jedes Rind seine Hörner hatte, die auch wichtig sind innerhalb der Herde als Merkmal. Seit 3000 Jahre züchten die Bauern bei uns in Europa Rinder und haben alle die Rindvieher überlebt, trotz Hörner. Bei uns sind sie ohnehin alle zahm und keine Kampfstiere! Auf der ganzen Welt leben Rinder mit Hörner, nur bei uns wollen diese Bauern für ihre Stall-Kz 's die Amputation.
Grauslich und unnötig!
letztlich mal bei SERVUS TV gesehen: kamerateam hat in der schweiz eine tierärztin begleitet. die gute fährt auf einen almhof wo der bauer seinen stall zum laufstall umbaut. er fordert die enthornung der tiere.
die hat tatsächlich die hörner einfach abgesägt und danach die blutung gestillt mittels eines geräts..optisch sah das scheusslich aus. das horn ist innen hohl, man konnte dann quasi der kuh direkt ins hirn blicken von beiden seiten.nach einen halben jahr sollten die löcher zugewachsen sein.
für jemanden der in einer situation aufgewachsen ist in der rinder und anderes getier alltäglich waren, entlockt dies alles nur ein grosses schmunzeln
mit hundetier kanns auf der mutterkuhweide schon eine überraschung geben, ansonsten sind die viecher aber etwas vom harmlosesten was es gibt ... halt neugierig und machmal ungestüm, eine handbewegung, eine kleine ansprache und schon sind sie aus dem weg, wenn nicht dann halt klaps & sanft weggeschoben ... über den haufen gerannt wurde ich auch noch nie, wobei rinderherde im schweinsgalopp hangabwärts ... respekt!
ps: teppert wie ich bin zäunte ich letzthin auf der alp das auto nicht ab, weil vieh eh weit weg ... die habens von unten bis oben & hinten bis vorn abgeschleckt & eingeschlazt ;
Bäuerin von Kuh überrannt und schwer verletzt:
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/... 8/index.do
Landwirtin und beiden Kinder attackiert
http://ktnv1.orf.at/stories/465614:
Bäuerin von Kuh schwer verletzt
http://www.krone.at/Baeuerin_... tory-19662
Es gibt echt selten bei uns aggressivere Kühe, normalerweise sind alle unsere Rassen bei uns zahm gezüchtet und zahm gehalten. Aber man kann Kühe durch gemeine brutale Haltung auch wütend machen, und die merken sich das. Oder aber sie erschrecken und machen unabsichtlich eine blöde Bewegung, die den Menschen verletzt.
Kühe sind eben auch Individuen, genauso wie Hunde, Katzen oder Pferde, die einen sind eben besser drauf als die anderen.
ja eh, aber im wesentlichen ned beim wandernden zusammentreffen auf der weide, wenn a bissl respekt, ruhe & verstand ...
beispiel: anruf vom nachbarn... problem... junges kalb auf der weide ist in graben gefallen, kommt nimmer raus ... bitte helfen, mutterkuh bereits in panik ... da wird einem klar wie schnell man rennen kann & heilfroh kurz vor den hörnern grad noch über den zaun zu hechten ...
oder: alpabtrieb, scheideplatz, 250 überwuzelte rinder... 9 von 10 schaffens mit etwas geduld das vieh in den anhänger zu bringen, einer flippt voll aus, meint er muss sie mit gewalt hineindreschen... drängt in den hänger nach ...es rumpelt... und wurde aus diesem in hohem bogen rausgetreten wie noch nie gesehen ... selber schuld, glw. unverletzt
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