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vergrößern 500x378Anschober (li.) und Pühringer (verwundert).
"Bei mir haben sich heute schon mehrere ÖVP-Funktionäre entschuldigt. Die waren selbst verwundert und haben gemeint, das sei definitiv nicht ihre Linie": So reagiert der oberösterreichische Grünen-Chef Rudi Anschober im Interview mit der "Presse" auf die Fibel der ÖVP-Bundespartei, die gegen Rot-Grün wettert.
Anschober würde im Bund lieber mit der SPÖ koalieren, schließt jedoch auch eine Zusammenarbeit mit der ÖVP nicht aus. Sowohl SPÖ als auch ÖVP müssten sich jedoch bewegen. Zur Fibel meint der Grünen-Chef: "Das ist FPÖ-Niveau - Herr Rauch (ÖVP-Generalsekretär, Anm.) verbreitet genau die politische Kultur, die die Menschen satthaben."
Pühringer: "Gemeinsame Kultur"
Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) hat auf die ÖVP-Fibel zurückhaltend reagiert. Im Interview mit dem ORF Oberösterreich meint er, dass man mit der schwarz-grünen Koalition im Land keine derartigen Erfahrungen gemacht habe. Man habe jedoch ein "offensichtlich" anderes Verhältnis als auf Wiener Ebene: "Die Frau Glawischnig sagt es ja jedem, der es hören will, dass ihr Lieblingspartner die Sozialdemokraten sind und dass sie mit der ÖVP auf Bundesebene Probleme hat. Da darf man sich dann nicht wundern, wenn man nicht der bevorzugte Partner ist", so der Landeschef.
Über die Situation in seinem Bundesland meint Pühringer: "Ich habe in Oberösterreich eine korrekte Koalition mit den Grünen. Wir sind in vielen Fragen grundlegend verschiedene Parteien, aber wir haben zu einer gemeinsamen Kultur gefunden, wie wir auch Meinungsverschiedenheiten austragen."
Auf die Frage, ob er mit der Diktion und der Kultur in der Fibel von ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch einverstanden sei, sagt Pühringer: "Ich bin für ein Abrüsten der Worte und nicht für ein Aufrüsten." (red, derStandard.at, 12.7.2012)
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... Poster sehen in ihrer Kleingeistigkeit zu diesem Thema nur eine Gelegenheit, auf die Schwarzen hinzuhauen. Weit gefehlt!
Was die ÖVP mit dieser Aktion will, ist die Grünen aus der Reserve zu locken.
Sie möchte herausfinden, wo diese sich in Zukunft hinbewegen. Van der Bellen ging vor Kurzem in Rente und der war bislang der Garant dafür, dass die Grünen sich niemals mit der SPÖ eingelassen hätten.
Das könnte sich jetzt geändert haben und daher beginnt die ÖVP ihre Optionen für die Wahl 2013 abzuwägen. Fielen die Grünen nämlich von vornherein als möglicher Koalitionspartner weg, dann müsste sie beizeiten ihre Gemeinsamkeiten mit den erfolgversprechenden Piraten suchen.
Denkt mal nach, meine lieben roten Freunde! Dämmerts?
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"dann müsste sie beizeiten ihre Gemeinsamkeiten mit den erfolgversprechenden Piraten suchen."
*lol* ironie? ;-)
die övp mit den piraten, die gerade mal auf ein paar prozent kommen? sehr lustiger kommentar...
und zu van der bellen: der ist nicht in rente, sondern in den wiener gemeinderat gewechselt. auch war er nie ein garant gegen rot-grün.
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... und amüsieren's Ihnen besser jetzt noch.
Es ist nämlich gut möglich, dass es nach der Wahl 2013 weitaus weniger für Sie zum Lachen geben wird. Zumindest dann, wenn Sie von einem rotgrünen Paradies träumen...
Hinter dieser Illusion steht in Wirklichkeit eh nur der kleingeistige latente Wunsch, endlich einmal über die ÖVP triumphieren zu können.
Die Piraten werden den bei weitem größten Anteil der Protestwähler hinter sich vereinigen! Das bedeutet, dass Strache sehr, sehr viel verlieren wird und die Grünen ziemlich viel.
Piraten sind nämlich auch für jene wählbar, die sich bislang aus Gewissensgründen zurückgehalten haben, weil sie nicht wegen einer Proteststimme auch noch die FPÖ unterstützen wollten.
Warten wir's also ab!
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... weil im Gegensatz zu den 1950ern und 60ern die Leute sich dank elektronischer Medien und höherer Mobilität selbst ihr Bild machen können.
Im letzten Dorf im hintersten Tal kommen die VP-Bauern ins Schwitzen, weil sie in jeder Sekunde damit rechnen müssen, dass sie jemand mit der Wahrheit konfrontiert.
Sorry, aber Herr (Mag.? Dr.?) Rauch ist zu spät geboren, mit Geburtsjahrgang 1920 hätte alles gepasst (am besten in Kärnten).
ich frage mich wie man in der övp den intellekt der eigenen funktionäre einschätzt. man kommt als aussenstehender nicht umhin die adressaten dieses pamphlets für hinterwäldler zu halten.
mir tun die armen leute fast leid. auf basis dieser schrift dem wähler gegenüber argumentieren zu müssen gönne ich meinem schlimmsten feind nicht.
Ich war erst am Montag bei einer ÖVP-Nachbetrachtung von Rio20+. Da waren lauter Leute aus schwarzen Organisationen wie der Politischen Akademie, Ökosozialem Forum usw.
Da wurde offen über eine nachhaltige Zukunft, ein Ende des Wachstums und das BIP als nicht mehr zeitgemäße Kennzahl gesprochen. Vom am Podium sitzenden Staatsekretär Waldner abwärts von allen im Saal unwidersprochen. Das war common sense.
Und am übernächsten Tag steht wird die anti-rot-grün Fibel vom Rauch bekannt. Da fragt man sich echt, wieso die vernünftigen und progressiven Zirkel in der ÖVP sowas von gar nichts zu sagen haben, aber der Herr Rauch sprechen darf.
die von ihnen genannten Zirkeln hatten unter schüssels schwarz/blau/bunt aber auch nicht viel zu sagen.
traurig, dass sich offensichtlich nach schüssel so wenig verändert hat in der övp.
die övp-fibel gegen rot-grün ist absolut peinlich und hat im 21. jh. nix zu suchen.
das övp-wählen bleibt weiterhin eine "mission impossible"
Das stimmt. Bemerkenswert dabei: In Jus hat er sich noch unter einer Schwarz-Roten Regierung versucht. Mit Schwarz-Blau kam dann der Schwenk in die PoWi und der souveräne Abschluss desselben Studiums. Ich bin mir *sicher*, dass man das Vertrödeln der Jus-Karriere dem damaligen roten Regierungspartner (irgendwie) anlasten kann.
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