Rajoy verordnet massives Sparprogramm

12. Juli 2012, 11:31

Steuererhöhungen und Kürzungen sollen in den nächsten zweieinhalb Jahren dem Staat 65 Milliarden Euro einbringen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Austerity

Na já, in den baltischen Staaten funktionierts. In Schweden seinerzeit hat es auch funktioniert.

Aepfel mit Birnen

Einwohner:
Schweden 9,5 Mio
Estland: 1,3 Mio
Spanien: 47 Mio

Kleine Staaten tun sich leichter die Austeriatesmassnahmen und den einhergehenden Einbruch der Nachfrage am Binnenmarkt mittels Export abzufedern.
http://wko.at/statistik... quoten.pdf Seite 2

Und bevor's ma mit China oder Deutschland daherkommen...es koennen nicht alle exportieren.

entweder lernressistent oder mit Absicht...,

denn dieses seit Jahren erprobte unerfolgreiche Konbzept, welches die Staaten immer noch mehr in den Abgrund treibt, und die Bürger vor sich her, hat doch bis jetzt eben nichts gebracht, außer: noch mehr Arbeitslose, noch mehr Firmenpleiten, noch mehr Schulden, noch weniger Steuereinnahmen, noch mehr Armut.

Wie immer besser erkannt, aber immer noch nicht gemacht wird. müsste statt in Banken in Alternativen und in Arbeitsplätze investiert werden, dann hätten die Staaten eine gewissen Chance aus der Misere zu kommen, aber bei dieser Taktik zementiert man den Untergang quasi in Stein.
Schön blöd. Arme Spanier, die werden noch niedergeknüppelt, wenn sie nicht auf der Straße enden wollen
Weil die Bank zählt, der Mensch ist zu unwichtig geworden

der bankrott wurde einfach viel zu lange verschleppt

und gespart wird noch immer zumeist nicht dort wo gespart werden müßte. nämlich beim aufgeblähten staat in allen seinen formen. griechenland hat noch keinen beamten gekündigt, sondern sogar weitere 1000 beamten eingestellt. ein lehrer- und beamtenstaat muß einfach scheitern.

Ich frage mich,

was denn die vielen entlassenen Beamten machen sollen, wenn es in der Privatwirtschaft keine Jobs gibt:
Einsparungen hören sich immer sehr toll an, aber wenn an Arbeitskräften eingespart wird, dann hat man mehr Arbeitslose. Dies kann man vielleicht riskieren, wenn am freien Arbeitsmarkt händeringend Tausende gesucht werden, aber in der Lage?

Es hilft nichts: es muss massiv in Arbeitsplätze investiert werden außerhalb des Tourismus und in die Natur, nicht in die Banken. Die Privaten machens aber nicht, und die Rettungspackete retten nur die Banken und treiben alle EU-Staaten ins Eck, die nun auf alle dieses Bankschulden sitzen: auf was hinauf eigentlich?

es kann nicht die aufgabe der allgemeinheit(der es auch nicht gerade rosig geht) sein, über steuern sinnlose beamtenposten zu schaffen, die dann auch noch nichts besseres zu tun haben, als regularien zu entwerfen. feuern sie beamte können sie steuern senken und es wird wir wieder gearbeitet. in estland funktionierts. ich bin nicht gegen big government, aber das maß machts.

jaja so einfach ist das

und wovon soll ein lehrer- und beamtenstaat leben?

exportiert er etwa bürokraten "dienstleistungen"?

Komisch dass fast alle wohlhabenden und entwickelten Länder viele eine sehr ausgeprägte Bürokratie besitzen, z.B. Österreich. Entscheidend ist nicht wie viele Bürokraten es gibt sondern wie effizient sie arbeiten. In Gr anscheinend extrem ineffizient.

es kann aber nicht jeder 4. bei staat arbeiten. egal wie effizient. effizient heißt ja nur, dass er regeln umsetzt. dann gibt es eben zuviele regeln. und österreich hat mit sicherheit prozentual weniger leistungsempfänger und beamte als griechenland.

die entwickelten länder sind nur reich an schulden.

jeder staatsapparat hat die tendenz wie ein krebsgeschwür zu wachsen

und, wenn das geschwür zu groß wird, stirbt der staat. auch österreich ist in wirklichkeit pleite. es ist nur noch nicht offiziell verkündet worden. auch bei uns die bürokratie gewachsen und gewachsen und gewachsen ... und wird erst nach dem staatsbankrott wieder auf ein vernünftiges maß zurückgestutzt werden. wir brauchen keinen staat, der uns auf schritt und tritt nachschnüffelt und sich um dinge kümmert, die ihn nichts angehen. allein der staat ist trotz edv munter weitergewachsen, weil die bürokratie unfähig.

"österreich ist bankrott". sie könnten ein gutes sümmchen machen, wenns den beweis einer ratingagentur vorlegen, damit die das in ihre investitionsprognosen einmalen können. die zinsen für anleihen Ös sinken nämlich.
hier zahlen zum krebsgeschwür beamtentum in Ö:
http://www.news.at/articles/... aatsdiener

wie es um österreichs finanzen wirklich aussieht

http://derstandard.at/plink/134... 6/26963457

das gehört zur üblichen propaganda

es gibt viele, die am staat hängen, keine beamten im üblichen sinne sind, sicher aber in der realität kaum von beamten unterscheiden wie zb. die lehrer, öbb-ler, gemeinde angestellte, ....
man braucht nur einmal genau verfolgen welche gruppen überhaupt streiken. wenn man genau hinsieht, wird man feststellen, daß fast nur beamte und diese pseudo beamten streiken.

ich vertraue meinen "ne*s.at"! ;) sie haben eine außenseitermeinung. aber auch die haben ihr berechtigung. seins trotzdem nicht bös, wenn nicht jeder eine schuldenquote von 60% für entwickelte industrienationen als abnormal ansieht. (ich weiß wir überschreiten das, was ich auch als gefährlich ansehe, aber warten wir ab, was nach der krise gemacht wird). japan, die usa,europa werden sich nicht in 10 jahre in luft auflösen.

die usa hat sich auch 1929 nicht in luft aufgelöst,

aber ungemütlich war es damals allemal. die schuldenquote vom ominösen bip ist doch der größte schmäh. das bip wird nach allen regeln der kunst maipuliert und außerdem sind letzen endes nur die verhältnisse von einnahmen, ausgaben und schulden wesentlich. ganz selbstverständlich werden jedes jahr 3% und momentan sogar teilweise wesentlich mehr % neue schulden aufgenommen. damit wächst der schuldenberg immer schneller. exponentielle vorgänge laufen in der endphase sehr viel schneller ab als die meisten menschen erwarten.

D.h. prognostiziert 26 Mrd p.a.

wieviel davon tatsächlich überbleibt wir sich weisen und bei dem dzt. Zinsniveau der Staatsanleihen reicht dies nicht einmal um die Zinsen abzudecken...

Sparen ist das Beste, was man in einer Bilanz-Rezession machen kann

Wenn man das Ziel hat, die Wirtschaft mal so richtig gegen die Wand zu fahren.

weiter schulden machen, ist aber auch keine lösung

vorallem dann, wenn man keine billigen kredite mehr bekommt. und die unnötige und aufgeblähte bürokratie wird nirgends abgebaut.

Das Problem ist doch das von den EU hilfszahlungen nichts bei der bevölkerung ankommt

Der Durchschnittspedro wird also das Gefühle haben dass er für alles bezahlen und büssen soll, aber keine Gegenleistung erhält. Dann kommt irgend ein findiger Estrache drauf dass man diese Stimmung ausnutzen könnte...Wann nimmt die EU endlich Geld in die Hand und kurbelt die Wirtschaft an??? Jeder Tag der vergeht macht das unausweichliche noch teurer. Hättten die Amis nach dem WK2 so rumgejammert würde D heute noch in Trümmern liegen. Unseren Wohlstand können wir nicht zum Nulltarif verteidigen!!!

und während die amis mit dem marshallplan(der übrigens zur hälfte nur die überporduktion der usa(was deren verdienst aber nicht schmälern soll) enthielt) neu wachsende volkswirtschaften kick-startete, ist südeuropa zwar nicht in trümmern, aber alles geld versickert in korrupten beamtenlöchern, die erst abgebaut werden müssen. wer in italien ein unternehmen gründen will hat tausende regulierungen zu erfüllen und muss sich eine riesen rechtsabteilung halten weils auf der anderen seite subventionen gibt, die an zig einen formularmarathon erfordern. das wird so nix mehr mit dem südeurop. wirtschaftswunder.

dafür ist das ged ja auch nicht gedacht. wäre ja noch schöner. das geld wurde doch schon ausgegeben von den spaniern und jetzt haperts bei der rückzahlung. wir geben ja keine entwicklungshilfe sonder helfen bei der rückzahlung.

Übrigens: Von den kolportierten 65 Mrd. entfallen läppische 600 Mio. direkt auf die Zentralregierung. Zigmilliardenteure Monsterprojekte wie die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Madrid ins dünn besiedelte Galicien dürfen somit weiter sinnlos an der hoffnungslos maroden Staatskasse zehren.

Ich hab da ein Déjà-vu:

http://www.annotazioni.de/post/115
Man beachte die Prognosen und den tatsächlichen Einbruch der Steuereinnahmen. Gleiches Spiel nun in Spanien. Warum kann man die Angebots-IRREN nicht einfach zwangspsychiatrieren. Würde der Eurozone mehr helfen als die schwachsinnige Austeritätspolitik.

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