Nexus 7 kostet 160 Dollar in der Produktion

12. Juli 2012, 09:16

Das Tablet kommt in zwei Varianten, wovon nur eine guten Gewinn bringt

Das Nexus 7 von Google kostet den Endverbraucher in der 8-Gigabyte-Variante 199 US-Dollar. Das Marktforschungsunternehmen IHS iSuppli hat AllThingsD zufolge untersucht, was das Tablet in seiner Produktion kostet. Dazu hat das Unternehmen das Nexus 7 komplett auseinandergenommen und die einzelnen Teile in ihrem Wert geschätzt.

Kleinere Version nicht gewinnbringend

Herausgekommen ist, dass das Gerät in seiner Herstellung 151,75 Dollar kostet. Zieht man das von den 199 Dollar ab, bleibt nicht sehr viel über. Und wenn man die Händler, Transportwege und die Verpackung davon bezahlen muss, wird es mit dem Gewinn für Google knapp.

16-GB-Modell sorgt für Gewinn

Das 16-Gigabyte-Modell kostet nur einige Dollar mehr, nämlich 159,25 US-Dollar. Verkauft wird es für 249 US-Dollar, was eine größere Gewinnspanne für Google sein wird. Google wird das Geld also hauptsächlich durch das Modell mit mehr Speicherplatz verdienen. Erste Einschätzungen haben das Nexus 7 rund 30 Dollar teurer in seiner Produktion geschätzt. Diese Schätzung wurde allerdings durchgeführt, bevor man ein Gerät zerlegt hatte.

Ähnlichkeiten mit Kindle Fire

Betont wird in den Medien immer wieder die Ähnlichkeit zum Kindle Fire von Amazon, das jedoch einen schlechteren Prozessor hat. Das Nexus 7 hat einen Nvidia-Tegra-3-Prozessor, der vierkernig ist. Das Kindle Fire kommt mit zwei Kernen aus. Auch das Display hat eine bessere Auflösung, nämlich 1.280 x 800 Pixel, wohingegen das Kindle Fire eine Auflösung 1.024 x 600 Pixel hat. Ein integrierter NFC-Chip und eine Kamera machen das Nexus 7 auch in seiner Produktion etwas teurer, nämlich um etwa 18 US-Dollar. (iw, derStandard.at, 12.7.2012)

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Wie man aus dem Artikel schliessen kann, hat die Entwicklung offensichtlich nichts gekostet.

Ohne NFC gehts nicht

Interessant ist, dass alle neuen Smarties NFC haben müssen, aber was kann man damit wirklich machen?

So als würde man einen BMW zerlegen und auf die Produktionskosten schliessen?

Was man so hört verdient Google auch mit Android längst nicht so viel wie man meinen könnte…

Schon gar nicht im Vergleich zu Apple.

Worauf ich hinauswollte – um den rotstrichlern vorzubeugen – das Google – so wie auch z.B. Amazon – kein Problem damit hat fürs erste aus der Tasche zu wirtschaften…

Sie haben nicht nur kein Problem, sie haben keine andere Wahl!!

was die da fuer kosten verbreiten ist totaler unsinn

jeder in der branche weiss das die produktionskosten zum wesentlichen teil von den stueckzahlen abhaengen. wenn die sagen das dies ding in der herstellung etwa $ 150,- kostet dann ist das richtig wenn man etwa 100 stueck herstellt. wenn man 1000 herstellt sind die kosten per stueck etwa 130,- und wenn man ein paar millionen herstellt (was hier relevant ist) kostet diese ding per stueck hoechstens etwa gut gerechnet $ 50,- alles andere sind MickyMaus berechnungen, der dagobert duck hats ja auch nicht hinbekommen.

teenieshit

Entwicklungskosten + Einführungskosten + Stückkosten = Herrstellungskosten / Produktionsstückzahl

und wo ist die Aufregung?

Troll

und ja nicht füttern!

...ja und nein

auch bei einer Herstellung in dieser Menge sind 66% etwas hoch angesetzt, aber vom Ansatz ja..

..und wenn man unendlich viel davon produziert, werfen einem Liferanten und Arbeiter auch noch Geld nach, damit sie dran beteiligt sein dürfen. ;)

Produktionskosten sind ein sehr vager Begriff

Meinen die die reinen Material und Fertigungskosten oder berücksichtigen sie auch die anteiligen Entwicklungs-. Werkzeug -, und overheadkosten?

Anteilige Kosten sind allein durch Zerlegen eines Gerätes schwer abzuschätzen, und sind wie bereits erwähnt sehr stark von der Stückzahl abhängig.

Ich bezweifle die hier beschriebene geringe Marge ernsthaft, Selbst wenn man eine direkte Selbstvermarktung des Produzenten über das Internet annimmt und keine Spanne für einen Zwischenhandel vorsieht, kann sich das auf Dauer nicht funktionieren.
Vom ständigen Draufzahlen kann man nicht überleben.

das ist finit

und nicht infinit, sind sie eigentlich mal zur schule gegangen ?

Ich muss zu meiner Schande gestehen, es hat bei mir nur zum technischen Physiker gereicht...

...und erschreckenderweise weiß ich trotzdem - im Gegensatz zu Ihnen - was Humor ist. :)

hätten sie...

nur angemerkt, dass solche berechnungen natürlich mit grossen unsicherheiten verbunden sind und bestenfalls als grobe richtwerte heran gezogen werden können, hätten sie ein grünes bekommen. hätten sie auf den Skaleneffekt hingewiesen auch noch. aber ihre hausnummern haben alles kaputt gemacht.

Dafür gibt es von mir ein klares Grün, Herr Ferse :-)

ich bin fuer fakten

und nicht fuer politiker bla bla, kapiert ?

Es ist weniger...

der Inhalt ihrer Beiträge sondern ihre Art die mich aufregt...ich glaub Sie sind der unsympathischste Poster seit Jahren... Tut mir leid.

$ 150 - $130 und $50

sind bla, bla.
für den gegenbeweiß bin ich gerne offen.
legen sie uns bitte ihre kalkulationsgrundlagen vor.

Als wenn der Unterschied zwischen 100 und 1000 produzierten Stück 20 USD ausmachen würde. Nehmens das mal tausend und es wird ein Schuh draus.

lesen sie doch einfach das posting

dort steht es, wenn sie's nicht glauben ist das IHR problem, sie koennen mir durchaus ihre kalkulation vorlegen wenn diese meiner wiederspricht, kapito?

Ich amüsiere mich immer wieder über Leute, die meinen, Alles immer besser zu wissen.

haben sie schon mal so etwas kalkuliert ?

> nein ! ich schon, sehen sie wo der Unterschied ist?

Ich hab das im Rechnungswesen Unterricht auch schon mal ausgerechnet

Die Werte wird man aber wohl eher nicht 1:1 auf die reale Welt umlegen können

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