Picabia und Kulinarik in Krems

13. Juli 2012, 17:28
  • In der Kunsthalle Krems wird vom 15. Juli bis 4. November eine Retrospektive von Francis Picabia gezeigt.
    foto: der standard

    In der Kunsthalle Krems wird vom 15. Juli bis 4. November eine Retrospektive von Francis Picabia gezeigt.

Wie aktuell die Werke des Querdenkers nicht sind, zeigt die Retrospektive in der Kunsthalle Krems

Es ist die erste Retrospektive des Werkes von Francis Picabia in Österreich. In der Kunsthalle Krems geht man vom 15. Juli bis 4. November der Frage nach, wie aktuell die Werke des Querdenkers und Provokateurs noch sind.

Picabia (1879 bis 1953) betätigte sich nicht nur als Maler, sondern auch als Poet. In beiden Genres ist es nicht ganz einfach, ihn einer bestimmten Richtung zuzuordnen. Sein Ausgangspunkt liegt im Symbolismus, er beschäftigte sich mit dem Impressionismus und dem Kubismus, er schuf Maschinenbilder und wurde zum Wegbereiter des Dadaismus.

Hyperrealistische Malerei

Während des Zweiten Weltkriegs widmete sich Picabia einer hyperrealistischen Malerei. Den Ironiefaktor in diesen ständigen Stilwechseln zu untersuchen, das hat sich die Kunsthalle Krems vorgenommen. Bei einem Ausflug nach Krems bietet sich ein kulinarischer Abstecher zu einem lokalen Heurigen an. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, ist im Kloster Und von Toni Mörwald richtig, eine Alternative ist der neue Gasthof Hutter samt Weingut von Martin Nigl. (red, Rondo, DER STANDARD, 13.7.2012)

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15 Postings
Das Restaurant Nigl in Senftenberg ist unzumutbar,

denn dort gibt es keinen Nichtraucherbereich und man serviert nikotinkranken Gästen in unmittelbarer Nähe von essenden Nichtrauchern stinkende Zigarillos!

Krems ist eh schwer in Ordnung.
Nur die eine Moderatorin bei Puls 4, die aus Krems stammt, ist eine penetrante Nervensäge mit Dauergrinser.

Ansonsten: hyperrealistisch - fotorealistisch?
Keine Ahnung, erinnert aber an begabtes Malen nach Zahlen.

Die Kunsthalle Krems könnte sich Verdienste erwerben,

würde sie versuchen Kunst und Kitsch im Werk d. Meisters zu benennen - oder will man sich dem Nazi-Geschmack andienen?

die Kunsthalle Krems könnt' einfach zusperren - kostet den Kremsern nur Geld, das mit Parkzonen wieder "hereingespielt" wird. Hingehen tun dann die Auswärtigen ...

Wie wäre es mit einer Kremser Mauer, die müsste nicht mal mit Kremser Volkspolizisten bewacht werden ...

Ich hoffe inständig das Sie kein Kremser sind!

Schließ ma doch gleich die ganze Kunstmeile und sonst noch alles was Geld kostet. Haben Sie schon mal was von Umwegrentabilität gehört? Abgesehen davon das ich schon öfters in der KH war - was glauben Sie wieviele Tagestouristen an den Wochenden nach Krems kommen und dort auch die Kunstmeile besuchen. Und davor/danach noch was essen gehen oder sonstiges in der Region unternehmen? ( Von den +200k Nächtigungen schreib ich jetzt gar nicht)

Tagestouristen sind super - die verstopfen die Straßen und verparken alles. Geld lassen die wenigsten da.

Wenn sie wenigstens mit dem Zug kommen würden, aber so sind sie einfach eine Plage ...

falsch,

eigentlich sind alle Menschen außer Kremsern eine Plage, isn't it?

pffffft

ich war letztes wochenende da, hab 2 fl. hervorragenden wein mi gasthaus gegenüber der kunsthalle genossen, danach illuminiert minigolf gespielt und war abends mit dem zug leider wieder zuhause. übernachtung ist geplant, aber wenn ihr uns nicht wollt...

super idee galerien und museen zusperren, weil sie geld kosten. gehts eigentlich noch?

Gegenfrage: Warum sollen geschätzte 98% das Vergnügen von 2% der Bevölkerung finanzieren?

die danach den Kremsern den Wein abkaufen.

Aber pfui, alles von außen kommt, pfui, nur mia san mia!

ja eh, in krems ist ja jeder ein hauer und verkauft unmengen veltliner; einen heurigen hat auch jedes zweite haus.
*tocktocktock*

ja,

und die anderen Kremser profitieren auch überhaupt nicht von den durch die Umsätze erzielten Steuern.

Aber ist ja auch wurscht, Krems wollte Niederösterreichs Hauptstadt werden, so ein Anspruch geht ganz ohne Kultur jedenfalls nicht, auch wenn mich das Pröll-Schlachtschiff mit seinem Programm leider nicht überzeugen kann...

die kannst wahrscheinlich an einer Hand abzählen - und die "Zusatzeinnahmen" wiegen die Kosten bei Weitem nicht auf ...

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