Picabia und Kulinarik in Krems

  • In der Kunsthalle Krems wird vom 15. Juli bis 4. November eine Retrospektive von Francis Picabia gezeigt.
    foto: der standard

    In der Kunsthalle Krems wird vom 15. Juli bis 4. November eine Retrospektive von Francis Picabia gezeigt.

Wie aktuell die Werke des Querdenkers nicht sind, zeigt die Retrospektive in der Kunsthalle Krems

Es ist die erste Retrospektive des Werkes von Francis Picabia in Österreich. In der Kunsthalle Krems geht man vom 15. Juli bis 4. November der Frage nach, wie aktuell die Werke des Querdenkers und Provokateurs noch sind.

Picabia (1879 bis 1953) betätigte sich nicht nur als Maler, sondern auch als Poet. In beiden Genres ist es nicht ganz einfach, ihn einer bestimmten Richtung zuzuordnen. Sein Ausgangspunkt liegt im Symbolismus, er beschäftigte sich mit dem Impressionismus und dem Kubismus, er schuf Maschinenbilder und wurde zum Wegbereiter des Dadaismus.

Hyperrealistische Malerei

Während des Zweiten Weltkriegs widmete sich Picabia einer hyperrealistischen Malerei. Den Ironiefaktor in diesen ständigen Stilwechseln zu untersuchen, das hat sich die Kunsthalle Krems vorgenommen. Bei einem Ausflug nach Krems bietet sich ein kulinarischer Abstecher zu einem lokalen Heurigen an. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, ist im Kloster Und von Toni Mörwald richtig, eine Alternative ist der neue Gasthof Hutter samt Weingut von Martin Nigl. (red, Rondo, DER STANDARD, 13.7.2012)

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