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Ohne Vollständigkeitsanspruch hier einige Winzer, deren 2011er-Zweigelts mehr können, als man glauben würde: Thomas Hareter, Weiden; Hannes Reeh, Andau; Birgit Braunstein, Purbach.
Zweigelt ist die laut Statistik am weitesten verbreitete und nach Verkaufszahlen weitaus beliebteste rote Rebsorte Österreichs. Doch während Blaufränkisch im Moment als strahlender Star dasteht, hat Zweigelt den Nimbus des Softies und des wenig Besonderen.
Als Zweigelttrinker gilt man bald einmal als uncool. Auch die Weinfachleute teilen sich in zwei Lager. Und die Zahl jener ist überschaubar, die dieser Sorte mehr zutrauen, als einen guten Beitrag in einer Cuvée zu leisten oder als Alltagswein "bella figura" zu machen. All-time-Größen wie Josef Umathums Hallebühl, Zweigelt in Reinkultur, werden nur als Bestätigung der Regel gesehen, ebenso wie die seit einiger Zeit doch ab und an auftauchenden Zweigelts aus älteren Weingärten.
Rebsortenvorurteil
Ab sofort kommt noch eine Sache dazu, die es einem sehr schwer machen wird, sein Rebsortenvorurteil weiterhin zu pflegen: nämlich der Jahrgang 2011, in dem diese Sorte ausnehmend gut gelungen ist - selten so viele sehr gute, dichte, saftige, angenehm kirschfruchtige und bei aller Weichheit der Sorte mit gutem Rückgrat ausgestattete Zweigelts probiert wie in diesem Frühjahr.
Den Winzern ist mit dem Zweigelt 2011 ein wohlschmeckendes Mittel in die Hand gegeben worden, um Zweifler und Skeptiker zu überzeugen, und das unabhängig davon, ob es sich um die Einsteigerklasse oder die Oberliga dieser Sorte handelt.
Und für alle, die Zweigelt ablehnen, weil er ein "Nazi-Wein" sein soll: Ja, der "Erfinder" des Zweigelt hat eine sehr problematische Vergangenheit, die besprochen wurde und auch weiterhin wird. Nur: Der Wein, der heute daraus wird, kann da am wenigsten dafür. (Luzia Schrampf, Rondo, DER STANDARD, 13.7.2012)
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Erstens schaue ich mir mal sein Farbenspiel an, seine Reflexe, seine Klarheit. Dann probiere ich den Duft, wenn er gut ist (öfter ist dieser besser als der Geschmack), dann erfreue ich mich recht lang daran.
Dann kommt erst der Moment des Kostens, Schmeckens. Und das immer wieder...
Ausserdem rede ich gerne über den Wein, auch über den, den ich gerade vor mir habe ....
und einen temple ball würdens wahrscheinlich genauso für den hoden eines sadhu halten wie einen edelzwicker für was unanständiges oder eine montecristo für einen abenteuerroman
gehns wieder rtl2 schaun, ist besser für ihre nerven
ist das der ort, wo sie die dummen vermuten? vor'm fernseher beim rtl2 schauen? sagen sie das jedem, der aus dem weintrinken keine wissenschaft macht? sie scheinen ja ein ganz ein nettes kerlchen zu sein, wenn sie halt nur nicht nach dem zweiten vierterl beim heurigen jedem übers maul fahren würden, der nicht ihrer meinung ist.
nein, ich hab bewußt und spezifisch sie angesprochen
auf einen groben klotz gehört nun mal ein grober keil
es ist nicht schlimm, anderer meinung zu sein. es ist aber ein stilfrage bzw. eine der guten kinderstube, wie man sie zum ausdruck bringt. und wenn man dabei schon so austeilt wie sie, sollte man halt kein glaskinn haben
um ganz ehrlich zu sein, war in meinem posting schon sehr viel ironie. nicht böse sein, aber dass es als majestätsbeleidigung aufgefasst wird, bestätigt den inhalt halt schon ein wenig. auf der einen seite darf man keinen vergleich zwischen den dampfplauderern (und mehr sind die meisten nicht) beim weintrinken, und den kiffern etc... die auch ständig über ihr zeugs reden müssen ziehen (und der verlgeich ist mehr als zulässig), weil das eine ja im bereich der "hochkultur" angesiedelt ist. auf der anderen kommen dann schon die üblichen prolls wie sie daher und machen einen auf vollprofi mit ihrem "wissen" über pot, wein und zigarren. ein richtiger genussmensch halt, nur ein wenig uncool.
Was die großen Weine betrifft, die man aus Zweigelt machen kann - wenn man will und kann.
Stimme nicht zu, was "ab und an" betrifft.
In einer österreichischen Zeitung sollte hier "ab und zu stehen".
Ich weiß, mein Kampf gegen Tschüss und Konsorten wird vergeblich bleiben, ich kämpfe dennoch weiter.
Baba und foi ned.
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