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Rom - Bei Vorlage des Agricultural Outlook schlugen Angel Gurría und José Graziano da Silva mahnende Töne an: Die weltweite Nahrungsmittelproduktion müsse in den nächsten Jahren und Jahrzehnten drastisch gesteigert werden, um mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten zu können, erklärten OECD-Generalsekretär Gurría und der Direktor der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft da Silva.
Mit 680 Millionen Menschen mehr ist bis zum Jahr 2021 zu rechnen. Vor allem in Afrika und Indien kommt es zu einem starken Bevölkerungswachstum. Um die steigende Weltbevölkerung ernähren zu können, muss die landwirtschaftliche Produktion in den kommenden 40 Jahren um 60 Prozent zunehmen. Umgerechnet in agrarische Gütern bedeutet dies einen Bedarfszuwachs von einer Milliarde Tonnen Getreide oder 200 Millionen Tonnen Fleisch mehr im Jahr, gemessen am Stand von 2005/07, so der Bericht.
Außerdem erwarten die Experten steigenden Fleischkonsum und eine verstärkte Nutzung von Benzin aus agrarischen Gütern wie Zuckerrohr, Pflanzenöl oder Getreide. Vor allem in Brasilien und den USA werden noch mehr Biotreibstoffe genutzt werden.
Wasserressourcen am Limit
All diese Trends können die weltweite Landwirtschaft unter Druck bringen. Zusätzliches gutes Land für Ackerbau und Viehzucht ist begrenzt. Etwa ein Viertel der landwirtschaftlichen Fläche ist laut Bericht bereits herabgewirtschaftet oder ausgelaugt. Die Wasserressourcen sind in vielen Teilen der Welt am Limit. Außerdem wird erwartet, dass in dem kommenden Jahrzehnt das Produktionswachstum in der Landwirtschaft mit etwa 1,7 Prozent jährlich unter den Zuwächsen der vergangenen Jahrzehnte (zwei Prozent) liegen wird.
Deshalb sei entscheidend, dass die Produktivität ausgeweitet wird, wobei dies am besten über eine nachhaltige, ökologische Bewirtschaftungsweise geschehen sollte. Insbesondere in Entwicklungsländern gebe es viel Potenzial für eine produktivere und gleichzeitig nachhaltige agrarische Bewirtschaftung.
Bis 2021 können bis zu 14 Prozent der globalen Getreideernten in die Bioethanolproduktion fließen, bei Zuckerrohr können dies gar 34 Prozent sein. Dies ist etwa das Doppelte von dem, was heute produziert wird. " Die weltweite Landwirtschaft ist zunehmend an die Energiemärkte gebunden" , wird im Bericht resümiert. Höhere Rohölpreise schlügen noch schneller auf Nahrungsmittelpreise durch. (Reuters, ruz, DER STANDARD, 12.7.2012)
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Die gezüchteten Schweine in den USA sch*** etwa 160x soviel wie die Gesamtbevölerung der USA. Ohne Infrastruktur wie Kläranlagen oder Kanalisation.
Nur mal so zum Nachdenken.
Leider nur ein kleiner Bruchteil davon! In den USA sind sie soweit, dass der überschüssige Dreck (den auch die unterirdischen Fäkal-Lagunen nicht mehr aufnehmen können) mit Hochdruck 30m senkrecht in die Luft schießen, der Wind verbläst das Meiste. - Im Umkreis von 20km steigt die Asthma-Rate der Kinder auf das 100-fache.
Wohlgemerkt, ich rede von Betrieben, deren Größe sich klar von österreichischen Betrieben unterscheidet.
Aber es geht hier um die Welt, nicht um Österreich.
Bitte zeigen Sie mir mal einen Betrieb in den USA, wo das so läuft. Die haben teilweise strengere Umweltauflagen wie wir hier in Europa, daher kann ich mir das nicht recht vorstellen.
Also bitte um einen entsprechenden Nachweis Ihrer Behauptung.
Ich weiß, meine Erfahrungen sind ähnlich. Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Mülltrennung usw. sind in den USA teilweise wesentlich besser umgesetzt als bei uns.
Mit meinen Behauptungen zitiere ich Jonathan Safran Foer, mit seinem Buch "Tiere essen". Die entsprechenden Nachweise findet man sicher im Buch. Ich hab´s momentan nicht zur Hand.
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