Razzia bei Wienerberger-Tochter Pipelife

11. Juli 2012, 17:33
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Wien - Bei einer Tochter des börsenotierten Baustoffkonzerns Wienerberger AG fand eine Wettbewerbsrazzia statt. Kontrolliert wurde die Firma Pipelife, die Wienerberger erst im Mai dieses Jahres für 162 Millionen Euro übernommen hat.

Die Kunststoffrohr-Tochter ist vergangene Woche durchsucht worden. Dies bestätigte eine Sprecherin des börsenotierten Unternehmens am Mittwoch. Die Sprecherin wollte sich nicht näher dazu äußern, außer dass das Unternehmen eng mit den Behörden kooperieren werde.

Die Razzien wurden an zwei Tagen von Beamten der Bundeswettbewerbskommission (BWB) auf Auftrag der EU-Kommission durchgeführt. Die Kommission hat nach Aussagen vom Mittwoch den Verdacht, dass Kunststoffrohrhersteller ihre Preise und ihr Vorgehen auf den Märkten abgesprochen haben.

Die Durchsuchungen in mehreren Ländern fanden bereits ab 26. Juni statt. Sollte sich der Verdacht erhärten, drohen den beteiligten Unternehmen Kartellverfahren und Bußgelder von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes. (APA/red, 11.7.2012)

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