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In den Weiten des WWW ist es schwierig, gesetzeswidrige Inhalte zu bannen. Kinderpornografie und Rechtsextremismus zählen zu besonders heiklen Problemfeldern. Gerade mit dem Boom von sozialen Medien wie Facebook wird es einfacher, rechtsextremes Gedankengut bereits an junge Menschen heranzutragen oder mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu treten. Aber wie verhält man sich am besten, wenn man beim Surfen über solche Inhalte stolpert?
Meldestelle für Kinderpornografie
Seit den 1990ern gibt es im Innenministerium die Meldestelle für Kinderpornografie und Kindersextourismus. Stößt man im Internet auf einschlägige Fotos, Texte oder Angebote, kann man sich per Mail, telefonisch oder postalisch an diese Stelle wenden.
Hinweise rückläufig
In den vergangenen Jahren sind die Meldungen zu Kinderpornografie deutlich zurückgegangen. Verzeichnete die Stelle 2009 noch 5.489 Hinweise, waren es 2011 nur mehr 2.585. Laut Silvia Strasser, Sprecherin des Bundeskriminalamts, ist das auf einen Rückgang der Zahl einschlägiger Seiten zurückzuführen.
Rückzug in Chats
Anlass zur Freude sei das jedoch nicht, denn die Täter würden sich verstärkt in geschlossene Chats und Foren zurückziehen. Außenstehende User hätten hier keinen Einblick und würden diese Seiten dementsprechend auch nicht wahrnehmen und melden.
Angst vor Strafverfolgung bei Meldung?
Als strafrechtlich relevant gilt bereits das Ansehen kinderpornografischer Inhalte, also der wissentliche Konsum. Müssen User nun Angst haben, selbst ins Visier der Ermittler zu geraten, wenn sie sich beim Melden quasi outen, solche Seiten besucht zu haben? "Es geht nicht darum, die Leute zu verfolgen, die Inhalte melden", sagt Strasser gegenüber dem WebStandard. "Wer nichts getan hat, hat auch keine Bilder am Computer gespeichert."
Hardcore-User aufspüren
Den Ermittlern gehe es darum, mit Hilfe der Meldungen auf Hardcore-User aufmerksam zu werden, die in geschützten Bereichen im Netz Materialien austauschen und in letzter Konsequenz direkten Kontakt zu den Opfern suchen.
Meldestelle des Verfassungsschutzes
Auch wer über rechtsextreme Hetze im Web stößt, sollte nicht davor zurückschrecken, derartige Inhalte den Behörden zu melden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hat dazu die Meldestelle für NS-Wiederbetätigung eingerichtet. Sprecherin Sonja Jell betont, dass Personen nicht ins Visier genommen würden, die solche Inhalte melden. Mittels unterdrückter Rufnummer oder Post könne man ohnehin anonyme Hinweise abliefern. (Birgit Riegler, derStandard.at, 14.10.2012)
Links
Meldestelle für NS-Wiederbetätigung
Meldestelle für Kinderpornografie
Service
Meldestelle Kinderpornografie und Kindersextourismus
Josef-Holaubek-Platz 1
A-1090 Wien
Telefax: +43-(0)1-24836-951310
Meldestelle für NS-Wiederbetätigung
Bundesministerium für Inneres
Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit
Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung
Herrengasse 7
A-1014 Wien
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...so falsch ist der Umkehrschluß nicht ...-mensch muss sich schon ausnehmend für das Thema interessieren um überhaupt auf "die Suche" zu gehen...Diese private "Detektivarbeit" ohne gesetzlichen Auftrag (z.b: Polizei) erinnert ein wenig an die "Pornojäger" der Printzeiten....
Vor ca. 10 Jahren bin ich nach irgendeiner FPÖ-Blähung im Forum von krone.at gelandet. Die Stimmung dort war, nennen wir es erhitzt. Nach ungefähr einer halben Stunde haben die ersten rechten Recken die Nerven verloren, und ihrer Ideologie freien Lauf gelassen.
Damals stellte sich die Frage...."Zuerst das BMI informieren oder doch den Standard?". Es wurde der Standard :D Und nach kurzem Innehalten dann die zuständige Abteilung im BMI. Minuten später war das Forum offline, gleich darauf aber wieder on. Da klingelte mein Handy und ein netter Herr aus dem BMI meinte, ich solle mich nicht wundern, dass das Forum wieder on ist, man hoffe noch auf ein paar Meldungen..und wirklich gaben die Koffer gleich wieder Vollgas :) Das war ein guter Tag.
Habe gerade so eine Seite gefunden! Wo kann ich die jetzt melden?
http://www.hcstrache.at/
ich wollte mich einmal über google (zweite seite der suchtreffer!) über den mauerbau in berlin schlaumachen und bin in einem lupenreinen neonaziforum gelandet. das waren keine 15-jährigen deppen mehr, das waren die unrettbaren mit der hakenkreuzfahne im wohnzimmer, die diese fotos sogar noch online gestellt haben. ich hab das an diese meldestelle geschickt mit dem zusatz, meine angaben vertraulich zu behandeln. einen tag später hab ich eine kurze rückmeldung bekommen, dass man der sache nachgeht. wieder ein paar tage später war das forum gelöscht. was mit den brownies passiert ist, weiß ich nicht. also, getan wird schon was.
Ok hab den Text jetzt nicht gelesen, aber der "Anti-Sonnensymbol-Mensch" auf dem Photo soll sich ein bissal bilden damit er merkt dass Nazis des Zeichen um 45° kippen.
Zitat Wikipedia: "Wort Svastika setzt sich im Sanskrit aus den Silben su- (‚gut‘) und asti (Substantiv zum Verb as- ‚sein‘) zusammen."
Fazit: Aufregen über Nazis bitte richtig machen, ansonsten werden hier nur andere Kulturen und deren Geschichte verarscht.
Machmal haben sie es gekippt, manchmal nicht. Eine Regel gab es nicht.
Im Übrigen ist es soundso völlig egal! Es kommt letztendlich immer auf die Umstände der Verwendung eines Symboles an.
Hammer und Sichel in den Krallen des Bundesadlers macht uns ja auch nicht zu Stalinisten, oder?
Die Nazis haben es gekippt. Man kann doch nicht einfach Weiß-Rot-Weiß für Österreich machen weils einen passt.
Die Neo-Nazis kennen sich nicht aus (nicht einmal in deren eigenen Szene) und kippen es nicht und verwenden somit nicht das Nazi-Symbol sondern irgendein anderes.
Nur weil die Neos keine Geschichte kennen, macht es dies nicht weniger Falsch.
Nr.1 schau dir die Flagge an (das einzige Symbol was gilt)
Nr.2 wenn man jetzt nicht ordentlich Geschichtsbücher lesen will, tuts Wikipedia auch. Da stehts auch drin.
Ich könnte die locker mit 1000 Bildern das Gegenteil beweisen.
Parteitag 1933:
http://holocaust-.tumblr.com/image/5221874674
Olympischen Spiele 1936:
http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_image... ge_id=2095
Aber wie ich schon sagte, es ist ohnehin egal.
Sobald die Neonazis das "falsche" Hakenkreuz verwenden, wird es (wie unzählige andere, ähnliche Zeichen, die teilweise auch als legaler Ersatz adaptiert wurden) ebenfalls zum Nazisymbol, insofern macht das doch keinerlei Unterschied... Die Neonazis übernehmen zwar die Ideologie, aber sind ansonsten nicht 1:1 mit den alten Nazis identisch. Außerdem wurde es schon vor den Nazis von Rechtsextremen verwendet, warum sollten sie daher nur auf die Flagge Bezug nehmen - und überdies, wenn Sie schon Wikipedia erwähnen:
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0201165511
Hab mal im Onion-Netz ein entsprechendes Forum (war übers WIKI verlinkt!!!!) gefunden und mir ein paar Einträge durchgelesen.
Männer mit Avataren von kleinen Mädchen, die sich die Sache gegenseitig schön reden und Strategien austüfteln wie man die eigenen Kinder am besten dafür anlernt.
Da kommt es einem so richtig hoch
Wir sind alle gegen Kinderpornos und Neonazis, das ist klar.
Aber, ich erinnere daran, wir waren auch alle gegen die organisierte Kriminalität, und herausgekommen ist der Tierschützerprozess!
Ich mag vieles nicht, im Internet.
Aber ich nehme das lieber in Kauf, als einer staatlichen Kontrolle des Netzes Vorschub zu leisten.
Wenn man mit dem Denunzieren einmal anfängt, kommt irgendwann Internet a la China dabei heraus.
Wenn sie dem Metzger ein Schlachtmesser in die hand geben ... wer garantiert dass er damit ausschliesslich, wie vereinbart, Schweine tranchiert? Und nicht auch andere Tiere ....
Die Sache mit dem "Gut Meinen" ist nicht das erstemal nach hinten losgegangen.
Als zweiten sehr problematischen Punkt möchte ich anführen dass Meldern keineswegs! garantiert wird dass nicht auch ihr eigener Rechner ein Ziel von Folgentersuchungen werden könnte.
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