Kulturdenkmäler - bedroht und zerstört

Ansichtssache

Seit mehr als einem Jahr bekämpfen sich Oppositionelle und Truppen von Präsident Bashar al-Assad in Syrien. Neben tausenden Toten und schweren Zerstörungen an Gebäuden sind auch Schäden an kulturell und historisch wichtigen Objekten zu beklagen. Die Gruppe "Le patrimoine archéologique syrien en danger" hat sich zum Ziel gesetzt, diese Schäden zu dokumentieren.

foto: adasa shab homsi

Schwere Schäden an der Kirche Umm al-Zinar in Homs.

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foto: le patrimoine archéologique syrien en danger

Das Gebäude wurde von mehreren Granaten getroffen, in der Folge brach ein Brand aus.

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foto: adasa shab homsi

Auch das Innere der Kirche, die auf das erste christliche Jahrhundert zurückgeht, wurde verwüstet.

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foto: adasa shab homsi

Das Homser Stadtviertel Bab al-Dreb wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Zahlreiche teils jahrhundertealte Gebäude wurden schwer beschädigt.

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foto: adasa shab homsi

Auch Moscheen - wie die Qasim-al-Attasi-Moschee im Stadtviertel Bab Tadmer - wurden Opfer der Verwüstung.

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foto: le patrimoine archéologique syrien en danger

Der verwüstete Innenraum der Moschee Oumar an-Nebhani in Bab Tadmer.

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foto: adasa shab homsi

Die Aufnahmen vom 24. Juni zeigen schwere Schäden an der römisch-katholischen Kirche in Homs.

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Bilder vom Homser Suq - vor der Revolution und nach Ausbruch der Kämpfe.

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foto: adasa shab homsi
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Eine Spur der Verwüstung vor der Kaab-al-Ahbar-Moschee in Homs. (red, derStandard.at, 24.7.2012)

 


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Le patrimoine archéologique syrien en danger

Lens Young Homsi

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