Mit dem Wissen indigener Völker die Welt retten

Ansichtssache | Joanna Eede
13. Juli 2012, 05:30

Viele indigene Völker sind noch heute direkt auf ihre Umwelt angewiesen, egal ob sie im Wald, in der Tundra, auf dem Meer, in den Bergen oder in der Wüste leben. Diese Abhängigkeit hat ihr Verständnis für ein ökologisches Gleichgewicht geprägt

Survival International (Bewegung für indigene Völker) porträtiert einige der nachhaltigen Überzeugungen und Praktiken, die in vielen Teilen der Welt noch heute zum Einsatz kommen. Der Text stammt von der Autorin und Journalistin Joanna Eede.

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foto: lottie davies - www.lottiedavies.com /survival

Von den Jäger-und-Sammler-Völkern in Afrika bis zu den Kleinbauern im Amazonasgebiet, von den Honigsammlern auf den Philippinen bis zu den Rentierhirten Kanadas: Indigene Völker weltweit haben ausgeklügelte Methoden entwickelt, um ihre Bedürfnisse über Jahrtausenden zu erfüllen, ohne dabei ihre Umwelt zu zerstören.

Viele glauben, dass für den Schutz der Natur die langfristige Sorge um die Erde notwendig ist. Der Respekt vor den Grenzen der Natur ist unerlässlich: Die Erde zu zerstören oder mehr zu nehmen, als gebraucht wird, ist für sie nicht nur selbstzerstörerisch, sondern auch eine Schädigung zukünftiger Generationen. "Wir sind nicht für uns selbst hier", sagt Roy Sesana, ein Buschmann des Volks der Gana im südlichen Afrika. "Wir sind für unsere Kinder und die Kinder unserer Enkelkinder hier."

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der buschmann hat vollkommen recht...aber die gier is a sau

da zählt nur das jetzt und heute...

Auch in der Zivilisation haben es Naturversteher schwer

Man wird ja quasi gezwungen, die Umwelt zu verschmutzen. Kompostklo ist zwar nicht verboten, aber die Ausbringung des Dungs dann untersagt. Genauso muss man selbstverständlich den Kanalanschluss trotzdem machen lassen, das schreibt die Gemeinde vor.

Gut, wenn wer Fahrrad fährt. Soll froh sein, dass er es auf unserer (Autofahrer) Straße überhaupt darf. Dafür pusten wir ihm gleich mal unsere Abgase in die Nase (wozu Elektroautos?), damit ihm klar wird, wer auf der Strasse der Chef ist.

Unveränderte und unbehandelte Nahrung? Gerne! Aber da es jetzt ein "in-Produkt" ist, gleich mal schnell dick den "Bio"-Aufkleber rauf, verlangen wir gleich 50 % Aufschlag. Gebleichter, feiner Zucker ist teurer als roher.

Man hat es nicht leicht.

ich seh wenig potential für die lösung der probleme einer industriegesellschaft in der lebensweise von halbnomaden in präindustriellen kleingruppen. das ist 60-/70-jahre geschwätz vom edlen wilden der so "natürlich" lebt.

Was bitte versteht man eigentlich unter einer "natürlichen Lebensweise"?

Gehört da die Verwendung einer Schwimmbrille wie in Abb. 3 dazu?

Oder wurde die Schwimmbrille von den Päpsten der nachhaltigen Lebensweise der Unnatürlichkeit freigesprochen?

Anderes Beispiel: ist es "natürlich", sich mit Pfeil und Bogen dem Säbelzahntiger zu Wehr zu setzen? "Natürlich" wäre es wohl, der Selektion freien Lauf zu lassen und nicht durch Verwendung von Waffen auszuhebeln.

Das ganze unreflektierte Gefasel von der "natürlichen Lebensweise" ist einfach Schwachsinn.

Ihr Unsinn würde mich ja gar nicht mal so stören....

aber das 19 andere das für lesenswert halten, dass betrübt mich nun wirklich.

Wenn Sie diese Lebensweise für so erstrebenswert und vorbildlich halten,

warum gehen Sie nicht zu diesen Ureinwohnern und schließen sich denen an?

Das ist eine ernst gemeinte Frage.

WAS könnte ich denen schon beibringen?

Wie idiotisch man leben kann vielleicht? Wie man es so weit bringt, seine Welt komplett zu zerstören?
Nein, ich denke die brauchen weder mich, noch irgendwen anderen.

Was Sie denen beibringen könnten?

z.B. wo man die Schwimmbrille günstig erstehen kann.

Meine Frage war nicht,

was Sie denen beibringen können, sondern warum Sie sich denen nicht anschließen, wo dort doch alles so toll und nachhaltig ist?

Weil es schwer ist

einfach alles zusammenzupacken und einfach "ans andere Ende der Welt zu gehen" um dann in einer anderen, fremdsprachigen Kultur von vorne anzufangen und glücklich zu werden. Noch dazu ohne Überlebens-Know-How, das man als Erwachsener kaum nachlernen kann.

was verstehst du unter glücklich sein ??

unser problem ist, dass wir den kontakt zur natur vollkommen verloren haben und unseren nachkommen einen scherbenhaufen überlassen...deine ur-ur enkeln werden sich darüber noch "freuen" und glücklich sein

"Natürlich" wäre es wohl, der Selektion freien Lauf zu lassen und nicht durch Verwendung von Waffen auszuhebeln.

Ojeh, das dürfens aber net zu laut sagen, sonst kommt der Godesberg über sie.
Abgesehen davon....die Waffen sind nicht schuld dran.

Diese kleinen Probleme wie die Taucherbrille machen nichts. Das fällt jenen unter uns, die diese primitiven Lebensweisen als gut finden, gar nicht auf. Würden die genau hinschauen, würden sie unseren Lebensstandard sehr wohl schätzen und nicht von irgendwelchem einfachen Leben faseln.

Okay...

Dann machens doch bitte einen vernünftigen Vorschlag.

Ja wissen's ja, der edle Wilde und ein wenig Exotismus!

Die großen Probleme der Wohlstandsgesellschaft!
;-)

Schreibt da einer....

Der Mensch ist ein erhabenes Tier, welches den Blick zu den Sternen wagte, und träumte von der Unendlichkeit.

Okay, was soll man davon halten?

Nun dass es im Gegensatz dazu einigen besser gefällt im Schlamm der Unmündigkeit stecken zu bleiben...

geh bitte, zieh nicht schon wieder die österreicher in den schmutz...rofl

Sind sie auch so ein erhabenes Tier?

Nein nein, das überlasse ich ihrer maßlosen Selbstüberschätzung!

http://science.orf.at/stories/1697542/

Wir sind nicht darauf vorbereitet!
Seht ihr Technikromantiker, so schnell kanns gehen.
Die Indigenen werden sich max. über die bunten Lichter am Himmel freuen.

bis die maschine versagt...

Na am besten schnell den alten Marterpfahl anbeten!

Das hilft noch viel mehr...

Meine Güte, sie haben tatsächlich von nichts eine Ahnung...

Marterpfahl anbeten ts, ts....

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