Mit dem Wissen indigener Völker die Welt retten

Ansichtssache |

Viele indigene Völker sind noch heute direkt auf ihre Umwelt angewiesen, egal ob sie im Wald, in der Tundra, auf dem Meer, in den Bergen oder in der Wüste leben. Diese Abhängigkeit hat ihr Verständnis für ein ökologisches Gleichgewicht geprägt

Survival International (Bewegung für indigene Völker) porträtiert einige der nachhaltigen Überzeugungen und Praktiken, die in vielen Teilen der Welt noch heute zum Einsatz kommen. Der Text stammt von der Autorin und Journalistin Joanna Eede.

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foto: lottie davies - www.lottiedavies.com /survival

Von den Jäger-und-Sammler-Völkern in Afrika bis zu den Kleinbauern im Amazonasgebiet, von den Honigsammlern auf den Philippinen bis zu den Rentierhirten Kanadas: Indigene Völker weltweit haben ausgeklügelte Methoden entwickelt, um ihre Bedürfnisse über Jahrtausenden zu erfüllen, ohne dabei ihre Umwelt zu zerstören.

Viele glauben, dass für den Schutz der Natur die langfristige Sorge um die Erde notwendig ist. Der Respekt vor den Grenzen der Natur ist unerlässlich: Die Erde zu zerstören oder mehr zu nehmen, als gebraucht wird, ist für sie nicht nur selbstzerstörerisch, sondern auch eine Schädigung zukünftiger Generationen. "Wir sind nicht für uns selbst hier", sagt Roy Sesana, ein Buschmann des Volks der Gana im südlichen Afrika. "Wir sind für unsere Kinder und die Kinder unserer Enkelkinder hier."

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