U1-Sperre in Wien: Ersatzroute für Radler

Ansichtssache | 13. Juli 2012, 05:30

Seit Samstag, dem 7. Juli, ist die U1-Linie zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz bis zum 26. August gesperrt. Neben Ersatzlinien mit Straßenbahnen der Wiener Linien gibt es auch eine U1-Ersatzroute für Radfahrer. Diese wurde - anders als zunächst angenommen - nicht von der Stadt Wien eingerichtet. "Das war eine Guerilla-Aktion. Die Schilder waren über Nacht da", erklärte der Radverkehrsbeauftragte der Stadt, Martin Blum, der APA. Wer dahinter steckt, ist nicht bekannt. Die ausgeschilderte Strecke führt vom Schweden- zum Reumannplatz. Blum ist die Route sogar schon gefahren: "Es funktioniert gut." Die offiziell anmutenden gelben Schilder sollen während der U1-Sperre hängen bleiben, allerdings wird noch geprüft, ob sie keine Gefährdung darstellen. (APA/red, derStandard.at, 12.7.2012)

foto: bene croy
foto: bene croy
foto: bene croy
foto: bene croy
foto: bene croy
foto: bene croy
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 48
1 2
Citybikes

Wenn es jetzt auch noch genügend Citybikes am Schwedenplatz und am Reumannplatz gäbe, wäre diese U1-Ersatzroute für radfahrwillige U-Bahn-Benützer perfekt!

die grünen schilder halfen einem aber auch nicht immer, wenn z.b. lange dazwischen solche schilder fehlten, und man hätte aber abbiegen müssen, dann wäre man falsch gefahren, wenn man sich nicht auskennt.

Mario Sedlak
Mario Sedlak
171
17.7.2012, 07:48
Aha, die Guerilla waren's

Ich denke, dass es bereits genug irreführende Schilder gibt. Solchen Kunstprojekten kann ich nichts abgewinnen.

Wenn bei Demonstrationen tatsächlich Radwege gesperrt werden, sollte es hingegen solche gelben Schilder geben! (Für Autofahrer wird selbstverständlich ausgeschildert.)

Hätten wir einen Fahrradbeauftragten

wäre der vielleicht auf diese Idee gekommen.

Aktion finde ich gut, aber gleich 6 Fotos für 2 gelbe Schilder, die nicht mal 200m weit weg voneinander sind??

klar war's jetzt wieder niemand...

na wartets, bis die ÖVP erst Unterschriften für eine Volksbefragung gegen die Schilder sammelt, dann hat der Unfug ein Ende!

Heißt das,

dass die Radfahrer jetzt nicht mehr durch die U-Bahntunnel fahren dürfen?

Das sagt ihnen schon ihr Popo ;-)

Wer weiß!

Nonnen und Pfarrer auf einem Rad ohne Sattel mögen das vielleicht.

Geniale Aktion!!

Kann man auf Grund der Fahrraddatenspeicherung nicht rausfinden, wer in besagter Nacht auf dieser Strecke unterwegs war?

Bild 5 rechts in der Ecke...

...ist das nicht die Vassilakou :-)? Schaut so aus, als würde sie die Wirkung der Schilder ansehen, die sie in der Nacht selber angebracht hat. Über die Bürokratieschiene würden die nächstes Jahr noch nicht angebracht sein.

Es ist wie bei allen Superhelden - den Ruhm streichen andere ein, und sei es die selbst erfundene Kunstfigur im Kostüm. Spiderman, Superman... hatten schwer zu kämpfen mit diesem Schicksal - Ich hoffe, Vassilakou bleibt stark und kämpft weiter!

Tolle Guerilla Aktion...

...und so aufwendig! Ich bin letzte Woche bei der Argentinierstraße auf ein Schild gestoßen und habe mir gedacht, dass hätte ich der Stadt Wien bzw. den Wr. Linien nie zugetraut so die Leute zum Radfahren zu animieren. Das Lob muss ich nach diesem Bericht natürlich den unsichtbaren Heinzelmännchen und -weibchen aussprechen!

"konnte bislang leider nicht herausgefunden werden, da im Büro des Radwegkoordinators der Stadt Wien auch auf mehrere Anfragen hin niemand Auskunft geben konnte"

1. Wie wärs mit selber abfahren?
2. Wen interessierts?

wenn sonst nix weitergeht für ein fahrradfreundlicheres wien, dann gibts immer noch harmlose kleine gimmicks...

Sechs Fotos von einem gelben Schild!
Danke an die Redaktion!

Wenn Du genau geschaut hättest,

dann hättest Du bemerkt, dass es zumindest 3 verschiedene Schilder sind.

ähem.... 2 verschiedene Schilder

falsch: es sind 3 identische Schilder.
An 3 verschiedenen Schauplätzen ;)

wahrscheinlich für die

die sonst im U1 Tunnel mit dem Rad unterwegs sind...

"Sehr geehrte Fahrgäste!

Wegen der Erkrankung eines Fahrgasts kommt es derzeit auf der Linie U.. zu unregelmäßigen Zugsfolgen und damit zu längeren Wartezeiten."

voll sinnlos diese ansichtssache. statt stur schilder ablichten hätte man ja auch ein wenig mehr umgebung in die bildkomposition einbeziehen können. wenn man schon nicht partout nicht dazuschreiben will wo die schilder stehen und was man über den geheimnisvollen radroutenverlauf herausgefunden hat....

1, 2 und 3: Urania, das steht drauf.
4, 5 Nach den Laternen zu urteilen Radweg am Ring, vermutlich Stubenring.
6 Bundesamtsgebäude Stubenring 1 vom Radweg aus, 200 m von der Urania entfernt. (Man sieht eine der zwei großen Peitschenlaternen, die vor demBundesamts-gebäude stehen.)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 48
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.