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Der Polizei in Deutschland und Rumänien ist ein Schlag gegen Internetkriminalität gelungen. Am 4. Juli hätten Ermittler rund 30 Wohnungen in Rumänien und Baden-Württemberg in Deutschland durchsucht, um gegen eine Bande mutmaßlicher Internet-Gauner vorzugehen, teilte die baden-württembergische Kriminalpolizei am Mittwoch in Stuttgart mit. Die 27 Verdächtigen im Alter zwischen 22 und 40 Jahren sollen sich seit mehreren Jahren mit Hilfe eines selbst entwickelten Computerprogramms Online-Banking-Daten von Verbrauchern erschlichen und von deren Konten Geld auf eigene Konten abgezweigt haben.
Von den eigenen Konten hätten die mutmaßlichen Diebe das ergaunerte Geld abgehoben, um es schließlich in Rumänien wieder auszugeben. Schätzungen der rumänischen Ermittler zufolge richtete die Bande einen Schaden von mindestens einer Million Euro an.
Beim mutmaßlichen Programmierer des Computerprogramms handle es sich um einen 31-jährigen Rumänen, der im Landkreis Reutlingen wohne, teilte die Polizei weiter mit. Auch dessen Wohnung hätten die Ermittler durchsucht. Er soll für die Bande einen sogenannten Trojaner entwickelt haben. Das sind gefährliche Programme, die bei einem Computer versteckt im Hintergrund und oft ohne Wissen des Nutzers ablaufen. Loggt sich der Anwender beispielsweise zum Online-Banking bei seiner Bank ein, kann ein solches Programm die Anmelde-Daten abgreifen. (APA, 11.7.2012)
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