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Innsbruck - Der Tiroler ORF will mit seinem Programm regionaler werden. Landesdirektor Helmut Krieghofer und Chefredakteur Christoph Sailer kündigten am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Innsbruck an, dass die Bezirksberichterstattung im Radio, Fernsehen und online intensiviert werde. Neue Gesichter soll es ab Herbst bei den Moderatoren von "Tirol heute" und "Südtirol heute" geben. Am 14. Oktober wird außerdem das 40-jährige Bestehen des Funkhauses am Innsbrucker Rennweg gefeiert.
Die Bezirksoffensive startete der ORF am Montag dieser Woche mit seinem "Radio Tirol Sommerfrische", das aus allen neun Bezirken und aus Südtirol gesendet wird. Im Herbst soll dieser Bezirksschwerpunkt weitergeführt und ausgebaut werden, kündigte Sailer an.
Besonders stolz zeigte sich Krieghofer auf Seherzahlen in Südtirol. Mit 88.000 täglich liege "Südtirol heute" gleich auf mit der öffentlich rechtlichen "Tagesschau" des RAI Senders Bozen. Ein Spannungsverhältnis zur RAI gebe es nicht, "wir arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen", betonte der Landesdirektor. Mit einem Marktanteil von 64 Prozent sei "Tirol heute" die erfolgreichste Bundesländersendung des ORF.
Zuwachs
Zu den neuen Gesichtern der beiden TV-Sendungen sagte Chefredakteur Sailer, derzeit werde hausintern geprobt und getestet. "Alte" Gesichter würden nicht verschwinden. Es werde "Zuwachs" geben, um die etablierten Kollegen zu unterstützen bzw. für journalistische Aufgaben freizuspielen.
Eine neue Musiksendung wird es ab 20. September geben. "Tirol am Beat" soll jungen Bands, aber auch "alten Helden" eine Plattform bieten abseits von sogenannten "Mainstreams". Betreut wird die Sendung von Radio Tirol-Moderator Klaus Horst.
Aus dem "ORF Tirol Kulturhaus" wird in Zukunft das "ORF Tirol Studio 3". Neben Kultur- und Diskussionsveranstaltungen soll es in Zukunft laut Krieghofer die Möglichkeit geben, dieses Studio für private Veranstaltungen anmieten zu können.
Das 40-jährige Bestehen begeht der Tiroler ORF nicht nur mit dem "Tag der offenen Tür". "Radio schauen" heißt eine Ausstellung zu dem Jubiläum. In vielen Bilddokumenten können Seher mitverfolgen, wie sich ihre Moderatoren im Laufe der vier Jahrzehnte verändert haben. 40 Künstler aus Nord-, Süd- und Osttirol stellten Werke zur Verfügung, die im Landesstudio zu sehen sind und im Rahmen einer Benefizveranstaltung versteigert werden. (APA, 11.7.2012)
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Auch wenn Südtirol kein Bundesland von Österreich ist. Es sollte doch (rechtlich) möglich sein, dass ORF2 auch ein 10. Mal über Sat aufgeschalten wird, sodaß Südtirol nicht via ORF-T um 18.30 Uhr laufen muß, sondern wie die anderen Bundesländersendungen um 19.00 Uhr auf einem eigenen Kanal ausgestrahlt werden könnte.
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